Montag, 11. November 2013

vegane Schwarzwälder Kirschtorte


Inspiriert von einem fb-Post in der veganen Tellerchen-Gruppe, habe ich mich am Wochenende an einer Schwarzwälderkirsch Torte versucht. Nicht ganz original, da ich das Kirschwasser weggelassen habe. Aber ich musste es einfach ausnutzen, dass ein Rewe hier in Heidelberg inzwischen Sojatoo Schlagsahne und Sprühsahne im Sortiment hat.

Ich habe übrigens mit einer kleinen Springform (18 cm Durchmesser) gearbeitet, für eine normale Tortengröße sollte man also auf jeden Fall die doppelte Menge verwenden.


Zutaten (für  eine Springform mit 18 cm Durchmesser):
- 200g Mehl
- 125 g Zucker
- 20 g Kakao
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Vanillezucker
- 125 ml geschmacksneutrales Öl
- 170 ml Sojamilch

- ca. 500 ml aufschlagbare Sojasahne
- 3 Päckchen Sahnesteif
- 1 Glas entsteinte Sauerkirschen
- Schokosplitter Zartbitter (ca. 2 Hand voll)


Zubereitung:
Zunächst backt man einen normalen Schokoladenkuchen. Hierfür vermischt man die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Kakao, Backpulver, Vanillezucker) und gibt dann Sojamilch und Öl hinzu und verrührt dieses bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Diesen gibt man in eine gefettete kleine Springform, in der man den Boden mit Backpapier ausgelegt hat (Backpapier auf den Boden der Form legen und dann den Rand befestigen, überschüssiges Packpapier abschneiden, sodass noch ein schmaler Rand stehen bleibt.
Den Kuchen backt man bei 180°C für 30-40 Minuten im vorgeheizten Ofen. Fertig ist er, wenn man einen Holzspieß in den Kuchen steckt und beim Herausziehen kein flüssiger Teig dran kleben bleibt.
Während man den Kuchen abkühlen lässt, schlägt man die Sojasahne mit dem Sahnesteif auf und stellt diese kalt. Die Sauerkirschen in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

Den erkalteten Kochen schneidet man nun mit einem Bindfaden in zwei Scheiben. Da der Kuchen beim Backen etwas aufgeht und oben einen runden "Deckel" hat, schneidet man diesen ganz ab und nascht schonmal etwas Kuchen. :-)

Nun legt man eine Kuchenscheibe auf einen großen Teller und verteilt darauf eine dicke Schicht Sojasahne, in die man anschließend einige Kirschen eindrückt. Es folgt die Zweite Kuchenscheibe und eine weitere dicke Schicht Sahne, diesmal ohne Kirschen. Man gibt an den Rand der Torte ebenfalls Sojasahne, so dass sie schließlich komplett weiß eingekleidet ist.
Nun dekoriert man indem man Schokosplitter an den Rand drückt und oben kleine Sahnetupfen mit Kirschen aufspritzt. In die Mitte gibt man weitere Schokosplitter.
Am besten man lässt die Torte nun über Nacht im Kühlschrank durchziehen, dann lässt sie sich am nächsten Tag besser schneiden.


Verwendet man die doppelte Menge und macht eine normalgroße Torte, kann man auch drei Schokoböden verbauen. Hierbei empfiehlt es sich die oberste Kuchenschicht abzutragen und als unterste bei der Torte zu verwenden, da man die runde Haube dann etwas plattdrücken kann, bevor man die erste Sahneschicht aufträgt.


vegane Tomate Mozarella Platte


Es gibt ja diverse vegane Varianten eine Tomate-Mozarella Platte herzurichten. Oft nimmt man dazu einfach normalen milden Tofu und legt diesen ein bisschen in Balsamico ein. Aber die eigentliche Idee ist ja, dass das Mozarella eigentlich mehr oder weniger nach nichts schmeckt, sondern nur eine Basis für frische Tomaten und ein gutes Olivenöl liefert, verfeinert mit Basilikum. Also für mich kam es da beim Original jedenfalls immer eher auf die Konsistenz an und es war wichtig, dass der Mozarella mild schmeckt. Da ich bisher keinen guten Mozarella-Ersatz gefunden hatte (ich finde normalen Tofu da eher unpassend) und mittlerweile sowieso nicht mehr so der Fan von Ersatzprodukten bin (die vegane Küche gibt ja genug her), hab ich eigentlich nie versucht Tomate-Mozarella zu machen.
Aber als ich letztes Wochenende den Bio Risella im Bioladen (Füllhorn in Heidelberg) entdeckt habe, musste ich den dann doch spontan mitnehmen und ich muss sagen: Prüfung bestanden. Das Zeug sieht zwar irgendwie merkwürdig nach einer Wurst aus, aber in Scheiben geschnitten und zusammen mit Tomate, frischem Basilikum, Olivenöl und etwas schwarzem Pfeffer fand ich es echt lecker! Und ein Plus: Es ist aus Reis, also auch mal eine schöne Alternative wenn man nicht immer Sojaprodukte essen möchte.





Sonntag, 3. November 2013

Vegane Pralinen aus selbstgemachter Schokolade


Eigentlich stelle ich hier ja sehr selten Produkte vor, aber das Angebot von ChocQlate hat mich dann doch gereizt. ChocQlate vertreibt ein Set mit dem man vegane Schokolade einfach selber herstellen kann. Alle benötigten Zutaten sind enthalten und die Zubereitung ist ganz einfach und in der beiliegenden Anleitung gut erklärt.


Aus der Schokolade kann man dann schlichte Tafeln selber gießen oder man gibt noch irgendwas hinzu, beispielsweise Nüsse, getrocknete Beeren, Salz, Chilli oder worauf man sonst besonders Lust hat.
Ich wollte sowieso gerne mal Pralinen selbermachen und netterweise hat das Team von ChoQlate mir dafür die zwei verschiedene Pralinenformen zur Verfügung gestellt.

Hat man die vegane Schokolade nach Anleitung hergestellt, befüllt man die Pralinenformen damit bis zur Hälfte und streicht die Schokolade an den Seiten hoch. Anschließend stellt man die Formen ins Gefrierfach, bis die Schokolade fest ist. Nun kann man die Pralinen füllen und anschließend noch eine dünne Schicht Schokolade drüber gießen. Zum Abschluss werden die Pralinen wieder ins Gefrierfach gestellt.

Als Pralinenfüllung habe ich zwei verschiedene Sorten ausprobiert. Die kleinen Herzen sind mit einer veganen Milchkreme mit Haselnusskrokant gefüllt, das Rezept dazu findet ihr bei FillingYourMind.


Die eckigen Täfelchen habe ich mit einer Erdnusbuttercreme gefüllt. Sie besteht zu gleichen Gewichtsanteilen aus den drei Zutaten Erdnussbutter, Margarine und Puderzucker, die man mit einem Handrührer miteinander mixt.


Die Erdnussbuttervariante ist mein persönlicher Favorit, zusammen mit der zartbitteren Schokolade schmecken die Pralinen wie kleine Peanutbutter-Cups. Yummie!

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Seitanwürste Selbstgemacht


Nach Monaten Ruhe auf diesem Blog wird heute schon gleich der dritte Beitrag veröffentlich:
Ich habe vor einiger Zeit zum ersten mal Seitanwürste selbstgemacht. Das wollte ich schon ewig mal testen. Mein Mann und ich essen unsere Hauptmahlzeit immer eher mittags, am Abend reicht mir dann oft ein Sojajoghurt mit Obst, ein paar Scheiben Brot oder ein Salat oder sowas. Mein Mann hingegen hat dann oft Lust auch was herzhaftes was auch nochmal richtig satt macht. Er hat eben einen höheren Grundumsatz als Mann. Klar, man kann auch Seitan- oder Tofuwürste kaufen, aber abgesehen von den Kosten, wenn man das täglich isst, enthalten einfach superviele vegane "Ersatzprodukte" Knoblauch. Ich verstehe gar nicht wieso? Man kann doch auch wirklich noch anders würzen und wer riecht im Alltag schon gerne nach Knobi, also wir jedenfalls nicht unbedingt. Also wollte ich für meinen Schatz selbst Seitanwürste herstellen, die er dann abends essen kann ohne am nächsten Tag nach Knoblauch zu duften.

Ich hab ja in der Vergangenheit schon ein paar mal mit Seitan herumexperimentiert, teilweise selbst das Mehl ausgewaschen wie hier oder hier und auch schonmal mit Glutenmehl gearbeitet wie hier. Dabei habe ich festgestellt, dass es doch recht schwer ist die Konsistenz zu erreichen, die man von fertigen Seitanprodukten aus dem Handel kennt. Mein Seitan war immer etwas labberiger und gummiartiger.
Das Geheimnis ist folgendes: Man muss den Seitan einsperren. Ganz gut hat das funktioniert, als ich vor ein paar Jahren mal einen veganen Seitan-Weihnachtsbraten gemacht habe, da wurde der Seitan durch den Blätterteig eingesperrt und somit daran gehindert, sich gummiartig auszudehnen.

Ein anderer Trick ist den Seitan in Backpapier und Alufolie einzupacken und dann im Ofen 50 Minuten zu backen. Den Tipp habe ich von der wunderbaren Seite vegan Kochen mit Ente (Ente hat inzwischen übrigens auch ein eigenes Kochbuch herausgebracht, sehr empfehlenswert!)

Die Zutaten für meine Seitanwürste habe ich jedoch nicht von Entes Seite, sondern aus einer neuen App, die zu der Seite VeganNomNoms.net gehört. Das Kochen mit der App war super praktisch und die Würste sind super gelungen. Mein Mann und ich fanden sie beim ersten Versuch lediglich ein wenig zu mehlig, aber ich glaube das liegt daran, dass ich etwas zu viel Sojamehl verwendet habe. Beim zweiten Versuch habe ich weniger genommen und es wurde besser.
Ein bisschen stört mich jedoch, dass man dabei so viel Müll produziert (Backpapier und Alufolie), vielleicht könnte man auch eine Riesenwurst herstellen und die anschließend in Scheiben schneiden. Das wird vielleicht beim nächsten Mal getestet. :-)

Die Zutaten, sieht umfangreicht und kompliziert aus, ist dann aber doch echt einfach.

Der übliche Seitan-Gehirnklumpen nach dem Durchkneten. :-)

Die Würste in Backpapier eingepackt.
 

Wirsinggemüse mit Rosmarinroulade


Ich habe auch mal wieder ein Rezept für Euch und es ist sogar etwas Herzhaftes: Wirsinggemüse mit Rosmarinroulade.


Zutaten (für 2 Personen):
- 1/2 Wirsingkohl
- 1 große Hand voll Kartoffeln
- Sojasahne
- Öl zum anbraten
- Gemüsebrühe- Gewürze (Salz, Pfeffer)
- Rosmarinroulade (von Wheaty)


Zubereitung:
Die Wirsingblätter gut waschen und in Streifen schneiden. Kartoffeln schälen und würfeln. Etwas Öl in eine tiefe Pfanne oder einen Topf geben und den Wirsing darin anbraten. Die Kartoffeln hinzugeben und mit so viel brühe auffüllen, dass das Gemüse nicht ganz davon bedeckt ist. Das Ganze nun köcheln lassen, bis der Wirsing weich ist und etwas zusammenfällt und die Kartoffeln gar sind.
Währenddessen die Rouladen in einer Pfanne von allen Seiten scharf anbraten.
Das Gemüse mit Sojasahne, Salz und Pfeffer abschmecken und zusammen mit der Roulade auf einem Teller anrichten.

Ich war übrigens erst ein wenig enttäuscht, dass die Rouladen so mini sind, aber das wirkt nur so, das ist dann doch ganz schön viel, so viel, dass ich meine am Ende nichtmal aufgegessen habe.

Freitag, 30. August 2013

Auslosung "Ab Heute Vegan"-Gewinnspiel

Heute möchte ich Euch die Gewinner der Buchverlosung von Ab Heute Vegan mitteilen!
Da ich all Eure Kommentare so toll und überzeugend fand, habe ich per random.org ausgelost und gewonnen haben die Kommentare Nr.:

8 (Eva)
16 (Katie)
39 (Julia)

Herzlichen Glückwunsch!!


Die Gewinner wurden von mir außerdem soeben per Email benachrichtigt.

Donnerstag, 22. August 2013

Ab Heute Vegan - Verlosung

Bestimmt habt ihr schon auf vielen anderen Blogs davon gelesen: Vor kurzem ist das Buch "Ab Heute Vegan" vom Deutschland is(s)t vegan-Team im ventil verlag erschienen.

Auch ich durfte, da ich bis vor kurzem noch zum div-Team gehört habe (leider habe ich momentan keine Zeit mehr dafür und bin daher ausgestiegen), einen kleinen Beitrag zu diesem schönen Werk leisten und habe an dem Kapitel zum Thema Kochen ("lecker kochen & backen" ab Seite 40) mitgeschrieben und Rezepte für den Serviceteil beigesteuert. Herausgegeben wurde das Buch von Patrick Bolk (Deutschland i(s)t vegan, Berlin is(s)t Bio) und als Autoren haben außerdem mitgearbeitet Brigitte Bach (B.B's Bakery), Laura Birkhoff (Hej Seaside), Sandra König (Deutschland is(s)t vegan), Sonja Reifenhäuser (Deutschland is(s)t vegan), Claudia Renner (claudi goes vegan), Katja Rösen (visionvegan), Linda Sabin ("V"eltenbummler). Die Cover- und Innengestaltung ist von Susanne Frey (goldstück gestaltung). Alle Gewinne werden übrigens gespendet!

Ich bin wirklich stolz auf unser Buch. Die Idee war es ein Buch zu schreiben, das einen wie eine Art Leitfaden beim Einstieg in eine vegane Lebensweise begleitet. Denn jeder, der diesen Weg schon gegangen ist, weiß, wie verwirrend die vielen Informationen sein können, die man am Anfang erhält und wie mühsam die Suche nach Tipps und Ratschlägen im Internet oft werden kann. Wir hoffen, dass man nun nach der Lektüre von "Ab Heute Vegan" merkt, dass alles gar nicht so schwer ist und man hat ein kleines und übersichtliches Buch zur Hand, in dem man zu allem (Ernährung, Kleidung, Einkaufen, Reisen, Kosmetik, Umgang mit (Nicht-)Veganern, etc.), was einen am Anfang so beschäftigt, etwas findet und dies schnell nachschlagen kann.


An dieser Stelle möchte ich mich nochmal öffentlich ganz herzlich bei allen oben genannten Mitautoren, unserem Herausgeber und unserer Gestalterin bedanken, die alle ganz wunderbare Arbeit geleistet und viele Tage und Nächte für die Entstehung des Buches geopfert haben, im Vergleich zu Eurem Einsatz ist meiner fast verschwindend gering, aber ich finde es trotzdem schön, ein Teil dieses Projekts gewesen zu sein. Danke!
Vielen Dank auch an den ventil verlag, insbesondere Uschi Herzer und Joachim Hiller.



Und wie der Titel es schon verspricht: Es gibt eine Verlosung! Der ventil verlag hat mir netterweise drei Exemplare zur Verfügung gestellt, die ich an Euch verlosen darf.
Die Regeln der Teilnahme lauten folgendermaßen:

  • verfasse einen Kommentar zu diesem Blogartikel, in dem du erwähnst, warum gerade du dieses Buch gewinnen solltest. Du musst dabei eine gültige Emailadresse angeben, sonst wird der Kommentar von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • das Gewinnspiel läuft bis zum 29.08.2013, 15 Uhr.
  • die drei Gewinnerkommentare werden hier auf diesem Blog am 29.08.13. bekanntgegeben und per Email benachrichtigt.
  • habe ich bis zum 01.09.13, 15 Uhr noch keine Rückmeldung auf die Email erhalten, wird der Gewinn unter den anderen Teilnehmern erneut verlost.


Ich wünsche Euch viel Erfolg!

Dienstag, 20. August 2013

Soja Big Steaks mit Gemüse und Kartoffeln


Wenn man mal Lust auf ein typisch deutsches Gericht hat, geht das natürlich auch vegan. Prima finde ich ja die Sachen aus texturiertem Sojaeiweiß, da man sie auch in größeren Mengen günstig kaufen kann, da sie lange halten, und so immer was da hat. Vegan muss also nicht immer gleich teuer sein.

Ein Nachteil, der auch zum Vorteil werden kann, ist, dass das Zeug erstmal nach gar nix schmeckt. Man kann also selbst eine Marinade herstellen und das Sojaprodukt darin einlegen und somit hat man ein produkt mit vielen Verarbeitungsmöglichkeiten. Verwenden kann man eigentlich jede Marinade, die man auch für Fleisch verwendet, vorausgesetzt natürlich sie ist vegan. Ich mische oft einfach einige Gewürze in Öl und wende die Steaks darin, um sie anschließend in einer Pfanne scharf anzubraten.

Hier habe ich einfach Salz, Pfeffer und Paprika verwendet. Dazu eine Gemüsepfanne aus Brokkoli, grüner und gelber Zucchini und Karotten und ein paar Kartoffeln.

Samstag, 17. August 2013

Quinoa-Gemüsepfanne mit knusprigen Sojastreifen


Bis zum Mutterschutz habe ich noch ein bisschen Zeit, momentan habe ich aber trotzdem ein paar Wochen frei, also endlich wieder mal Zeit richtig in Ruhe gutes Essen für mich, meinen Schatz und natürlich unseren Bauchzwerg zu kochen.
Beispielsweise gab es vor ein paar Tagen Gemüse-Quinoa-Pfanne und dazu knusprige Soja-Streifen.
Ich habe übrigens Wochenlang nach Quinoa gesucht, im Bioladen war ich in letzter Zeit nicht und beim dm war es einfach immer ausverkauft. Jetzt habe ich es aber beim Vollkornbäcker um die Ecke im Regal entdeckt, wie praktisch! Wie Biggy hier berichtet, enthält Quinoa nämlich alle 8 essentiellen Aminosäuren und darüber hinaus sogar noch das in der Schwangerschaft zudem wichtige Histidin. Also quasi ein Wunderkorn für schwangere Veganerinnen und zudem auch einfach lecker!


Zutaten (für zwei Portionen):
- 1 Tasse Quinoa
- Gemüse nach Wahl (hier: 5 Karotten, 2 Zucchini, 1 gelbe Paprika)
- zwei Hände voll Soja-Nuggets (aus texturiertem Sojaeiweiß)
- Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika)
- Öl zum anbraten
- Sojacuisine

Zubereitung:
Sojanuggets mit heißem Wasser übergießen und ziehen lassen, bis sie weich sind.
Quinoa mit heißem Wasser abspülen und anschließend mit der zwei- bis dreifachen Menge Wasser aufkochen und anschließend 15-20 Minuten köcheln lassen.
Währenddessen das Gemüse putzen und kleinschneiden und in etwas Öl kurz scharf anbraten. Dann mit wenig Wasser ablöschen und bei geringer Hitze etwas dünsten lassen.
Das Wasser von den Sojanuggets abgießen und diese gut ausdrücken und anschließend in breite Streifen schneiden.
Etwas Öl und Gewürze in eine kleine Pfanne geben und die Soja-Streifen scharf darin anbraten bis sie knusprig sind.
Wenn das Quinoa fertig ist überschüssiges Wasser abgießen und das Quinoa zu dem Gemüse geben, das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Sojacuisine abschmecken.


Sonntag, 14. Juli 2013

Käsekuchen mit Erdbeeren

Endlich ist er da, der Sommer! Es ist heiß und die Sonne scheint und überall gibt es die tollsten Früchte, Beeren und Obstsorten. Ich liebe den Sommer!
Und besonders liebe ich am Sommer die Erdbeeren. Die sind nicht nur gesund, sondern auch total lecker und irgendwie für mich der Inbegriff des Sommers.
Ich habe im Sommer Geburtstag und an meinem Geburtstag gibt es daher eigentlich immer irgendwas mit Erdbeeren. Meistens eine leckere Erdbeerbowle. Für die Nachfeier dieses Jahr, habe ich (neben Sekt (für mich natürlich alkoholfreien) mit Erdbeeren) einen Kuchen mit Erdbeeren vorbereitet.
Aber einfach nur ein schöner Kuchenboden und dann Erdbeeren oben drauf wäre doch irgendwie langweilig, oder? Also sollte es ein Käsekuchen werden. Da hatte ich doch irgendwann mal so ein tolles Rezept bei Claudia von Totally Veg! gesehen... kurz danach gesucht und folgendes nachgebacken: Käsekuchenrezept von Totally Veg!
Und Claudia verspricht nicht zu viel, der Kuchen ist der Hammer! Hinzu kommt, das man alle Zutaten in einem größeren Supermarkt kaufen kann, also kein extra Abstecher zum Biomarkt sein muss.
Gepimpt wurde der Käsekuchen von mir dann noch mit frischen Erdbeeren und einem veganen roten Tortenguss (den hatte ich dann aber aus dem Reformhaus). Dazu gab es, wie bei Claudia, einen klecks Schlagfix. :-)
Ich habe den Kuchen übrigens im Backofen vergessen. Also nach der angegebenen Zeit, war der bestimmt noch 15 Minuten länger drin, macht aber nix, schmeckt prima! Oben drauf war er etwas unschön braun geworden, aber das haben ja die Erdbeeren verdeckt.



Dienstag, 18. Juni 2013

Lebendiger Neckar

Auch wenn das in mir wachsene Baby nicht nur in meinem Bauch, sondern auch in meinen Gedanken mehr und mehr Raum einnimmt, gibt es natürlich auch noch Anderes, worüber ich hier weiter berichten möchte. Der Blog soll nicht zu einem reinen Veganbabyblog werden.

Am vergangenen Sonntag fand mal der Jährliche Aktionstag "Lebendiger Neckar" statt. Hier werden jedes Jahr am Neckar entlang von Eberbach bis nach Ilvesheim (Mannheim hat dieses Jahr nicht mitgemacht) diverse Bühnen und Stände aufgebaut. Dieses Jahr hat erstmalig auch unser Verein vegan in Heidelberg teilgenommen und zwar so, wie wir es (nach zwei erfolgreichen Bakesales) am besten können: mit veganem Backwerk.
Neben vielen leckeren Kuchen, gab es diesmal auch herzhafte Backwaren wie Tofu-Blumenkohl-Pizza, Pizzaschnecken, Spargelkuchen oder Spinattaschen und außerdem auch veganes Eis (Kokos und Mango-Kokos) und gekühlte Getränke. Neben unserem Stand haben wir zwei Bierbankgarnituren aufgebaut, so dass man sich zum Verzehr gemütlich hinsetzen konnte.
Uns hat es wieder viel Spaß gemacht und wir hatten das Gefühl, dass unsere Backwaren sehr gut angekommen sind, einige Allergiker und Veganer entdeckten unseren Stand begeistert ("Vegan? Dann kann ich ja alles essen!") aber größtenteils waren es doch wohl Omnivore, die ganz aufgeschlossen und interessiert unser Angebot annahmen. Das freut uns natürlich besonders, denn unser Motto lautet ja nicht umsonst: "Wir wollen die vegane Botschaft durch Kalorien verbreiten." ;-)

Besonders gefreut hat es mich meine DIV-Kollegin und Autorin des Blogs "V"eltenbummler Linda mal wiederzusehen, sie hat bei Deutschland is(s)t vegan auch einen Artikel über den Lebendigen Neckar veröffentlicht, schaut doch mal rein!

Es folgt eine kleine Bilderauswahl, noch mehr Fotos gibt es auf der Seite von vegan in Heidelberg.




Mittwoch, 29. Mai 2013

Bruschetta





Nach einem Rezept meiner lieben Mama gab es für meinen Schatz und mich heute alltagstaugliches (da knobifreies) Bruschetta. Dafür braucht man nicht viel und schnell zubereitet ist es auch. Und es ist so lecker, dass man fast süchtig danach werden könnte!

Zutaten:
- 1 Laib Ciabatta (zum Aufbacken, dann ist es noch lecker warm)
- 5 Tomaten
- 4-5 Frühlingszwiebeln
- Salz, Pfeffer
- ein gutes/leckeres Olivenöl

Zutaten:
Ciabatta im Ofen nach Packungsanweisung aufbacken.
Währenddessen Tomaten und Frühlingszwiebeln waschen und die Zwiebeln in kleine Ringe schneiden. Die Tomaten von dem flüssigeren Kernteil befreien und den Rest (das Fruchtfleisch) in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln und Tomaten mischen und würzen. Zum Schluss viel gutes Olivenöl hinzugeben und alles gut durchmischen.
Nun schneidet man das Ciabatta auf und verteilt die Tomatenmischung darauf, restliches Olivenöl drüberträufeln.
Oft gibt es beim Essen eine sauerei, also am besten Tücher für die öligen Hände bereithalten oder
sich damit abfinden, genießen und anschließend die Hände waschen. ;-)
Natürlich kann man zusätzlich noch frischen Knoblauch druntermischen oder das Ciabata vor dem Belegen mit einer Knoblauchzehe abreiben.










Sonntag, 26. Mai 2013

Apfelkuchen-Cupcakes

Wenn ich meinen Mann mit einem Kuchen eine Freude machen möchte, ist Apfelkuchen immer die erste Wahl. Er liebt Apfelkuchen einfach. Da ich ihm gerne eine Freude machen wollte, aber auch sehr gerne etwas beim Backen herumexperimentiere, habe ich dieses Wochenende mal Apfelkuchen-Cupcakes gezaubert.

12 Cupcakes, ca. 1 Stunde, mittelschwer

Zutaten:
für die Cupckes:
- 200g brauner Zucker
- 1 Pckg Vanillezucker
- 150 ml neutrales Öl (z.B. Keimöl)
- 1 TL Zimt
- 2 Ei-Ersatz (z.B. No-Egg)
- 250g Mehl
- 1 Pckg Backpulver
- 1/2 TL Salz
- 1-2 Äpfel

für das Frosting:
- ca. 150gPuderzucker
- ca. 80-100g Margarine (Alsan)
- 1/2 Pckg Vanillezucker
- Schuss Sojamilch
- etwas grüne Lebensmittelfarbe (optional, nur für den "frischen Apfel"-Eindruck)


Zubereitung:
Zunächst verrührt man den Zucker, Vanillezucker, Zimt und Öl miteinander. Zwei Ei-Ersatz anrühren und dazugeben.
In einer seperaten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermengen und diese Mischung nun nach und nach unter die feuchte Mischung unterrühren.
Äpfel entkernen, schälen und in kleine Würfel schneiden und unterrühren.
Der Teig wird eher bröselig, lässt sich aber in der Hand zu einem Klumpen zusammendrücken.
Nun verteilt man den Teig auf die Muffinförmchen (gut in die Förmchen eindrücken) und stellt diese für 25-30 Minuten bei 180°C in den Ofen. Der Teig geht nur wenig auf.

Für das Frosting die Margarine schaumig rühren und Puderzucker und Vanillezucker unterrühren. Einen kleinen Schuss Sojamilch hinzugeben, damit die Masse cremig wird. Ganz zum Schluss die grüne Lebensmittelfarbe unterrühren.
Das Frosting mit hilfe einer Spritztüte oder Teig-Spritze auf die erkalteten Cupcakes geben und in den Kühlschrank stellen, bis das Frosting fest geworden ist (am besten über Nacht durchziehen lassen)


Donnerstag, 9. Mai 2013

Sachertorte inspired Cupcakes


Heute habe ich endlich mal wieder die Zeit gefunden etwas zu backen. Muffins oder Cupcakes mit Schokolade, dachte ich mir so und dann fiel mir die Aprikosenmarmelade ins Auge. Warum nicht mal Cupcakes im Sachertorten-Sil? Dies bedeutet hier eine Kombination aus einem Schokobananenmuffin (die Banane ist natürlich nicht Sacchartorten-like, aber lecker) mit einem Aprikosen-Frosting.

Für ca. 15 Cupcakes,  mittelschwer, ca. 1 Stunde


Zutaten:
Für die Muffins:
- 2 Cups Mehl

- 1 Cup Zucker

- 1 Cup Öl

- 1/2 Cup Kakaopulver

- 2 Bananen

- 1/2 Tasse Schokostreusel (zartbitter)

- 1 TL Backpulver

- Schuss Sojamilch

Für das Frosting:
- 80-100g Margarine
- 150g Puderzucker
- 2 EL Aprikosenmarmelade




Zubereitung:

Die Bananen schälen und in einer Schüssel mit einer Gaben zerdrücken.
Anschließend Mehl, Zucker, Öl, Backpulver und Kakaopulver zugeben und das Ganze vermengen, wenn der Teig zu trocken ist Sojamilch zugeben. Zum Schluss noch die Schokostreusel unterrühren und den Teig dann auf 15 Muffinförmchen verteilen und für ca. 15-20 Minuten im Ofen bei 180°C backen.

Aus den erkalteten Muffins einen kleinen Deckel ausschneiden.


Für das Frosting die Margarine schaumig schlagen und nach und nach Puderzucker und Marmelade unterrühren bis eine feste Creme entsteht. Die Creme auf die Muffins geben und zum Schluss das Deckelchen aufsetzen.


Samstag, 6. April 2013

Rohkost Summer Rolls mit süß-saurer Soße

Also den Frühling überspringen wir jetzt einfach mal. Nach einem so langen und fies kalten Winter, haben wir uns doch direkt ein bisschen Sommer verdient und sei es eben nur auf dem Teller.
Summer Rolls sind so herrlich einfach, die Hauptzutat - Reispapier - sollte man am besten im Asia-Laden kaufen, dort ist es am günstigsten.

Zutaten:
- Reispapier
- Karotten
- Gurke
- Apfel
- Salatblätter
oder alles andere an Rohkost, worauf man so lust hat, was der Kühlschrank so hergibt. Avocados sind besonders lecker in Summer Rolls, ich hab sie aber leider beim Einkauf vergessen. Hat aber auch so geschmeckt.


Zubereitung:
Zuerst schneidet man alles an Rohkost, womit man die Rollen befüllen möchte, in möglichst feine Streifen, außer den Salatblättern, die lassen sich ja biegen.
Man gibt ein Blatt Reispapier in den Teller mit dem warmen Wasser und wartet, bis es weich und verformbar geworden ist bevor man es wieder rausholt, abtropfen lässt und auf eine feste Unterlage legt. Nun gibt man nach Geschmack die Rohkoststifte in die mitte, zuunterst ein Salatblat, am besten so, dass die Füllung diagonal auf dem Reispapier liegt (wenn es ein viereckiges ist, es gibt ja auch runde), dann die untere Ecke über die Füllung legen, Ecken einschlagen und die Rolle fest einwickeln.
Zum Dippen etwas süß-saure Soße oder Chilisoße oder Sojasoße in ein Schälchen geben.
Achtung bei den Soßen bom Asia-Laden: Die enthalten sehr oft Geschmacksverstärker wie Natriumglutamat und das macht unter Umständen Kopfschmerzen.



Donnerstag, 21. März 2013

Ingwer-Linsengemüse

Heute habe ich mal wieder eine Gemüsepfanne "Was der Kühlschrank so hergibt" gezaubert. Dabei herausgekommen ist die folgende Kombi:

2 große Portionen, ca. 30 min.

Zutaten:
- 1 Süßkartoffel
- Hand voll kleiner Kartoffeln
- 2 Zucchini
- 1 rote Paprika
- 1 Hand voll kleiner Tomaten
- 1 Hand voll roter Linsen
- Gemüsebrühe
- Sojacuisine
- Sonnenblumenkerne
- etwas Ingwer (ca. ein daumengroßes Stück)


Zubereitung:
Kartoffeln seperat vorkochen (nur die normalen, nicht die Süßkartoffeln).
Ingwer schälen und in kleinen Würfeln in etwas Öl zusammen mit den Sonnenblumenkernen  anbraten, das restliche Gemüse, die geschälte und kleingeschnittene Süßkartoffel und die gewaschenen roten Linsen hinzugeben und kurz mit anbraten.
Das Ganze mit 1-2 Tasse Gemüsebrühe ablöschen und nun bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Kartoffeln zugeben und mit Sojacuisine abschmecken.


Mittwoch, 20. März 2013

Batik-Hippie-Torte

Die Osterzeit naht und so langsam findet man wieder die übliche Eierdekoration in den umliegenden Gärten. Wenigstens sind die ja meistens aus Plastik. Ob das so viel besser ist, sei dann mal dahingestellt.
Meine "Deko" beschränkt sich da ja eher auf Essbares. Da hat man dann auch noch mehr von. Und warum immer mit Häschen und Grünzeugs? Wie wäre es dieses Jahr mal mit einer coolen bunten Batik-Hippie-Torte?
Basis dafür, ist der gleiche Schokokuchen und das gleiche zuckersüße Frosting, wie schon bei der Oreo-Torte. Der Übersichtlichkeit halber drucke ich das Rezept aber doch nochmal hier ab:

Zutaten:
für das Frosting:
- ca. 3 Pckg. Puderzucker
- ca. 1-1 1/2 Pckg Alsan
- einen Schuss Sojamilch
- Mark einer Vanilleschote
- verschedene vegane Lebensmittelfarben (ich verwende welche von Wilton)

für den Schokokuchen:
- 3 Cups Mehl
- 1 Cup Zucker
- 1/2 Cup Margarine
- 3 Ei-Ersatz
- 1 Pckg. Backpulver
- 2 Cups Mandelmilch
- 3/4 Cups Kakaopulver
- 1/2 Cup Schokotropfen zartbitter

Zubereitung:
Frosting:
Margarine schaumig schlagen, nach und nach den Puderzucker unterrühren und einen Schuss Sojamilch und das Mark einer Vanilleschote hinzugeben, ebenfalls unterrühren.
Das Frosting in 6 verschiedene Portionen einteilen. Eine Portion weiß belassen, die anderen jeweils mit einer Farbe (hier: rot, lila, blau, grün und gelb) einfärben.

Schokokuchen:
Ei-Ersatz anrühren.
Mehl, Zucker, Margarine, Ei-Ersatz, Backpulver und Mandelmilch mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschiene verrühren, Kakaopulver unterrühren. Die Kuvertüre raspeln und unterheben.
Den (recht flüssigen( Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform geben und im vorgeheizten Ofen bei 175°C für ca. 50 Minuten backen.
Den Kuchen auf einem Kuchenrost abkühlen lassen. 
Den Kuchen nach dem Erkalten in zwei Hälften schneiden und eine Schicht ungefärbtes Frosting dazwischen geben.

Dekoration:
Einen Klecks rotes Frosting in die Mitte geben und dann die anderen Farben ringförmig darum herum schichten, außen wieder einen Ring rotes Frosting.
Die Farben nun mit einem sauberen Löffel immer von der Mitte hin verwischen. Hierbei evtl. zwischen einzelnen Farben absetzen, da sonst alles lila wird. Also nach lila absetzen, Löffel abwischen, über blau und grün wischen, Löffel abwischen, über gelb und rot wischen. Das restliche Frosting außen am Rand verteilen, so dass der ganze Kuchen eingekleidet ist.

Die Torte nun am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Achtung, die fertige Torte ist sehr süß!!

 Zwischenzeitlich sah es aus wie eine runde Riesenmilchscnitte! :-)


Samstag, 16. März 2013

Gemüse mit Couscous in Orangensoße

Da der Winter nun doch nochmal richtig zuschlägt und mit ihm diverse Grippeviren, dachte ich mir, da setze ich heute mal mit einem vitaminreichen Essen gegen.

2 große Portionen, ca. 40 min

Zutaten:
- 1 Tasse Couscous
- 1 Tasse Gemüsebrühe
- 2 Zucchini
- 1 Aubergine
- Kirschtomaten
- 3 Orangen
- Sonnenblumenkerne
- Hummus
- Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Gemüse kleinschneiden.
Den Couscous mit der kochenden Brühe übergießen und ziehen lassen.
Sonnenblumen in etwas Öl anbraten, Gemüse hinzugeben und mit anbraten. Das Ganze mit etwas Wasser oder Brühe ablöschen und köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.
Währenddessen zwei Orangen filetieren und eine auspressen. Den Couscous zu dem Gemüse geben und gut unterrühren. Nun die Orangenfilets und etwas Orangensaft (es sollte nicht zu flüssig werden, den Rest einfach trinken) zugeben und nochmal gut umrühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Ich habe das Gericht mit etwas Hummus serviert. Man kann die Reste auch gut kalt essen.


Freitag, 15. Februar 2013

Herzige Sachertorte

Na, habt Ihr zum Valentinstag etwas besonderes gezaubert?
Ich muss gestehen, ich stehe ja überhaupt nicht auf den Valentinstag. Braucht man denn wirklich einen Anlass, um dem Liebsten seine Zuneigung zu zeigen? Ist das nicht sowieso alles reiner Kommerz? Und müssen wir denn wirklich jeden trend aus den USA übernehmen?
Nein - Ja - Nein. Ganz klar.
Aber dennoch. Irgendwie brachte es mich eben auf die Idee endlich mal eine Sachertorte zu backen, das wollte ich schon ewig mal ausprobieren.
Ich habe mich fast komplett an dieses Rezept von Attila Hildmann gehalten, mit der Ausnahme, dass ich Mandelmilch statt Wasser verwendet habe und zusätzlich noch eine Hand voll Schokotropfen in den Teig gegeben habe (kann es jemals zu schokoladig sein?). Die Ganache besteht hier übrigens nur aus Schokolade und Margarine. Zunächst war sie sehr flüssig, was mir etwas suspekt war, nach mehreren Minuten wurde sie aber dickflüssiger und nach dem Auftragen über Nacht im Kühlschrank dann richtig schön fest und lecker.
Dekoriert habe ich das Ganze mit einem roten Zuckerguss-Herz.
Die Torte sieht nicht nur herzig süß aus, sie schmeckt auch so. :-)



Montag, 11. Februar 2013

Pizza mit Wilmersburger


Was ich schon lange einmal ausprobieren wollte: Pizza mit veganem Käse (In diesem Falle Wilmersburger Pizzaschmelz) so belegen, dass der Käse auch schmilzt. Zugegeben, ich finde es auch lecker, wenn der Käse nicht schmilzt sondern eine knusprige Schicht auf der Pizza (dem Auflauf oder was auch immer) bildet, denn ich mag einfach gerne krosse Sachen essen. Aber für das echte fettige Pizzaerlebnis schmilzt eben der Käse und das funktioniert dank eines Tipps meiner Lieben Freundin Gingerbread Muffcake am besten, wenn man den veganen Käse direkt auf die Tomatensoße gibt und dann erst den restlichen Belag obendrauf. Bei mir war es diesmal Mais, Paprika und vegane Chorizo.
 




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