Sonntag, 30. September 2012

Die erste Kürbissuppe dieses Jahr


Ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran, aber heute gab es bei mir die erste Kürbissuppe dieses Jahr. Zubereitet nach diesem Rezept, diesmal allerdings mit Kürbiskernen statt Sonnenblumenkernen.

Ich liebe Kürbis und als nächstes wird er in einer Gemüsepfanne oder einfach angebraten verarbeitet. Auf jeden Fall landet bald wieder ein Hokkaido in meinem Einkaufskorb.

Und was sind Eure liebsten Kürbisrezepte?


Mittwoch, 26. September 2012

Überbackene Zucchini


Heute musste es mal wieder schnell gehen. Also erstmal gucken was noch im Kühlschrank ist: Dinkel-Reste von gestern, ne angebrochene Packung veganer Käse und zwei Zucchini. Gut, dann wäre das Mittagessen ja geklärt. ;-)

Zutaten:
- 2 Zucchini
- kleines Schälchen voll gekochtem Dinkel (oder Reis oder was so da ist)
- Sojasahne
- veganer Käse (oder Hefeschmelz)
- Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika)



Zubereitung:
Zucchinis der Länge nach halbieren und die Enden abschneiden. In eine ofenfeste Form legen.
Dinkel mit etwas Sojasahne und Gewürzen verrühren und auf den Zucchinis verteilen. Veganen Käse drüber geben und ab in den Ofen (250°C) bis der "Käse" knusprig ist.






Dienstag, 25. September 2012

Gemüsepfanne mit Dinkel


Die Herbstsonne lacht auf meinen Teller, wohl einer der letzten Tage, an denen ich mein Essen draußen und nicht im Lichtzelt fotografieren kann.

Es gab wiedermal ein Gericht nach dem Motto: Kühlschrank auf, gucken was da ist und eine Gemüsepfanne daraus zaubern. Dazu diesmal Dinkel "wie Reis", den ich beim Rewe entdeckt habe. Ich dachte mir, das sei doch mal ne schöne Alternative zu immer nur Reis oder Nudeln.Tatsächlich macht es Geschmacklich auch nicht so den Unterschied. Man hätte also genausogut Vollkornreis nehmen können.

Zutaten:
- Dinkel (vorgegart)
- Zucchini
- Aubergine
- kleine Strauchtomaten
- Sonnenblumenkerne
- Basilikumtofu
- Kokosmilch
- Gewürze (Curry, Salz, Pfeffer)


Zubereitung:
Vorgegarten Dinkel nach Packungsanleitung zubereiten (15 min in kochendem Salzwasser garen).
Zucchini und Aubergine kleinschnibbeln und mit den Sonnenblumenkernen anbraten. Mit etwas Wasser ablöschen und köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Kokosmilch, halbierte Tomaten und den gewürfelten Tofu hinzugeben und köcheln lassen, würzen.

Montag, 24. September 2012

(fast) veganes Himbeer-Tiramisu


Es ist schon ein Weilchen her, da habe ich mal veganes Tiramisu für eine Party gemacht. Dachte ich jedenfalls. Erst als ich mir später die Fotos ansah bemerkte ich nämlich, dass in den Keksen Bienenhonig drin ist, öko immerhin, aber dennoch nicht vegan. Sowas blödes!
Ich habe im Bioladen solange nach veganen Tiramisu-tauglichen Keksen gesucht, dass ich am Schluss wohl irgendwie Betriebsblind war. Anscheinend ist man (oder bin zumindest ich) auch nach 3,5 Jahren Veganertum vor solchen Ausfällen noch gefeit.

Ich möchte Euch das Rezept dennoch nicht vorenthalten, da die Creme ausgesprochen lecker war und man die Kekse ja einfach gegen veganen Zwieback oder tatsächlich vegane Kekse austauschen kann. Oder man backt einfach einen Bisquitboden.
Da ich nicht genau wusste, ob auf der Feier vielleicht Schwangere oder stillende Mütter anwesend sind, habe ich das Tiramisu auch noch koffeinfrei und alkoholfrei gemacht. Eifrei ist es ja ohnehin.

Zutaten:
- Kekse
- 1 Tasse kalten Malzkaffee
- 100g Marzipan
- 300g Himbeeren (möglichst frische)
- Kakaopulver zum Dekorieren

Für die Creme:
- 2 Pckg. Soyatoo (oder andere aufschlagbare Pflanzensahne)
- 100g Sojajoghurt natur
- 1 Dose Kokosmilch
- 2 Pckg. Sahnesteif
- 2 Pckg. Vanillezucker
- 5 EL Agavensirup


Zubereitung:
Malzkaffee aufkochen und abkühlen lassen (weniger Wasser nehmen und dann Eiswürfel zugeben), Himbeeren waschen und gut abtropfen lassen. Ein paar schöne Beeren zur Deko beiseite legen.

Sojasahne aufschlagen, dann Sahnesteif hinzugeben und nochmals aufschlagen, kalt stellen.
Die Kokosmilchdose vorsichtig umdrehen und unten öffnen, den flüssigen Teil abgießen (und beispielsweise für einen Smoothie verwenden) und den festen Teil herauslöffeln und mit dem Sojajoghurt, Vanillezucker und Agavensirup verrühren. Die ganze Mischung nun unter die Sojasahne heben und vorsichtig aber gründlich vermischen.

Vegane Kekse, Bisquit oder Zwieback in eine Auflaufform legen und etwas kalten Malzkaffe darüber verteilen, so dass die Kekse sich gut damit vollsaugen.


Da ich ja den Amaretto weggelassen habe, habe ich anschließend etwas Marzipan über die Kekse gerieben (Marzpan kurz ins Tiefkühlfach legen, dann lässt es sich besser reiben)


Nun eine dicke Schicht der Creme auf den Keksen verteilen. Dann eine weitere Keksschicht auflegen. Um zu verhindern, dass man dann auch die ganze Cremeschicht mit Kaffee durchtränkt, kann man die Kekse einfach erst in den Kaffee tunken und dann auflegen. Anschließend wieder Marzipan drüber raspeln und eine weitere Cremeschicht draufgeben.


Die Himbeeren auf der zweiten Cremeschicht verteilen.


 Eine Schicht Creme über die Himbeeren geben und diese dann dick mit Kakaopulver besieben.


Das Ganze für einige Stunden in den Kühlschrank stellen, damit sich der Kakao schön mit Flüssigkeit vollsaugt und "klitschig" wird.
Vor dem Servieren mit den übrigen Himbeeren dekorieren.

Total lecker und Mascarpone fehlt kein bisschen. Ich möchte aber aber wetten, das meine Creme nicht weniger Kalorien enthält, als die traditionelle Mascarpone-Creme.

Sonntag, 16. September 2012

Boston im August

Im Anschluss an unsere New York Reise (Part I, II, III) waren mein Mann und ich im August noch für eine Woche in Boston. Hier waren wir schon im April, aber ich kann Euch dennoch noch ein paar neue Plätze zeigen und auch meinen Whole-Foods-Einkauf wollte ich Euch nicht vorenthalten.
Leider hatte ich dann nicht immer meine Kamera dabei (Die üblichen Sehenswürdigkeiten hatte ich ja im April schon festgehalten) und daher sind einige Essensfotos nur mit der Handykamera und Instagram aufgenommen.


Ganz begeistert war ich von Clover, hier gibt es fast-food, aber es ist gesund, lokal, bio und möglichst ressourcenschonend. Typisch fast-food, bekommt man zwar alles zum Mitnehmen und entsprechend in Papier oder Plastik verpackt, aber das Papier ist recycelt und das Plastik ist aus Stärkemehl hergestellt und kompostierbar. Clover hat ein paar Läden als Standorte und über ganz Boston mehrere Food-Trucks verteilt. Das Angebot ist überall das gleiche: Alles ist vegetarisch, vieles vegan, auf Wunsch kann aber alles veganisiert werden. Wir haben hier sehr oft gegessen, meistens wählten wir ein Sandwich mit Räuchertofu und Tahini-Dressing. Mega lecker! Gut ist auch der Champignonsalat und der Hibiskus-Eistee.





Ganz gezielt steuerten wir das Veggie Galaxy an, da ich es bei HappyCow entdeckt hatte. Das Veggie Galaxy ist ein vegetarisches Diner, das sowohl was die Outfits der Angestellten, als auch die Einrichtung des Ladens angeht absolut authentisch rüberkommt. Eine Mahlzeit haben wir dort nicht gegessen, ich glaube auch, dass das meiste nicht vegan war.
ABER: Das Veggie Galaxy hat eine vegan Bakery und alle Kuchen und Torten sind vegan! Das haben wir uns nicht entgehen lassen und testeten eine Blaubeer-Sahne-Torte und an einem anderen Tag eine Schoko-Erdnussbutter-Torte und einen absolut gigantischen Käsekuchen.




(Instagram-Bilder zum Vergrößern anklicken)
An einem Tag stolperten wir zufällig über das Boston Greenfest auf dem Platz nähe der City Hall. Es gab viele Stände die verschiedenste "grüne" Produkte angeboten, Essensstände (vegan, aber wir waren leider satt) und eine Bühne mit Live-Musik. An einem Stand bot ein freundlicher Mann eine Trinkflasche an, die er selbst entwickelt hatte: die bamboobottle. Sie besteht aus einer Glasflasche, die von einer Bambushülle umgeben ist, als Isolation. Als schnell nachwachsender Rohstoff ist Bambus ne super Sache, finde ich. Der Deckel besteht zwar aus Plastik, ist aber garantier BPA-frei und spülmaschinenfest. Ich habe mir dann natürlich eine Flasche gekauft, gleich mit zwei verschiedenen Deckeln (einen normalen und einen "Kaffeebecherdeckel").
Außerdem entdeckte ich noch einen Stand von ecolissa. Die bewerben ihre Mode als eco und vegan. Ich habe einen schicken Ohranhänger aus Holz gekauft.



Tja, und dann musste ich natürlich nochmal zu Whole Foods... dort habe ich ziemlich zugeschlagen.
Ein paar der leckeren Riegel, die man hier nur in online-shops bekommt, vegane Lärabars, veganes saures Gummizeugs, die beste vegane Schokolade die ich je gegessen habe: Chocolove (in rauhen Mengen als Mitbringsel für meine veganen Freunde in Deutschland) und eine Packung Grünkohlchips mit Cashew-Käse wanderten in meine Einkaufstüte.




Ähm, das war noch nicht alles, es gab auch noch vegane Marshmallows (leeecker), den besten veganen Karottenkuchen der Welt (mit einem dicken fetten leckeren Frosting) und einen nicht ganz so überzeugenden Schokokuchen. Das verdrückten wir gleich im Café des Ladens.




Während wir den Kuchen aßen und Sojamilchkaffee tranken hatte ich gleich mal ein paar Bilder bei Instagram hochgeladen (Name dort: birdiiie) und bekam sofort ein paar nette Kommentare, unter anderem die Frage von der lieben Zombiekatze, ob ich den daiya-Cheese schon probiert hätte. Also bin ich nochmal rein und hab mir die vegane Käseauswahl genauer angesehen. Der Wahnsinn was es dort alles gibt! Gekauft habe ich zwar nichts, aber für Euch habe ich dann doch wenigstens ein Bild gemacht. Und inzwischen ist mir auch wieder eingefallen, dass ich den daiya-Käse beim letzten USA-Aufenthalt im April mal getestet hatte, allerdings nur kalt auf einem Sandwich. Ich glaube besonders gut soll er zum Überbacken sein. Aber in meinem Koffer war leider wirklich kein Platz mehr und wie hätte ich bei diesem Angebot auch eine Entscheidung treffen sollen? Reizüberflutung, sag ich Euch! :-)





So, das wars jetzt mit meinen USA-Berichten aus diesem Sommer. Es folgt noch ein kleiner Post zu Hamburg.

Montag, 10. September 2012

Homage to New York City - vegane Oreo-Torte

Bevor ich Euch von Boston berichte, möchte ich noch einen Post New York City, dem vegan-Mekka widmen, diesmal aber auf eine andere Art und Weise.
Ich habe mir eine Packung vegane Oreos aus New York mitgebracht (NACHTRAG 03/2015: Inzwischen sind auch die in Deutschland erhältlichen Oreos vegan, Jippieh! Am besten trotzdem immer mal die Zitatenliste kontrollieren, die Firmen ändern ja gerne immer mal wieder etwas) und habe beschlossen, mich an einer veganen Oreo-Torte zu versuchen. Dabei herausgekommen ist ein Rezept, das nicht ganz so simpel ist wie die, die ihr hier sonst so lest. Ich würde mal (ganz bescheiden...) sagen: es ist mein Masterpiece. Es ist sowohl die aufwändigste, als auch die kalorienhaltigste Speise, die ich hier bisher gepostet habe. :-) Und vielleicht auch die leckerste, wenn man auch eigentlich schon nach einem halben Stückchen pappensatt ist.
Auch wenn ihr vielleicht nicht die Möglichkeit habt die Torte so ohne weiteres nachzubacken (außer ihr habt vegane Oreos oder ihr backt selbst welche), möchte ich das Rezept mit Euch teilen.
Das Fondant hat mir lieberweise meine vegane Tortenbäcker-Freundin Meike von veganetorten.de überlassen, von ihr habe ich auch den Tipp, etwas Sojamilch mit zu der "Butter"creme zu geben, damit es nicht so arg nach Margarine schmeckt.


Zutaten:
für die Oreo-Creme:
- ca. 3 Pckg. Puderzucker
- ca. 1-1 1/2 Pckg Alsan
- einen Schuss Sojamilch
- 2 tl Vanilleextrakt
- 5 Oreo-Kekse

für den Schokokuchen:
- 3 Cups Mehl
- 1 Cup Zucker
- 1/2 Cup Margarine
- 3 Ei-Ersatz
- 1 Pckg. Backpulver
- 2 Cups Mandelmilch
- 3/4 Cups Kakaopulver
- 1/2 Pckg. Kuvertüre

Zur Deko:
- weißes Fondant
- 5 Oreo-Kekse


Zubereitung:
Creme:
Margarine schaumig schlagen, nach und nach den Puderzucker unterrühren und einen Schuss Sojamilch und den Vanilleextrakt hinzugeben, ebenfalls unterrühren. Die Angaben für Puderzucker und Margarine sind bewußt nur grob, da man einfach sehen muss, wieviel Puderzucker man braucht, um die gewünschte fest-cremige Konsistenz zu erreichen. Mein Tipp: vorsichtshalber erstmal nur einen Teil der Margarine mit Puderzucker verrühren. Mir ist es nämlich schon passiert, dass mir der Puderzucker ausging und ich statt einer Creme eine Soße hatte.
Die Oreo Kekse klein stampfen (Beispielsweise mit einem Hammer in einer Tüte) und in die Creme einrühren.
Die Creme mindestens für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Schokokuchen:
Ei-Ersatz anrühren.
Mehl, Zucker, Margarine, Ei-Ersatz, Backpulver und Mandelmilch mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschiene verrühren, Kakaopulver unterrühren. Die Kuvertüre raspeln und unterheben.
Den (recht flüssigen( Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform geben und im vorgeheizten Ofen bei 175°C für ca. 50 Minuten backen.
Den Kuchen auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

Torte schichten:
Man schneidet den Kuchen nun in drei "Platten", ich ritze ihn dafür am Rand ein, lege einen Bindfaden in diese Ritze und ziehe diesen zu.
Beim Schichten kann man zur Hilfe mit einem Tortenring oder wenn man diesen nicht hat, so wie ich, mit dem Rand der Springform arbeiten.
Ich lege nun die oberste Kuchenschicht als erstes in die Springform auf die Kuchenplatte, da diese beim Backen gewölbt ist (es gibt da wohl auch Tricks das zu verhindern...) und dann drücke ich diese Schicht schön platt. Anschließend gibt man ca. 1cm dick Oreo-Creme auf den Schokoteig und deckt diese dann mit einer weiteren Schokokuchenplatte ab. Wieder Oreo-Creme drauf, Schokoplatte drauf, nochmal dünn Oreo-Creme oben drauf und an den Rand streichen, so dass die Torte möglichst gleichmäßig ist.
Man könnte nun, der Schönheit halber, noch eine Ganache um die Torte machen, aber das wäre wohl zu mächtig geworden, da habe ich dann doch lieber ein paar Dellen in Kauf genommen.

Deko:
Natürlich könnte man jetzt auch direkt die restlichen Oreos auf der Torte verteilen und sie so essen, aber ich wollte unbedingt mal mit Fondant arbeiten.
Das Fondant gut durchkneten (man braucht ca. einen faustgroßen Ball) und dann ausrollen und vorsichtig auf die Torte legen und glattstreichen. Reste zu einer dünnen "Wurst" rollen und um die Torte unten herum legen, um die Schnittkante zu verstecken.
Oreos vorsichtig mit einem scharfen Brotmesser halbieren und auf die Torte legen.
Am besten stellt man die Torte nun über Nacht in den Kühlschrank und isst sie erst am nächsten Tag, dann wird sie schön schnittfest.

Und am besten lädt man sich ein paar liebe Freunde zum Torteessen ein, sonst kann man förmlich sehen wie der Hintern beim Essen wächst. Ihr wisst ja: Geteieltes Fett ist halbes Fett! ;-)






Sonntag, 9. September 2012

New York City (Part III)

Nach Part I und II folgt nun der dritte und letzte Teil meines New York Berichtes. Als nächstes poste ich dann nochmal über Boston (inkl. Whole Foods) und Hamburg. Heute gibt es Berichte über das Sun in Bloom, the juice press und Bliss.


Das Sun in Bloom serviert rohveganes und glutenfreies Essen in einer hellen und freundlichen, aber irgendwie dennoch alternativ angehauchten Atmosphäre. Der kleine Laden liegt im Park Slope in Brooklyn. Die Dame die uns dort bedient hat war ausgesprochen nett und irgendwie verbindlich freundlich und wir haben uns sofort wohl gefühlt und dann auch ordentlich zugeschlagen:
Begonnen haben wir mit einer Schüssel Grünkohl-Chips, dann hatte ich einen Wrap und mein Mann einen Burger, dazu gabs jeweils etwas Salat. Anschließend gönnten wir uns noch Rohkosttorte und nachdem der Hauptgang schon recht lecker war, haben die Torten uns echt umgehauen.Wir teilten erst eine Chocolate-Fudge Torte die aus zwei Cremeschichten bestand, in der oberen waren ein paar Erdbeerstücken eingearbeitet. Dann gab es Mango-Torte, eine Fruchtcreme auf Nussboden und dann waren wir zwar satt, nahmen aber trotzdem noch ein Stück Erdbeertorte mit, für später. Alle drei Torten waren absolut und total lecker. Die Cremes waren auf Cashewbasis und es war kaum vorstellbar, dass das tatsächlich Rohkost ist.





An einem anderen Tag besuchten wir the juice press. Ebenfalls ein rohveganer Laden. In der Mitte dominiert ein großer Counter, hier werden Säfte und Smoothies frisch zubereitet, am Rande stehen große Kühlschränke, befüllt mit rohveganen Leckereien und es gibt zum Sitzen nur eine Bank am Fenster, hauptsächlich wird das Essen mitgenommen. Es wird mit den aktuellen Trendbegriffen der amerikanischen Gesundheitsbewegung um sich geworfen, alles ist "Superfood", "raw food", "100% organic", von irgendeinem Dr. Soundso empfohlen oder super für "cleanses" und dann eben auch entsprechend teuer. Wer hier jeden Morgen sein Lunchpaket kauft hat definitiv zu viel Geld. ;-) Dennoch gibt es bereits mehrere Filialen in Manhattan und es werden derzeit noch weitere eröffnet. Das Konzept geht also auf.
Aber was red ich, wir haben natürlich auch einiges gegessen und alles war sehr lecker und vor allem sehr sättigend. Ich dachte mir, ich nehme mal ein Avocado-Toast (mit getostetem Brot aus gekeimten Sprossen) und als Nachtisch ein Schälchen mit dem schönen Namen "Acai Superfood" eine Art Nussmischung mit Schokolade und oben drauf Bananenscheiben und Acai-Früchte. Dazu einen Saft mit Kokosmilch. Mein Mann war etwas bescheidener und wählte nur einen Smoothie. Das war auch ganz gut so, denn das Essen haben wir geteilt, es war einfach zu viel. Aber auch sehr lecker, besonders das Sandwich!




Besonders gut gefallen hat es uns auch im Bliss. Das kleine schnuckelig alternative veggie-Lokal liegt mitten im hippen Teil von Williamsburg, Brooklyn in der Bedford Ave. Eine Homepage habe ich nicht gefunden, aber wenn ihr mal nach New York kommt, solltet ihr hier auf jeden Fall vorbei schauen. Das Essen ist lecker und man kann anschließend noch ein wenig durch die Straße schlendern und am Straßendrand Platten kaufen oder einfach nur die Atmosphäre genießen.
Ich habe einen veganen Burger gegessen (mein Mann was vegetarisches, deswegen zeige ich das nicht ;-)) und anschließend noch einen Chai-Sojalatte zum Mitnehmen.



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