Donnerstag, 31. Mai 2012

Rührtofu mal anders (mit Spinat und Kartoffeln)

Die "Planung" für mein gestriges Mittagessen sah in etwa so aus: Die Biokiste hat Kartoffeln gebracht und Spinat. Hm, nur Kartoffeln mit Spinat? Vielleicht noch Tofu dazu, aber ich hab nur noch Naturtofu da, Naturtofu mag ich eigentlich nur zerkrümelt als Fake-Rührei mit Sonnenblumenkernen... kombinieren wir das doch einfach zu Rührtofu mit Spinat und Kartoffeln.

Zutaten:
- eine Hand voll Kartoffeln
- frischer Spinat (hatte ca. ein großes Sieb voll, der fällt ja beim kochen stark zusammen)
- ein viertel Block Naturtofu
- eine Hand voll Sonnenblumenkerne
- Olivenöl, Sojamilch
- Gewürze (Currypulver, Paprikapulver, Pfeffer, Salz, Sojasoße)
- 1 Pckg Sojacuisine
- 2 TL Senf

Zubereitung:
Kartoffeln kochen (als Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln, ganz wie man mag, bei mir gabs wieder Salzkartoffeln, da die zu viele Stellen hatten). Spinat waschen.
Tofu zerkrümeln und mit etwas Sojamilch verrühren. Dann mit Sojasoße, viel Curry, etwas Paprika, Pfeffer und Salz würzen.
Sonnenblumenkerne und Tofu in einer Pfanne anbraten, Spinat zugeben und mit Deckel etwas köcheln lassen, bis der Spinat zusammengefallen ist. Evtl. nochmal nachwürzen.
Sojacuisine und Senf hinzugeben, kurz aufkochen lassen.


Mittwoch, 30. Mai 2012

Plastik vermeiden - Tipps für Haushalt und Alltag

Ich hatte letztes Jahr in diesem Artikel darüber berichtet, welche Gesundheitsgefährdung Kunststoffe mit sich bringen. Carola von Twoodledrum fragte mich nun vor ein paar Tagen, ob ich Tipps hätte, wie man Plastik im Haushalt vermeiden kann und wie ich selbst versuche, Plastik aus meinem Leben zu verbannen. Eine super Frage, finde ich, und der Beantwortung widme ich daher diesen Artikel.

Zunächst sei einmal gesagt, dass es in der heutigen Zeit schier unmöglich zu sein scheint, Plastik gänzlich zu vermeiden. Es gibt viele Gegenstände, die wir täglich benutzen, für die es keine plastikfreie Variante gibt, oder die zumindest sehr viel teurer ist. Beispielsweise technische Geräte wie Drucker oder Computer oder auch Küchenmaschienen (wenn ich mal groß bin, hätte ich gerne diese hier). Ein großes Problem sind auch die Armaturen von Autos. Angeblich gasen die solange Schadstoffe aus, bis die Autos schrott sind.
Auch bei der Kleidung greifen Veganer, um Leder zu vermeiden, oft auf Kunststoff zurück. Viele meiner Handtaschen sind aus Plastik, ebenso Schuhe, Jacken oder Gürtel. Natürlich gibt es hier auch Produkte aus Stoff, aber die sind dann oft nicht regenfest.
Auch kann man im ersten Moment denken, dass es nicht so schimm ist, wenn man den Kunststoff zumindest dort vermeidet, wo er mit Lebensmitteln in Berührung kommt, aber letztlich ist das Problem ja nicht nur unsere persönliche Gesundheit, sondern ebenfalls die Gesundheit unseres Planeten. Der ist nämlich schon voll mit Plastik, ich erinnere hier nur an die vielen Meerestiere und Vögel die jedes Jahr gefunden werden, elendiglich an Plastikteilen verendet, die sie gefressen haben. Und das Schlimme: egal was wir tun, wir können das nicht mehr Rückgängig machen. Die Meere sind voller Plastik. Was wir aber natürlich tun können, ist Plastik zu vermeiden, um das Problem wenigstens nicht noch schlimmer zu machen.
Aber es geht schon auch um unsere eigene Gesundheit. In dem oben verlinkten Artikel schreibe ich zwar, dass es Kunststoffe gibt (wie PET oder PE) die, soweit man bislang weiß, schadstofffrei sind. Eber eben auch nur, soweit man bislang weiß. Bisher wurde nur ein winziger Bruchteil aller Kunststoffbestandteile auf die Gesundheitsgefährdung getestet, da diese Tests sehr aufwändig sind. Und, nennt mich pessimistisch, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass da in den nächsten Jahren noch schlechte Nachrichten auf uns zukommen werden.

So, ihr seht, das Thema liegt mir immernoch am Herzen und ich komme jedesmal ins Erzählen. Fragt mal die Menschen in meiner Umgebung, dort bin ich schon als die Plastik-Tante verschrien und ich habe Kollegen, die sich in meiner Gegenwart nicht mehr trauen aus Plastikflaschen zu trinken und meine liebe Freundin J. schreibt mir manchmal vom Einkaufen aus Nachrichten und fragt, ob sie dieses oder jenes Kunststoffprodukte kaufen darf. :-)

Aber nun zeige ich Euch mal, wie weit die Kunststoffvermeidung in unserem Haushalt ist (kein Anspruch auf Vollständigkeit, ich zeige euch all das, was mir bei einem Rundgang durch unsere Wohnung aufgefallen ist):

Verschiedene Einmachgläser oder ausgespülte Glasflaschen oder Aufstrichgläser eignen sich sehr gut zum Transport von Flüssigkeiten. Beispielsweise für Sojamilch, wenn man mal bei unveganen Freunden übernachtet. Von dem Einmachglas rechts im Bild (500 ml) haben wir gleich mehrere und nutzen diese auch als Trinkgläser. Auf der letzten Party wurden sogar alle Glasgefäße zu Trinkgläsern umfunktioniert.
Nicht unerwähnt bleiben sollte hier allerdings, dass die Deckel von solchen Einmachgläsen innen mit Plastik beschichtet sind. Ich nutze sie daher nicht als Transportgefäße für mein tägliches Wasser. Das findet ihr entsprechend weiter unten.


Dosen für Essensreste, Dosen für das Pausenbrot oder auch angebrochene Nüsse etc. Hier kann man statt der Standardplastiklösung auf Glas- oder Stahlboxen ausweichen. Die Glasdosen haben zwar Plastikdeckel, diese bestehen jedoch aus BPA-freiem Kunststoff. Dennoch würde ich hier auf zwei Sachen achten: Das Lebensmittel sollte den Deckel nicht berühren und der Kunststoffdeckel sollte aus nur einer Sorte Kunststoff gefertigt sein, dann ist er besser recyclebar. Ich verwende die Glasdosen daher zur Aufbewahrung von Essensresten im Kühlschrank und die Stahldosen für den transport vom Pausenbrot (auch was das Gewicht angeht eine praktische Sache).
Stahldosten gibt es beispielsweise von LunchBots oder auch in Outdoor-Läden.


 Zum Transport von Getränken verwende ich meine Klean Kanteen Flaschen. Ich habe eine für Wasser und eine für heiße Getränke wie Tee. Hier habe ich bereits darüber berichtet.
Aber auch die Plastikthermoskanne für den Kaffee oder Tee auf dem Frühstückstisch kann man vermeiden und statt dessen auf Keramik und das gute alte Stövchen zurückgreifen.


Hier ein paar Küchenutensilien, die ich mittlerweile besitze, die man viel zu oft in der Plastikvariante findet: einen Messbecher (hier könnte man natürlich auch Glas wählen, aber diesen Stahlmessbecher kann man praktischerweise gleich als Topf benutzen), eine Salatschleuder (das Sieb innen ist aus Plastik, ebenso Teile des Deckels, aber immerhin) und rechts Schüsseln verschiedener Größen.


Besonders durch das Erhitzen werden die Schadstoffe im Kunststoff gelöst. Solltet ihr noch einen Kunststoff-Wasserkocher besitzen, ersetzt den bitte als erstes!
Okay, dieser ist leider auch nicht ganz plastikfrei (gibt es das überhaupt?), aber wenigstens innen besteht er aus Stahl.


Und ich denke, da brauche ich euch nichts zu erzählen, Jutebeutel sind mittlerweile ja nicht nur als Plastiktütenersatz etabliert, sondern sogar als Handtaschen modern! Ich habe eigentlich fast immer einen solchen Beutel zusammengefaltet in meiner Handtasche. Wenn nicht, kann man in den meisten Läden zur Not auch Recycling-Papiertüten oder Tüten aus biologisch abbaubarem Plastik wählen.
Aber auch hier gibt es einen Knackpunkt: Die biologisch abbaubaren Einkaufstüten sind viel zu dick, daher verotten sie im Biomüll nicht gut genug und werden in den Mülldeponien wieder aussortiert. Also auch nicht optimal.

Hier noch ein paar Einkaufs- und Alltagstipps, was die Kunststoffvermeidung angeht, das größe Problem ist meiner Meinung nach nämlich der Verpackungsmüll:
  • Kauft frische Lebensmittel lose oder wählt Papiertüten. In allen Bioläsen in denen ich bisher einkaufen war, war es gar kein Problem Obst und Gemüse einfach lose auf das Kassenband zu legen und die Barcodezettel (meistens Bisphenol A-Beschichtet!!) die die Waage ausspuckt, einfach auf irgendwas anderes zu kleben, beispielsweise ein Glastöpfchen mit Aufstrich, oder so. Aber am besten weist man das Kassenpersonal auf diese Vorgehensweise hin.
  • Kauft überhaupt hauptsächlich frische Lebensmittel und kocht selbst. Das ist gesünder, in zweierlei Hinsicht. Frische Lebensmittel kann man ohne Verpackung kaufen, verarbeitete nicht.
  • Noch besser: Gibt es eine Biokiste bei Euch in der Nähe? Biokistenlieferanten liefern Obst und Gemüse in der Regel lose in einer großen Kiste.
  • Gerade Waschmittel, Seifen und Putzmittel sind eigentich fast ausschließlich in Plastikflaschen zu haben. In Bioläden gibt es manches in Papierpackungen. Kann man sich das nicht leisten, sollte man zumindest darauf achten Nachfüllpackungen zu kaufen, die enthalten einfach weniger Plastik als die oft dickwandigeren Flaschen und sind zudem auch günstiger.
  • Kassenzettel bestehen meistens aus Thermopapier. Deswegen verblassen die auch nach einiger Zeit. In den meisten Läden wird inzwischen nachgefragt, ob man einen Kassenzettel braucht. Verneint immer, wenn es Euch möglich ist. Thermopapier enthält oft Bisphenol A, was sich bereits durch Hautkontakt überträgt. Wenn ihr auf Kassenzettel verzichtet, helft ihr nicht nur Euch selbst, sondern auch dem Kassenpersonal, das die Dinger ja bei jedem Kunden anfassen muss!
  • Ihr seid unterwegs und wollt einen Kaffee? Dann setzt Euch hin! Auch beim Steuermann von Moby Dick gibt es Tische und Stühle, meistens sogar recht gemütliche. Warum immer die To Go-Hektik? Sollte Kaffeetrinken nicht was Nettes und Gemütliches sein? Bei uns hat man wenigstens die Möglichkeit sein Getränk auch in Keramik zu verzehren, in den USA bekommt man immer den Pappbecher mit Plastikdeckel, selbst wenn man sich im Laden hinsetzt. Und heiße Getränke durch Plastikdeckel trinken, da muss ich nichts mehr zu sagen, oder?
  • Coole Getränke gibt es oft auch in Glasflaschen, sowohl im Supermarkt als auch in Cafés oder Restaurants. Empfehlen würde ich da beispielsweise Club Mate oder Now-Limonaden.
  • Ihr wollt mit Freunden irgendwo Grillen und könnt keine schweren Teller, Besteck und Gläser mitnehmen? Dann nehmt Pappteller. In Bioläden gibt es manchmal Einwegbesteck aus Holz. Tolles Einwgeschirr gibt es übrigens bei BioFutura.
  • Ebenfalls bei Biofutura gibt es Strohhalme, Trinkhalme oder wie man hier in BaWü sagt: "a Röhrle" aus Stärkemehl. Wenn man oft und gerne aus Strohhalmen trinkt kann man sich auch welche aus Glas oder Stahl anschaffen (Beispielsweise hier).

So, nun fällt mir gerade nichts mehr ein. Diese Liste wird ggf. noch erweitert. Ich hoffe aber, ich konnte Euch mit diesem Post schon auf ein paar Ideen bringen und wir arbeiten gemeinsam daran, unseren Planaten etwas plastikfreier zu gestalten!

VSD Stuttgart 2012 - Bericht

Meinen Bericht über den diesjährigen Veggie Street Day findet ihr diesmal bei Deutschland is(s)t vegan:

Veggie Street Day (VSD) Stuttgart 2012 – Ein Rückblick


Ich hoffe alle die von Euch da waren, hatten einen genauso tollen Tag wie ich! Und ich hoffe, dass mein Apfelkuchen geschmeckt hat. Das Problem bei Kuchen ist ja immer, dass man die nicht probieren kann, ohne sie anzuschneiden.Den hat also nicht zufällig einer von Euch gegessen? :-)

 

 

Samstag, 26. Mai 2012

VSD Stuttgart 2012 - Apfelkuchen

Morgen findet der diesjährige Veggie Street Day in Stuttgart statt.
Ich bin natürlich, wie schon letztes Jahr, wieder dabei, diesmal wird auch mitgeholfen (und nicht nur gefuttert) und zwar werde ich zwei Kuchen spenden und am Getränkeverkauf zwei Stunden lang aushelfen.
Das Wetter soll super werden, lecker veganes Essen, spannende Leute, ich freu mich! Und noch mehr freue ich mich, dass einige liebe Leute aus unserer Heidelberg-vegan-Gruppe mit dabei sind.
Ist vielleicht noch jemand von Euch dort?

Hier zeige ich Euch schonmal meine Kuchenspende: Zwei Apfelkuchen mit Zimtstreuseln, gebacken nach diesem Rezept von Rezeptefuchs, am Kuchenverkauf kann man sich dann auch gleich eine Rezeptkarte mitnehmen.



Sonntag, 20. Mai 2012

Pesto-Blätterteigschnecken

Es ist mal wieder Zeit für was Herzhaftes, nach all den Kuchen und Cupcakes, oder?
Daher gibt es heute mal wieder ein besonders einfaches Rezept, man braucht nur zwei Zutaten. :-)

40 min, ca. 20 Schnecken, super einfach

Zutaten:
- veganen Blätterteig (viele Sorten im Supermarkt sind vegan, ich nehme gerne den Dinkel-Blätterteig vom Rewe)
- veganes Pesto (erhältlich beispielsweise bei Alnatura oder DM)

Zubereitung:
Blätterteig aus der Kühlung holen und ca. 15 Minuten warten. Ausrollen und dünn (sonst dominiert das Pesto zu sehr) mit Pesto bestreichen. Der Länge nach zusammenrollen und und ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben mit der geringelten Seite nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Backclech legen (etwas Platz lassen, Blätterteig wird im Ofen größer) und für 15-20 Min bei 200°C im Ofen backen.

Ein super Snack für die nächste Party oder vielleicht eine Knabberei zum (nicht mit Gelatine geklärten) Rotwein am Abend.


Bitte ignoriert meine herbstlichen Kürbis-Servietten, ich bin da saisonal noch nicht ganz auf der Höhe. ;-)

Samstag, 19. Mai 2012

Russischer Zupfkuchen

Heute habe ich zum ersten Mal veganen russischen Zupfkuchen gebacken (Nein, ich habe heute keine Muffins oder Cupcakes für Euch, aber was Süßes musste es trotzdem wieder sein). Irgendwie war das eines dieser Rezepte, die ich immermal ausprobieren wollte, aber irgendwie dachte, dass man dafür kompliziert viele Zutaten braucht oder die Zubereitung umständlich ist.
Dem ist allerdings überhaupt nicht so! Tatsächlich hatte ich abgesehen vom Sojajoghurt alle Zutaten einfach sowieso im Haus und die Zubereitung ist ein Kinderspiel!
Das Rezept habe ich mir auch nicht selbst ausgedacht, sondern es ist eines dieser veganen Rezepte, die man auf allen Möglichen Seiten im Internet findet. Ich habe mich jedoch an die Anleitung der lieben Carola von Twoodledrum gehalten (hier zu finden), gestern gab es bei Carola sogar Russische Zupfkuchen-Cupcakes, daher hatte ich dann auch die Idee, diesen Kuchen nachzubacken. Außerdem findet man das Rezept auch noch hier und hier.


ca. 1,5 - 2 Stunden plus mehrere Stunden zum abkühlen, 1 Springform, einfach

Zutaten:
Boden:
- 200 g Mehl
- 120 g Zucker
- 2 gestrichende TL Backpulver
- 20 g Kakaopulver
- 1 TL löslicher Kaffee
- 2 EL Sojamehl
- 150 g Margarine

Füllung:
- 500 g Sojajoghurt natur (gabs im Laden nicht mehr, hab Vanille genommen, schmeckt auch :-))
- 125 g Margarine (flüssig)
- 120 g Zucker
- 1 Pckg Vanillepuddingpulver
- 1 EL Sojamehl
- 4 EL Sojamilch


Zubereitung:
Ofen auf 160°C vorheizen.

Die Trockenen Zutaten für den Boden vermischen und dann die Margarine unterkneten. 3/4 des Teiges in eine gefettete Springform geben und am Boden und ca. 1cm hoch an dem Rand festdrücken. Springform in den Kühlschrank stellen.
Die Margarine für die Füllung in einem Topf zum Schmelzen bringen, sie sollte jedoch nicht zu heiß sein.
Puddingpulver, Sojamehl und ein bisschen von dem Zucker vermengen und mit der Sojamilch glattrühren. Restliche Zutaten der Füllung hinzugeben und alles gut vermischen.
Die Füllung in die Springform füllen und aus dem restlichen Teig Krümel formen und diese auf die Füllung legen.
Nun das Ganze für 75 Minuten bei 160°C im Ofen backen. Anschließend gut abkühlen lassen bevor man ihn schneidet. Am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.





Dienstag, 15. Mai 2012

Haselnuss-Bananen Cupcakes mit Vanille-Beeren Frosting

Ich weiß, die Muffin- und Cupcakerezepte häufen sich hier gerade, aber ich bin mitten in einer kreativen Backphase und nicht zu stoppen.
Wenn es Euch aber gerade zu viel wird, speichert diesen Post und lest ihn irgendwann später, aber bitte: lest ihn irgendwann! Auch wenn ihr denkt "schon wieder Bananen? Die spinnt doch!"Es ist einfach ZU lecker!

Das Vanille-Beeren Frosting schmeckt nämlich absolut himmlisch, vorausgesetzt man mochte früher dieses Ed von Schleck Eis, fast so schmeckt es nämlich. Ich schwelge jedenfalls gerade in Kindheitserinnerungen und süßen Genüssen.

Da ich so praktische Cups besitze, habe ich damit die Zutaten abgemessen. Aber hauptsache das Verhältnis stimmt, man kann auch eine Kaffeetasse verwenden.

ca. 1,5 Stunden, mittelschwer, 20 Cupcakes

Zutaten:
Teig:
- 2 Cups Mehl
- 1 Cup Zucker
- 1 Cup Öl
- 4 Bananen
- 1 Pckg Backpulver
- 1 Cup Haselnusstücke oder -stifte
- 1 Cup Zartbitterschokotropfen
- etwas Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch)

Frosting:
- 150 g Margarine
- ca. 250 g Puderzucker
- 1 Cup Beerenmischung (TK)
- 1 Pckg Vanilleextrakt oder 1 TL Vanillemark

Zubereitung:
Ofen auf 180°C vorheizen. Beerenmischung aus dem Gefrierfach nehmen und auftauen lassen.
Die Bananen in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Mehl, Zucker, Öl und Backpulver hinzugeben und alles gut mit dem Handrührer mixen. Sojamilch hinzugeben bis ein fester glatter Teig entsteht, anschließend Haselnusstifte und Schokotropfen unterrühren.
In Muffinförmchen füllen (ich benutze außerdem immer ein Muffinblech) und im Ofen 20 min backen.
Anschließend auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

Die Beerenmischung pürieren.
Margarine schaumig schlagen und 150 g von dem Puderzucker unterrühren. Die Beerenmischung und den Vanilleextrakt hinzugeben und ebenfalls unterrühren. Nun solange Puderzucker hinzugeben, bis das Frosting eine feste cremige Konsistenz hat.

Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf den erkalteten Cupcakes verteilen.

Am besten schmecken die Cupcakes, wenn sie über Nacht im Kühlschrank abgedeckt durchgezogen sind und das Frosting schön fest ist.



Und dank der Beeren ist auch keine fiese Lebensmittelfarbe für dieses schöne Mädchenpink notwendig. ;-)

Samstag, 12. Mai 2012

Schokocupcakes mit Vanille Limetten Frosting

Die Cupcakes habe ich nach diesem Rezept hergestellt, allerdings habe ich nur eine Banane verwendet und die andere durch Eiersatzpulver ersetzt, damit es nicht zu bananig wird. Schoko, Banane, Vanille, Limette..., das war mir irgendwie eine Geschmacksrichtung zu viel.
Die blaue Lebensmittelfarbe wurde vom Frosting nicht ganz homogen aufgenommen, was ich aber inzwischen gar nicht mehr so schlimm finde. So entsteht doch eine ganz nette marmorierte Optik. Erst wollte ich noch Schokosplitter auf dem Frosting verteilen, schöner würde es schon aussehen, aber auch hier habe ich mich zugunsten des Geschmackes umentschieden. Soll ja auch schmecken, nicht nur gut aussehen. ;-)

Vanille Limetten Frosting

Zutaten:
- 100 g Margarine
- 150 g Puderzucker
- Saft einer Limette (ca. 1-2 TL)
- 1Tl Vanillemark
- blaue Lebensmittelfarbe (zB von Wusita)

Zubereitung:
Margarine mit dem Handmixer schaumig schlagen und dann den Puderzucker und das Vanillemark nach und nach unterrühren. Limette auspressen und etwas von dem Saft ebenfalls unterrühren. etwas blaue Lebensmittelfarbe zugeben. Wenn das Frosting nun etwas zu flüssig ist kann noch mehr Puderzucker zugegeben werden bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.



Mittwoch, 9. Mai 2012

Kartoffel Brokkoli Pfanne

Uns wiedermal ein Kartoffelgericht. Nun ist der Sack Kartoffeln, den ich einmal im Monat mit meiner Biokiste bekomme, aber auch leer.
Heute gab es eine Art Bratkartoffelgericht mit Soße, Brokkoli und Pilzen.

30 min, 2 Portionen, einfach

Zutaten:
- 2 Hände voll Kartoffeln
- 1 kleinen Strunk Brokkoli
- 1 Hand voll brauner Champignons
- 1 Hand voll Sonnenblumenkerne
- 1/2 Pckg. Sojacuisine
- 1 EL Senf
- Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen bis sie kurz vor dem Gaarpunkt sind. Anschließend in Scheiben schneiden. Pilze vierteln und Brokkoli in Röschen teilen und waschen.
Pilze und Sonnenblumenkerne zusammen mit den Kartoffeln scharf anbraten. Brokkoliröschen hinzugeben, weiterbraten bis der Brokkoli weich aber noch bissfest ist. Mit Sojacuisine ablöschen und mit Senf, Salz und Pfeffer würzen. Einmal aufkochen lassen, servieren.




Dienstag, 8. Mai 2012

Sommersalat mit Erdbeeren

Heute hatte ich zum ersten Mal dieses Jahr Erdbeeren in meiner Biokiste. Noch sind sie nicht ganz so fruchtig, ich habe diese verfrühten aber leckeren Vorboten des Sommers daher in einem Sommersalat verarbeitet.

Zutaten:
- Salat
- Erdbeeren
- Räuchertofu
- Sonnenblumenkerne
- Balsamicoessig, Öl
- Balsamico-Creme

Zubereitung:
Alles kleinschnibbeln und vermischen. Essig und Öl drüber geben. Nach
Balkonien reisen und den Salat dort in der Sonne genießen, vielleicht ein Glas Wasser mit ein paar Limettenscheiben dazu.



Montag, 7. Mai 2012

Bananen Muffins mit Schokostückchen

Es hat mir einfach keine Ruhe gelassen: Seit ich gestern die Schoko Bananen Muffins gebacken habe fragte ich mich, ob die nicht vielleicht auch gut schmecken, wenn man den Kakao weglässt, also einen hellen Bananenteig macht und da nur die Schokotropfen einrührt.
Alles Grübeln half nichts, sowas muss getestet werden, oder? Also stand ich heute wieder in der Küche und kreierte diesmal Bananen Muffins mit Schokostückchen.
Da ich persönlich nicht sooo sehr auf Schokokuchen abfahre, finde ich diese Variante besser, die Banane kommt einfach mehr raus. Ich habe außerdem noch Vanillezucker zugefügt und insgesamt eine größere Menge gebacken.

30 min (inkl. Backzeit), 20 Muffins, einfach

Zutaten:
- 2 Tassen Mehl
- 1 Tasse Zucker
- 1 Tasse Öl
- 4-5 Bananen
- 1 Tasse Schokotröpfchen (zartbitter)
- 1 Pckg Backpulver
- 1 Pckg Vanillezucker
- Schuss Mandelmilch

Zubereitung:
Die Bananen schälen und in einer Schüssel mit einer Gaben zerdrücken. Anschließend Mehl, Zucker, Öl, Backpulver und Vanillezucker zugeben und das Ganze vermengen, wenn der Teig zu trocken ist Mandelmilch zugeben. Zum Schluss noch die Schokotröpfchen unterrühren und den Teig dann auf 20 Muffinförmchen verteilen und für 15-20 Minuten im Ofen bei 180°C backen.





Und nein, ich esse die nicht immer alleine auf. :-)

Kartoffelsalat To Go

Na, wer von euch hat es schon geahnt? Bei mir gab es heute was mit Kartoffeln! Ihr wisst ja, bei solchen Gerichten wie dem von gestern koche ich mir immer gleich noch Kartoffeln für den nächsten Tag mit.
Da ich heute über Mittag bei der Arbeit war, musste es allerdings etwas transportables und kaltes sein. Also entschied ich mich für einen schnellen Kartoffelsalat.

15 min, 1 Portion, sehr einfach

Zutaten:
- 2 Hand voll Kartoffeln (vorgekocht)
- 1/3 Räuchertofu
- 1 Hand voll kleiner Strauchtomaten
- 1 Hand voll Sonnenblumenkerne
- 1 Limette
- ca. 2 EL Olivenöl
- ca. 1 EL Senf
- ca. 3 EL Sojasahne
- Kräutersalz, Pfeffer
- frischer Schnittlauch (hatte diesmal keinen da)

Zubereitung:
Kartoffeln, Räuchertofu und Tomaten in kleinere Würfel schneiden, alles zusammen mit den Sonnenblumenkernen vermischen.
Limette auspressen und mit Olivenöl, Sojasahne, Senf und Gewürzen ein Dressing herstellen und dieses über den Salat geben.
In ein Glas füllen und los gehts!





Sonntag, 6. Mai 2012

Schoko Bananen Muffins

Heute ist Sonntag und ich brauche Kuchen. Also wurde ein kurzer Blick ins Küchenregal geworfen und folgendes Blitzrezept zusammengebastelt:

30 Minuten (inkl. Backzeit), 12 Muffins, einfach



Zutaten:
- 1 Tasse Mehl
- 1/2 Zucker
- 1/2 Tasse Öl
- 1/2 Tasse Kakaopulver
- 2 Bananen
- 1/2 Tasse Schokotröpfchen (zartbitter)
- 1 TL Backpulver
- Schuss Sojamilch

Zubereitung:
Die Bananen schälen und in einer Schüssel mit einer Gaben zerdrücken. Anschließend Mehl, Zucker, Öl, Backpulver und Kakaopulver zugeben und das Ganze vermengen, wenn der Teig zu trocken ist Sojamilch zugeben. Zum Schluss noch die Schokotröpfchen unterrühren und den Teig dann auf 12 Muffinförmchen verteilen und für ca. 15 Minuten im Ofen bei 180°C backen.


Dieses Rezept kommt übrigens ganz ohne omniuntypische Zutaten aus, da ich Banane als Ei-Ersatz verwendet habe.
Wenn man Lust auf diese Muffins hat, aber keine Schokotröpfchen im Haus, kann man die auch weglassen. Möglicherweise braucht man dann ein bisschen weniger Sojamilch. Einfach ausprobieren!

Kartoffeln mit Rucola und Spinat

Kennt ihr das? Ihr kauft Euch Rucola weil ihr Euch überlegt habt, am nächsten Tag einen leckeren Salat dadraus zu zaubern. Dann kommt aber irgendwas dazwischen: Ihr habt keine Lust auf Salat, habt viel zu tun und isst unterwegs oder irgendetwas anderes. Am Tag drauf dann endlich, aber jetzt sieht der Rucola schon nicht mehr so super aus, er ist zwar noch genießbar, aber irgendwie nicht mehr knackig.

Mir passiert sowas ja ständig, essen lange vorher zu planen fällt mir relativ schwer. Wenn ich dann also wieder vor so einer Schüssel labberigem Rucola stehe, mache ich mir da meistens ein warmes Gericht draus, denn dazu taugt labberiger Salat noch allemal.
Diesmal gab es auch noch ein bisschen labberigen Spinat dazu (soviel zu meiner Essensplanung..)

30 min, 2 Portionen, sehr einfach

Zutaten:
- Kartoffeln
- Rucola
- Spinat
- Kirschtomaten
- 1/2 Block Räuchertofu (ich habe Mandel-Sesam von Demeter verwendet)
- Sonenblumenkerne
- 1 Pckg Sojacuisine
- 1 EL Senf
- 2 TL veganes Pesto (Beispielsweise von Alnatura)
- Gewürze (Salz, Pfeffer)

Zubereitung:
Kartoffeln aufsetzen. Rucola und Spinat waschen. Räuchertofu in Würfel schneiden und zusammen mit einer Hand voll Sonnenblumenkernen anbraten. Den Herd etwas runter stellen und Rucola, Spinat und die Kirschtomaten (ganz) hinzufügen, ggf. einen Schluck Wasser zugeben. Das Ganze mit Deckel etwas köcheln lassen, bis das Grünzeug deutlich an Volumen verloren hat. Nun gibt man Sojasahne, Senf und Pesto hinzu und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.


Statt Kartoffeln kann man auch Nudeln nehmen, das passt auch sehr gut.

Samstag, 5. Mai 2012

Rhabarber mit Sojajoghurt

Diese Woche hatte ich zum ersten Mal dieses Jahr Rhabarber in meiner Biokiste. Kurzerhand wurde dieser gestern zu Kompott verarbeitet und zwar nach diesem Rezept. Dazu gab es Sojajoghurt mit Orange-Rooibos Geschmack von Provamel.
Ich hatte zunächst auch damit geliebäugelt Rhabarberkuchen zu backen, die Idee aber zugunsten der schlanken Linie verworfen. ;-)

 


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