Sonntag, 29. April 2012

Beeren Mandelmilch Smoothie

Leute es ist Sommer! Zumindest hier in Heidelberg ist das Wetter an diesem Wochenende echt toll! Gerade war ich im Wald laufen, mittlerweile bin ich da schon eine Stunde unterwegs (10 Minuten auf den Berg gehen, 40 Minuten Laufen, 10 Minuten wieder runter gehen).
Und was kann es bei der Hitze und nach der Anstrengung erfrischenderes geben als einen leckeren Smoothie?
Aus: gefrorenen Beeren, Mandelmilch, einem TL Kokosöl und einem EL Reissirup.


Der Strohhalm ist übrigens aus Stärkemehl hergestellt und von hier.



Und nochmal was anderes. Dank des schönen Wetters kann ich wieder draußen Fotos machen. Ich habe aber auch das fast gleiche Bild nochmal innen in meinem Lichtzelt gemacht. Mit dem Lichtzelt bekommt man natürlich ein sanfteres Licht hin, dafür mag ich eigentlich den Hintergrund bei den Außenbildern.
Was meint ihr, welches gefällt Euch besser?

Montag, 23. April 2012

Nudelgemüsepfanne mit Erdnusssahnesoße

Ich esse ja oft Gemüsepfannen mit etwas Sojasahne. So oft, dass ich es wirklich nicht jedesmal hier dokumentiere. Heute hatte ich jedoch eine neue Idee: In Anlehnung an viele leckere thailändische Gerichte habe ich spontan etwas ungesüßte Erdnussbutter mit in die Soße gemischt und es war echt lecker!

Zutaten:
- Gemüse nach Saison oder was der Kühlschrank so hergibt
- Vollkornnudeln
- Sojacuisine
- Erdnussbutter ungesüßt (Beispielsweise von unueco)
- Gewürze (Salz, Pfeffer, Chili, Curry)

Zubereitung:
Nudelwasser aufsetzen und Nudeln kochen. Gemüse kleinschneiden (bei mir war es heute: Lauch, Karotten, Paprika, Tomaten) und in einer Pfanne anbraten. Anschließend mit etwas Wasser ablöschen und kurz köcheln lassen, so dass das Gemüse bissfest bleibt. Nun zwei Esslöffel Erdnussbutter unterrühren, würzen und etwas Sojacuisine hinzugeben.





Sonntag, 22. April 2012

Süße Sünde und Spargel

Tja, das hat man dann davon wenn man so viele supertolle Veganer kennt, man bekommt geniale Rezepttipps. Wie beispielsweise dieses hier: genial einfach, schnell und die Zutaten hat man oft im Haus. Wer keine Bananen mag sollte jetzt aber lieber wegschauen denn es gibt

Bananenpfannkuchen.

Zutaten:
eine reife Banane
etwas Mehl
etwas Zucker

Zubereitung:
Man zermatscht die Banane mit der Gabel und gibt Mehl und Zucker hinzu, gut durchmischen und anbraten.
Das Ganze ergibt eine Art Bananenpfannkuchen. Wenn man ihn schön scharf anbrät ist er außen knusprig karamelisiert und innen weich.

Soooo lecker! Ganz fies für die schlanke Linie



Aber es gibt natürlich nicht nur noch Süßes bei uns. Nachdem es gestern den ganzen Tag lang Kuchen beim Bakesale gab (ääähm ja, ich habe selbst genascht... das war aber auch alles lecker!), brauchte ich heute mal was deftiges. Und da wir hier in heidelberg ja quasi an der Spargelquelle schlechthin wohnen (schwetzingen ist nicht weit) und die Spargelzeit schon im vollen Gange ist, gab es heute 

Spargel mit neuen Kartoffeln,

dazu eine vegane Sauce Hollondaise nach diesem Rezept, gepimpt mit etwas Räuchertofu.


Samstag, 21. April 2012

Worldwide Vegan Bakesale 2012 Heidelberg

Heute fand unser Worldwide Vegan Bakesale in Heidelberg statt. Das Wetter war nicht ganz auf unser Seite, zwischendurch hat es immer wieder geregnet und gestürmt, aber insgesamt war es dennoch ein voller Erfolg und hat super viel Spaß gemacht!
Wir hatten jedenfalls den Eindruck, dass unsere leckeren Backwaren bei den Leuten gut angekommen sind. Es trieb sowohl Leute an den Stand für die Veganismus was volkommen neues war, als auch solche, die sich schon länger dafür interessierten oder sogar Veganer sind. Geschmeckt hat es jedenfalls allen (und uns auch).
Aber der Worte sind genug gewechselt, lasst uns die Taten (Bilder) sehen:

All die Leckereien
Das nenne ich mal coporate Identity!

Unser Aufsteller, super Sache, so konnten die Leute sich erstmal informieren

Viele Interessenten
 
Orange Cranberry Muffins


Himbeer Mandel Muffins
 
Zimt-Nuss-Schnecken

Muffins mit blauer Kokoshaube

Apfelmuffins

Nougatmarmorkuchen

Schokobrownies mit karamelisierten Erdnüssen

Zitrone-Mohn-Muffins

Mohnstreuselkuchen

Haferflockenschokobrownies

süße Mini-Cupkaces

Sachertorte

Dinkel-Mohnkuchen

Bildunterschrift hinzufügen

Zebrakuchen

Rhabarberkuchen
Und jetzt soll nochmal einer sagen Veganern entgeht was!

Weitere Artikel über unseren bakesale findet ihr auch auf unserer Homepage heidelberg-vegan oder bei ...absolutely veg.

Freitag, 13. April 2012

Vegan in Boston, Massachusetts, USA, Welt

 Da mein Mann beruflich in Boston zu tun hatte, habe ich mir um Ostern eine Woche Urlaub genommen und ihn dort besucht. Es war ja zu erwarten, aber Boston ist wahrlich eine Offenbarung für einen Veganer und wir haben nichtmal alle vegan/vegetarischen Restaurants besucht.
Ich möchte hier aber gar nicht viel reden, sondern lieber dem Titel dieses Blogs treu bleiben Bilder sprechen lassen. Leider von geringerer Qualität, da wir viel unterwegs waren und ich meinem Rücken zuliebe daher nur die kleine Knipse und mein Handy dabei hatte.

Gut gings schon im Flugzeug los. ich weiß, die meisten Leute finden Flugzeugessen wiederlich. Und der ganze Müll ist natürlich ein Problem. Aber ich fand es schon immer irgendwie toll diese ganzen kleinen Schälchen und Töpfchen auszupacken. Ich bin mit der Lufthansa geflogen und habe bereits bei der Buchung der Tickets veganes Essen (streng Vegetarisch) bestellt. Als Abendessen gab es dann Reis mit Gemüse, Kichererbsensalat und Obst und zum Frühstück einen Salat-Wrap, Apfelkompott und Melone.


Endlich in Boston begann meine kulinarische Entdeckungsreise schon damit, dass ich in einem normalen Supermarkt eine Ecke mit veganem Käse entdeckte:


Und selbst in einem Steakhouse (Friday's) war das Servicepersonal sehr freundlich, als ich einen Salat komplett umbestellte, so dass ich schließlich diesen veganen Erdbeer-Salat bekam:


In einem anderen gewöhnlichem Restaurant in der Newbury Street (den Namen habe ich mir vor lauter Begeisterung leider nicht gemerkt) gab es einfach ein paar vegane Gerichte auf der Karte. Beispielsweise einen superleckeren Rote Beete Tofu oder Quinoasalat: 
 


Und auch an einer Autobahnraststätte war es kein Problem ein veganes Sandwich mit gegrilltem gemüse und Guacamole zu bekommen:


Aber kommen wir zu meinem Lieblingsladen: Whole Foods Whole Foods ist der wohl bekannteste Bioladen in den USA und er verfügt über ein tolles Angebot an veganen Sachen. Besonders gefallen hat es mir, dass man verschiedenste Sorten an veganem Frischkäse findet sowie viel veganes Eis.


Besonders witzig fand ich dieses Getränkt, einen Kokosmangosaft mit Chia-Samen:
Und dann mein absoluter Linlingsplace-to-be, das Life Alive. Ein vegetarisches Bio-Cafe, in dem es verschiedenste Salate und Gemüsegerichte gibt, die man entweder so oder in einem Wrap bestellen kann. Vieles davon ist vegan. Außerdem gibt es leckere Smoothies und Säfte. Alles wird frisch zubereitet. Hinter der bunten Theke stehen superfreundliches und alternativ gekleidetes Personal, bestellt man etwas, wird in eine große Gemüsetheke gegriffen und losgeschnibbelt/gekocht/gemixt/gepresst. Ich finde das Life Alive nicht nur wegen des Essens oder dem Konzept toll, sondern einfach auch weil die Atmosphäre so angenehm ist. Ein bisschen "shantishanti" (wie mein Mann immer sagt), aber warm und gemütlich und sehr liebevoll. Sogar die Toiletten sind total schön mit dunklen Farben und großen Spiegeln eingerichtet und mit Steinen und Blumen dekoriert. Und auf dem Spiegel prangt ein "you are beautiful" Sticker. Allerdings sei angemerkt, dass ich befürchte, dass auch hinter diesem laden eine Art Sekte steht, die fb-Seite wirkt jedenfalls so. Mich stört das aber nicht weiter, wenn man in dem Laden nichts davon mitbekommt und die Sekte keine Waffengeschäfte, Menschenhandel oder Ähnliches unterstützt.

 
Und dann haben wir einen Ausflug nach Woodsdock gemacht. Ja, DAS Woodsdock. Nach dem ein berühmtes Musikfestival benannt ist, das letztlich gar nicht dort stattgefunden hat. Dennoch ist das Zentrum des kleinen Städtchens noch immer geprägt von Althippies, die wohl irgendwie in den späten 60ern hängen geblieben sind und sich dort täglich zu Trommel- und Tamburinsessions treffen. Es gibt viele kleine Läden mit alternativen und drittewelt Klamotten. Und eine moderne Rohkost-Saftbar: Press+Blend. Dort versorgten wir uns wieder mit einem Smoothie und einem Weizengrassaft mit Ingwer und Ananas. Beides sehr lecker aber fast doppelt so teuer wie im Life Alive.


Ich hatte also eine richtig schöne Zeit in Boston. Natürlich auch besonders weil ich mit meinem Mann zusammen sein konnte. Ich frage mich, wie dann wohl erst New York wird. Da geht es nämlich im Sommer für eine Woche hin!

Worldwide Vegan Bakesale

In den letzten Tagen war es etwas ruhiger auf diesem Blog, warum erfahrt ihr im nächsten Post, jetzt möchte ich erstmal auf eine Aktion aufmerksam machen, die unsere unabhängige Gruppe "vegan in Heidelberg"plant: Wir werden am Worldwide Vegan Bakesale mitmachen.
Die Idee die dahinter steckt ist es, die Menschen nicht mit der Holzhammermethode, sondern mit süßer Verführung von der veganen Lebensweise zu überzeugen.

Wir werden am 21.04. einen Stand in der Hauptstraße in Heidelberg haben, an dem wir viele verschiedene vegane Köstlichkeiten verschenken werden und uns auf viele nette Gespräche freuen!
Wenn also einer von Euch hier in der Gegend wohnt, schaut doch mal vorbei! Mich würde es besonders freuen ein paar Leser kennenzulernen!

Hier nochmal alle wichtigen Fakten:

Was?     Worldwide Vegan Bakesale (Wir verschenken veganes Backwerk)
Wo?       Am Anatomiegarten/Blumenmarkt, Hauptstraße 49-51, Heidelberg (google-maps)
Wann?   21.04.2012, 11.00 - 16.00h

Die Aktion bei facebook

Sonntag, 1. April 2012

Vanillebaisertörtchen mit Beerencreme

Seit ich mich an veganem Baiser versucht habe, wollte ich das mal zum Verfeinern eines Kuchens verwenden. Kuchen ist es dann doch (noch) nicht geworden, sondern erstmal nur kleine Törtchen.

Zutaten:
- Biskuit-Teig (Blitz-Biskuit aus Kim Wonderlands Kochbuch "Vegan Wondercake")
- Vanille
- Baisermasse (Rezept gibts hier)
- Sojaschlagsahne (ich habe die von Sojatoo verwendet)
- 1 Pckg. Sahnesteif
- 2 Hand voll Beeren

Zubereitung:
Backofen auf 200°C vorheizen.
Ich habe für den Teig das Rezept für Blitz-Biskuit aus Kim Wonderlands Kochbuch "Vegan Wondercake" verwendet, welches ich noch mit ein bisschen Vanille verfeinert habe.
Die Muffinförmchen etwas über die Hälfte mit dem Teig befüllen und oben drauf einen großzügigen Klecks Baisermasse geben.
Das Ganze dann für etwa 20-25 Minuten bei 200°C backen

Während des Backvorganges wird eine Packung Sojaschlagsahne mit einem Päckchen Sahnesteif aufgeschlagen und mit zwei Hand voll Beeren (ich habe aufgetaute TK-Ware genommen) vermischen und nach Geschmack mit Agavensirup süßen. Die Beerencreme bis zum Einsatz im Kühlschrank lagern.

Die Törtchen nach dem Backen gut auskühlen lassen und dann den Baiserdeckel vorsichtig rausschneiden und Beerencreme in die Törtchen füllen.

Deckel wieder draufsetzen, fertig.


Und so sieht das Ganze dann aus. Ich habe meinen Balkontisch bei dem guten Wetter der letzten tage wieder rausgestellt, so gab es heute das erste Outdoor-Foto.



Nach dem Backen sahen sie erstmal so aus (und waren auch schon lecker):

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