Montag, 30. Januar 2012

Green Day

Heute hatte ich einen recht grünen Tag, nicht nur weil ich beim Laufen Greenday gehört habe, sondern auch essenstechnisch denn heute gab es Rohkost: Zucchininudeln mit zweierlei Soße. Und damit nicht alles ganz grün ist war zumindest eine der Soßen rot.

Cashew-Tomatensoße:
- 1 Tasse Cashewnüsse
- 5 getrocknete Tomaten
- Wasser (ca. 1/2 Tasse, je nach Konsistenzwunsch)

Zutaten in den Blender geben und gut durchpürieren. Ggf. würzen.

Avocado-Creme:
- 1 reife Avocado
- Saft 1/2 Zitrone
- Pfeffer, Salz

Zutaten in den Blender geben und gut durchpürieren.


Fleisch aus dem Reagenzglas - meine Gedanken zum Thema

Unser Bloggerteam von Deutschland is(s)t vegan hat mal wieder einen gemeinsamen Artikel verfasst, diesmal zum Thema:

"Nachgedacht: In-Vitro-Fleisch – Würdest Du künstlich erzeugtes Fleisch essen?"

Spannendes Thema, finde ich, also machte ich mir Gedanken und schrieb und schrieb. Irgendwann war es viel zu lang für meinen Beitrag bei DIV und ich musste kürzen. Aber hier möchte ich euch dennoch meinen ganzen Gedankengang darlegen:


Nein, ich werde nie wieder Fleisch essen, auch dann nicht, wenn es im Reagenzglas "gezüchtet" wurde und das aus einem einfachen Grund: Ich bin der Überzeugung, dass die vegane Lebensweise nicht nur die ethisch/moralisch/ökologisch korrekte ist, sondern ich glaube auch, dass es die gesündeste ist. Aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich, wenn anderen Leuten ihre eigene Gesundheit egal ist oder zumindest weniger wichtig als der Verzehr von Fleisch, dann denke ich, die sollten lieber Reagenzglas-Fleisch essen als Tiere dafür zu töten. Natürlich stellt sich hier die Frage, ob das moralisch korrekt ist, hier fällt es mir schwerer eine Meinung zu bilden, aber ein erster Gedanke ist folgender: Das künstlich hergestellte Fleisch an sich lebt ja nicht. Ich möchte nicht esoterisch klingen, aber egal wie viel geforscht wird, den "Lebensfunken" hat bisher noch niemand entdeckt. Ich glaube wir könnten einen ganzen Organismus komplett nachbilden, Ader für Ader, Muskel für Muskel, und er würde dennoch nicht aufstehen und leben. Die Vorstellung, dass dies irgendwann mal gelingen könnte, macht mir allerdings schon Angst. Dennoch denke ich nicht, dass Reagenzglas-Fleisch ein erster Schritt in diese Richtung ist. Es ist vielleicht anzuprangern, dass das Kunstfleisch entwürdigend ist und wenn man religiös ist würde man vielleicht sagen, dass man damit Gottes Schöpfung entweiht. Aber entweihen wir Gottes Schöpfungen nicht viel mehr dadurch, dass wir es tagtäglich hinnehmen, dass unzählige Menschen auf der Welt verhungern, während wir ein Steak auf dem Teller oder einen Burger im Brötchen haben, das in seinem Herstellungsprozess die Ressourcen der dritten Welt regelrecht auffrisst? Vielleicht könnte das Kunstfleisch hier Abhilfe schaffen. Reagenzglas-Fleisch als Nahrung für Hungernde. Aber das möchte mir auch nicht so recht gefallen. Wir wissen doch mittlerweile alle, dass hoher Fleischkonsum diverse Zivilisationskrankheiten auslöst. Es klingt für mich nicht richtig, Fleisch zu züchten und den Hungernden zu geben und dadurch ihren sicheren Hungertod in einen Tod auf Raten umzutauschen und die Drittweltländer somit auch noch mehr von den westlichen Nationen abhängig zu machen. Was mir besser gefällt: Wir stecken das Geld aus der Kunstfleisch-Forschung in die Entwicklung eines Programmes zur Verringerung des Fleischkonsums der westlichen Bevölkerung, um den Drittweltländern die Möglichkeit zu geben ihre eigenen Ressourcen selbst zu nutzen. DAS wäre für mich moralisch korrekt. Letztlich komme ich also zu dem Schluss, dass ich die Entwicklung von Reagenzglas-Fleisch nicht wirklich als bedrohend empfinde, auch nicht moralisch, aber eine Lösung für irgendwelche Probleme, außer für den tierethisch korrekten Fleischgenuss ist es auch nicht. Ich finde es also einfach überflüssig und ehrlich gesagt auch ziemlich ekelig.


Den Artikel bei DIV mit meiner gekürzten Version und den spannenden Kommentaren der anderen DIV-Blogger findet ihr hier.

Sonntag, 29. Januar 2012

Schwarzwurzelgemüse

In der letzten Biokiste gab es mal wieder etwas neues für mich: Schwarzwurzeln. Diese habe ich zwar schonmal gegessen, aber noch nie selbst frisch zubereitet.
Schwarzwurzeln sind nur außen braun-schwarz, unter der Schale verstecken sich weiße Stängel die optisch an Spargel erinnern und auch ähnlich zubereitet werden können.
Da die schwarzen Schalen färben, sollte man sie beim Schälen möglichst nicht mit den Händen anfassen. Abhilfe schaffen hier Einweghandschuhe, Plastiktüte oder einfach ein Haushaltstuch mit dem man die Schwarzwurzel greift. Geschält werden die weißen Schwarzwurzeln schnell braun, dies verhindert man indem man sie mit Säure behandelt. Ich habe sie einfach direkt nach dem Schälen mit einer halben Zitrone abgerieben.

Neben den Schwarzwurzeln hatte ich noch etwas Brokkoli und eine Sprossen-Mischung im Kühlschrank. Daraus und aus ein paar Sonnenblumenkernen wurde dann mein heutiges Mittagessen:

Zutaten:
- Schwarzwurzeln
- Brokkoli
- Sonnenblumenkerne
- Sprossen
- Gemüsebrühe
- Gewürze nach Geschmack (Pfeffer, Paprika)

Zubereitung:
Die Schwarzwurzeln schälen (Tipps siehe oben) und in Stücke schneiden. Brokkoli in Röschen schneiden und waschen.
Schwarzwurzeln in etwas Öl anbraten und anschließend zusammen mit dem Brokkoli und den Sonnenblumenkernen in etwas Gemüsebrühe dünsten.
Wenn das Gemüse weich ist würzen und die Sprossen hinzugeben. Nochmal alles kurz umrühren, fertig.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Feldsalat mit Pastinaken

Heute gab es Feldsalat mit ganz leicht karamelisierten Pastinaken und Sonnenblumenkernen. Sooo lecker!

Samstag, 21. Januar 2012

Chiapudding mit Banane

Es sieht etwas merkwürdig aus, schmeckt aber super lecker und ist zudem roh und unglaublich einfach herzustellen: Chiapudding mit Banane:

Zutaten:
- 6 EL Chia-Samen
- 2 Bananen
- 300 ml rohe Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch wenn es nicht roh sein muss)
- 3 EL Agavensirup
- 1/2 TL Vanille

Zubereitung:
Die Chia Samen in die Pflanzenmilch einrühren und ca eine Stunde im Kühlschrank abgedeckt quellen lassen. Zwischendurch mal durchrühren. Agavensirup und Vanillepulver zugeben, gut durchrühren. Bananen kleinschneiden und mit dem Chiapudding vermischen.
Man könnte die Banane auch pürieren und das Ganze dann vermischen, aber ich mag auch ein klein wenig was zum Beißen.

Yummie, das ist mein Abendessen für heute! :-)

Salat mit Roter Beete

Heute Mittag gab es einen leckeren Salat bestehend aus:

- Rucola
- geraspelter Rote Beete
- Tomaten
- kleinen Brokkoli-Röschen
- Sonnenblumenkernen
- Dressing: Öl, Zitrone, Senf



Donnerstag, 19. Januar 2012

Brokkoli-Süßkartoffelpfanne

Ich habe die letzten drei Tage roh gegessen, heute war mir aber mal wieder nach was Warmem, also gab es eine Gemüsepfanne aus Sachen, die mir unsere Biokiste beschert hat und ein paar Sachen die ich noch so im Schrank hatte.

Zutaten:
- Brokkoli
- Süßkartoffeln
- Tomaten
- Sojanuggets
- Sonnenblumenkerne

Zubereitung:
Sojanuggets mit heißem Wasser Überbrühen, würzen, warten bis sie weich sind, dann das Wasser abgießen.
Nuggets mit Sonnenblumenkernen und viel Paprikagewürz anbraten, restliches Gemüse und Süßkartoffel dazu.
Fertig. :-)


Dienstag, 17. Januar 2012

vegane Kameratasche

Ach, ich bin verliebt... ja, auch in meinen Mann, in den sowieso immer und immer mehr! :-*
Aber gerade kommt da noch eine kleine neue Liebe dazu: die zu meiner neuen Kameratasche.
Wer sich also nicht für Mädchenkram oder Produktvorstellungen interessiert, sollte lieber gleich wegklicken (aber ich freu mich, wenn ihr es nicht tut!) ;-)

Wie man an meinem Blog sieht, fotografiere ich gerne. Am liebsten veganes Essen, aber auch mal unterwegs, meine Freunde, Urlaube etc. und ich hatte bisher immer ein Problem: Wie transportiere ich meine Kamera. Kamerataschen sind zum einen meistens hässlich (meiner Meinung nach) und zum anderen sehr funktionell. Heißt: da geht die Kamera rein, vielleicht noch eine Speicherkarte oder noch ein Objektiv, das wars dann auch. Und was tue ich mit meinem Schlüssel? Meiner Geldbörse? Meiner Handcreme, usw.?
Bisher hatte ich meistens folgende Lösung: Kamera in eine kleine Hülle tun und diese dann einfach mit in meine normale Handtasche. Wieder zwei Probleme: dann habe ich die Kamera untergebracht, aber noch kein weiteres Objektiv und es dauert eine Ewigkeit bis ich die Kamera herausgekramt und wieder aus ihrer Schutzhülle befreit habe. Da habe ich schon so manches Foto nicht geschossen, weil mir das zu umständlich war. Oder oft nehme ich sie einfach gar nicht mehr mit.
Schon öfter mal hab ich das schickeren Frauen-Kamerataschen geguckt, aber hier gab es wieder was auszusetzen: Die Taschen waren immer alle aus Leder, das kommt für mich nicht in Frage.

Aber jetzt habe ich was gefunden, vegane und schicke Kamerataschen bei Jo Totes. In die braune Betsy hab ich mich sofort verguckt, sie hat sowas lässiges, besonders toll finde ich, dass das Innenfutter hellblau ist, erstens schick, zweitens verschwindet nix im dunklen Innenleben der Tasche. Ihr kennt das Problem.
Wie es sich für eine Kameratasche gehört ist sie schön gepolstert. Es gibt insgesamt drei weiche Trennwände, die man mittels Klettverschluss je nach Zweck in der Tasche befestigen kann. So braucht man keine Extratasche für Kamera oder Objektiv und mann kan ein Extrafach für Geldbörse etc. "bauen". Zusätzlich hat die Tasche vorne zwei kleine Fächer mit Magnetverschluss, an der Innenseite ein größeres Reißverschlussfach (für Tablettcomputer, falls man sowas hat ;-)). Das Hauptfach schließt man mit einem Reißverschluss und einer Klappe, die wiederum selbst ein Reißverschlussfach ist.
Okay, die Tasche ist nicht ganz billig. Aber es ist sehr hochwertige und gut verarbeitete Materialien und ich habe absichtlich eine Tasche gewählt bei der ich weiß, der Stil gefällt mir auch noch in 30 Jahren (was ich bei den Modellen mit dem Blümchen nämlich nicht sagen würde).

Okay, genug geschwärmt, es folgen Fotos:
Dabei ist auch noch ein weiterer kurzer Gurt, so dass die Tasche unterm Arm getragen werden kann. Das Schulterpolster kann man mit Druckknöpfen befestigen und entfernen (die Druckknöpfe sind an Schlaufen an dem Polster, nicht an dem Gurt!).


Mir gefällt auch der stabile Haken, der den Trageriemen an der Tasche befestigt.





Und ein paar Bilder die weniger gut sind, da mit meiner Kompaktkamera gemacht, aber ich wollte Euch doch zeigen wie meine kleine Spiegelreflex sich in der Tasche wohlfühlt (es wäre auch Platz für eine deutlich größere Vollformatkamera). ;-)

linkes Fach: Geldbörse, Täschchen mit Lippenpflegestift, Handcreme, und sowas
mittleres Fach: Die Kamera mit meinem 50mm, 1,8 Objektiv
rechtes Fach: mein Zoomobjektiv (17-70mm, 2,8-4,5)


Das Kameraband ist übrigens auch lederfrei und von dem wunderbaren DaWanda-Shop EmmaDeal.

Samstag, 14. Januar 2012

Rohkosttorte mit Kiwi und Orangen

Heute hatten wir mal wieder ein Treffen unserer veganen Gruppe in Heidelberg. Es war wie immer total schön. Ich habe diesmal eine Rohkosttorte beigesteuert.

Zutaten:
Teig:
- 200g Datteln
- 200g Mandeln
- Saft 1 Zitrone

"Creme"-Schicht:
- 2 Bananen
- 200g Cashewnüsse (über Nacht in kaltem Wasser abgedeckt eungeweicht)
- eine Hand voll getrockneter Feigen
- Saft einer Zitrone
- Vanillepulver

Dekoration:
- 1 Kiwi
- 2 Orangen
- Goji-Beeren

Zubereitung:
Teig:
Mandeln und Datten kleinhacken und mit dem Zitronensaft vermengen. Ich verwende zum kleinhacken einen recht günstigen kleinen Mixer und gehe dabei so vor: Zuerst mixe ich die Mandeln klein. Anschließend gebe ich immer ein paar Datten mit etwas gehackten Mandeln in den Mixer und mixe das wieder. Klingt kompliziert, geht aber sehr schnell und man braucht kein teures Gerät.
Den Rand einer Springform auf eine Kuchenplatte legen und den Teig darin verteilen und flachdrücken.

"Creme"-Schicht:
Cashewnüsse abgießen und kurz mit kaltem Wasser abspülen. Anschließend zusammen mit den anderen Zutaten im Mixer pürieren bis eine möglichst feine Creme entstanden ist. Schmeckt aber auch, wenn es noch etwas gröber bleibt.
Die Creme auf dem Teig verteilen.

Zum Schluss nach Geschmack mit Früchten garnieren. Ich hatte gerade Kiwi und Orangen aus meiner Biokiste da. Letztere habe ich filettiert. Als Farbtupfer gabs noch ein paar Goji-Beeren drauf.


Salat mit Himbeerbalsamicodressing

Gestern gab es diesen leckeren Salat aus Feldsalat, Tomaten, Räuchertofu, Linsenkeimlingen und einem Dressing aus Himbeerbalsamico, Olivenöl und Senf.
Dazu ein Tässchen Kräiutertee.

Donnerstag, 12. Januar 2012

green Smoothie Vorher-Nachher

Bisher mochte ich sie nur wenn mindestens zwei Bananen mit drin waren.
Diese Kombi schmeckt aber auch sehr lecker: Spinat, Grünkohl, Chiasamen, frischer Orangensaft, Birne, Kiwi.

almost raw - Zucchinipasta

Heute Mittag gab es ein fast-Rohkostessen: Zucchinipasta mit Tomatensoße.

Für die Tomatensoße (2 Portionen) einfach folgende Zutaten im Mixer pürieren:

- 4 Tomaten
- eine Tasse eingelegte getrocknete Tomaten
- eine Stange Sellerie
- Salz, Pfeffer



Nicht roh ist diese Mahlzeit da ich sie noch mit Räuchertofu garniert habe. Außerdem glaube ich kaum, dass die Tomaten nur unter 40°C getrocknet wurden, bevor sie in Öl eingelegt wurden.
Wer die Mahlzeit rohköstlich zubereiten möchte, sollte also auf sonnengetrocknete/rohköstliche Tomaten achten oder sogar selber trocknen. Ich finde aber, die getrockneten Tomaten müssen in die Soße, sie machen sie schön herzhaft.

Montag, 9. Januar 2012

Rucola mit Tofu-"Feta"

Wenn man den "White Cheese" nicht anbrät, sondern pur würfelt und mit in den Salat gibt, hat man fast ein bisschen ein Feta-Gefühl. Natürlich schmeckt er nicht genauso wie Feta und hat auch nicht die Konsistenz, aber ich finde es schmeckt auf jeden Fall lecker.
Heute Abend gab es also neben einer Gemüsepfanne einen kleinen Rucolasalat mit Tofu-Feta, Walnüssen und Himbeerbalsamico.

Sonntag, 8. Januar 2012

Mandel-Koriander-Dip

Als Abendessen gibt es heute einen Rohkostsnack mit Mandel-Koriander-Dip.
Als Grundlage habe ich das Mandelmayorezept von Netti verwendet. Ich hab bloß ein bisschen viel Mandelmilch verwendet (oder zu viele Mandeln genascht?) und deswegen war es erst etwas zu dünnflüssig. Ich habe dann nochmal für zwei Stunden Cashewnüsse eingeweicht und anschließend mitpüriert. Dann noch Gewürze und kleingehackten frischen Koriander dazu, fertig.


Die Kräcker sind übrigens eine Scheibe zerbrochenes Bio Pikantbrot Italienisch von lifefood.

Pasta mit Rucola und Tofu

Für mich ist heute der zweite Tag Crazy Sexy Detox. Ja und schon heute muss ich das Zugeständnis machen: Mausflaus hatte recht. Ich habe heute Mittag Nudeln gegessen. Ganz ohne Gluten ist nichts für mich. Ich fühle mich trotzdem schon ziemlich gut. Tatsächlich sieht mein Plan jetzt so aus, dass ich zwei Mahlzeiten pro Tag Rohkost esse, eine davon mein grüner Smoothie am Morgen. Außer einer Mahlzeit am Mittag gibt es überhaupt nur Rohkost und das klappt ganz gut, denn so mache ich das eigentlich schon seit Weihnachten.
Brot esse ich keines mehr, da ich ja Smoothies frühstücke. Von daher ist mein Glutenkonsum zumindest eingeschränkt.

Heute gab es also Pasta mit Rucola, Räuchertofu und einer neuen Sorte käseähnlichem Tofu, denn ich gestern im Bioladen entdeckt habe: White Cheese


Ich finde ihn ganz lecker, er schmeckt ein bisschen nach Yofu und recht frisch. Für Salat wäre er wahrscheinlich eher geeignet, denn, obwohl auf der Packung steht, dass man ihn auch anbraten kann, ist der dabei ziemlich zerkrümelt. Ich habe dann noch Räuchertofu mit angebraten und dann den Rucola und Cherrytomaten hinzugegeben. Anschließend habe ich das Ganze mit etwas Sojacuisine abgelöscht.

Mein Mann macht übrigens Witze darüber, dass in mindestens jedem zweiten Rezept von mir die Worte "mit Sojacuisine ablöschen" vorkommen. Tja, das stimmt wohl, ich finde aber auch, dass das einfach gut schmeckt. Und es bedeutet ja nicht gleich, dass ich ne ganze Packung Sojasahne drüberhaue. :-)

Der Kochvorgang sah übrigens so aus:

Freitag, 6. Januar 2012

Klean Kanteen

Wer diesen Blog schon länger verfolgt wird wissen, dass ich, seitdem ich mich mit dem Thema Kunststoffe auseinandergesetzt habe, immer auf der Suche nach Flaschen etc. bin, die das ganze blöde Plastikzeugs ersetzen.
Mittlerweile habe ich da einiges gefunden:
- Eine meiner ISYbe Flaschen ist mittlerweile leider undicht, ich verwende sie jetzt um selbstgemachte Mandelmilch im Kühlschrank aufzubewahren.
- Für grüne Smoothies verwende ich meine KeepCups, durch die kleine Trinköffnung geht mein Smoothie durch, aber ich saue mich nicht ein.
- Tee nehme ich ganz gerne mit dem aladdin-mug, der hat die typische praktische Trinköffnung für Tee und Kaffee.

Aber so wirklich happy bin ich mit den Kunststoffflaschen nicht, auch wenn sie garantiert BPA-frei sind und aus recyclebaren Kunststoffen bestehen. Ich habe ein blödes Bauchgefühl, das mir sagt: "Vor nur wenigen Jahren hielt man BPA noch für so garantiert ungiftig, dass man es in Babyflaschen verwendet hat, was halten wir heute für garantiert ungiftig, was in 5, 10, 15 Jahren als giftig entdekct wird". Wie gesagt, nur ein Bauchgefühl, aber darauf sollte man doch hören, oder?
Mausflaus hat Ende letzten Jahres einen Überblick über einige neue Blogs erstellt, die sie entdeckt hat. Beim Durchstöbern der Linkliste fand ich auch den Blog von Mücke, die dort eine Stahlflasche vorstellte, die sie tndeckt hat. Die Klean Kanteen.
Von Klean Kanteen gibt es Thermosflaschen und Trinkflaschen. Alle hergestellt aus rostfreiem Stahl, zumindest die Teile, die mit dem Lebensmittel in Berührung kommen. Besonders überzeugt hat mich die Tatsache, dass selbst der Deckel innen aus rostfreiem Stahl besteht. Denn was nützt die beste Stahlflasche, wenn die Flüssigkeit doch wieder gegen den Plastikdeckel schwappt.

Ich habe mir eine Trinkflasche aus gebürstetem Stahl und eine Thermosflasche bestellt (bei trinkpur). Beide haben eine angenehm breite Trinköffnung und einen Schraubdeckel mit einer Lasche, so dass man die Flasche auch beim Outdoorsport benutzen kann. Man kann für die Thermosflaschen übrigens noch einen Mug-Aufsatz dazubestellen, so dass man daraus trinken kann. Der besteht allerdings wieder aus, zwar BPA-freien aber dennoch, Plastik, was ich ja vermeiden möchte. Und ich traue mir auch zu, so aus der Flasche zu trinken, auf wenn der Rand der Thermosflasche etwas dünn ist.




Hiermit erkläre ich meine Suche nach Plastikfreien Trinkflaschen für beendet. :-)

Sonntag, 1. Januar 2012

Frohes Neues!


Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht. Bei uns gab es Racelette, diesmal mit Cheezly Mozarella und Vegourmet Montanero, beides sehr lecker finde ich!
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