Sonntag, 9. September 2012

New York City (Part III)

Nach Part I und II folgt nun der dritte und letzte Teil meines New York Berichtes. Als nächstes poste ich dann nochmal über Boston (inkl. Whole Foods) und Hamburg. Heute gibt es Berichte über das Sun in Bloom, the juice press und Bliss.


Das Sun in Bloom serviert rohveganes und glutenfreies Essen in einer hellen und freundlichen, aber irgendwie dennoch alternativ angehauchten Atmosphäre. Der kleine Laden liegt im Park Slope in Brooklyn. Die Dame die uns dort bedient hat war ausgesprochen nett und irgendwie verbindlich freundlich und wir haben uns sofort wohl gefühlt und dann auch ordentlich zugeschlagen:
Begonnen haben wir mit einer Schüssel Grünkohl-Chips, dann hatte ich einen Wrap und mein Mann einen Burger, dazu gabs jeweils etwas Salat. Anschließend gönnten wir uns noch Rohkosttorte und nachdem der Hauptgang schon recht lecker war, haben die Torten uns echt umgehauen.Wir teilten erst eine Chocolate-Fudge Torte die aus zwei Cremeschichten bestand, in der oberen waren ein paar Erdbeerstücken eingearbeitet. Dann gab es Mango-Torte, eine Fruchtcreme auf Nussboden und dann waren wir zwar satt, nahmen aber trotzdem noch ein Stück Erdbeertorte mit, für später. Alle drei Torten waren absolut und total lecker. Die Cremes waren auf Cashewbasis und es war kaum vorstellbar, dass das tatsächlich Rohkost ist.





An einem anderen Tag besuchten wir the juice press. Ebenfalls ein rohveganer Laden. In der Mitte dominiert ein großer Counter, hier werden Säfte und Smoothies frisch zubereitet, am Rande stehen große Kühlschränke, befüllt mit rohveganen Leckereien und es gibt zum Sitzen nur eine Bank am Fenster, hauptsächlich wird das Essen mitgenommen. Es wird mit den aktuellen Trendbegriffen der amerikanischen Gesundheitsbewegung um sich geworfen, alles ist "Superfood", "raw food", "100% organic", von irgendeinem Dr. Soundso empfohlen oder super für "cleanses" und dann eben auch entsprechend teuer. Wer hier jeden Morgen sein Lunchpaket kauft hat definitiv zu viel Geld. ;-) Dennoch gibt es bereits mehrere Filialen in Manhattan und es werden derzeit noch weitere eröffnet. Das Konzept geht also auf.
Aber was red ich, wir haben natürlich auch einiges gegessen und alles war sehr lecker und vor allem sehr sättigend. Ich dachte mir, ich nehme mal ein Avocado-Toast (mit getostetem Brot aus gekeimten Sprossen) und als Nachtisch ein Schälchen mit dem schönen Namen "Acai Superfood" eine Art Nussmischung mit Schokolade und oben drauf Bananenscheiben und Acai-Früchte. Dazu einen Saft mit Kokosmilch. Mein Mann war etwas bescheidener und wählte nur einen Smoothie. Das war auch ganz gut so, denn das Essen haben wir geteilt, es war einfach zu viel. Aber auch sehr lecker, besonders das Sandwich!




Besonders gut gefallen hat es uns auch im Bliss. Das kleine schnuckelig alternative veggie-Lokal liegt mitten im hippen Teil von Williamsburg, Brooklyn in der Bedford Ave. Eine Homepage habe ich nicht gefunden, aber wenn ihr mal nach New York kommt, solltet ihr hier auf jeden Fall vorbei schauen. Das Essen ist lecker und man kann anschließend noch ein wenig durch die Straße schlendern und am Straßendrand Platten kaufen oder einfach nur die Atmosphäre genießen.
Ich habe einen veganen Burger gegessen (mein Mann was vegetarisches, deswegen zeige ich das nicht ;-)) und anschließend noch einen Chai-Sojalatte zum Mitnehmen.



Kommentare:

Dani hat gesagt…

wow, das sieht alles super lecker aus. Vorallem die Torten <3

veganefreude hat gesagt…

ich will nach New Yooooork!

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...