Dienstag, 4. September 2012

New York City (Part II)


Heute folgt Teil II meines kulinarischen Berichtes aus New York. Im ersten Post gab es neben einem Farmers Marked nur einen Wrap und einen Burger zu sehen, aber wir sind ja steigerungsfähig, daher gibt es heute kostliches veganes Essen in einem veganen Restaurant und leckeren Kuchen und einen gesunden frischgepressten Saft zu bestaunen.


An dem rein veganen Restaurant "blossom" sind wir tatsächlich zufällig vorbeigekommen nachdem wir nach einem Besuch im American Museum of National History noch ein bisschen durch Manhattans Upper West Side streiften. Aber das Blossom hat drei Lokale in Manhattan und mit Sicherheit hätte eines davon an einem der nächsten Tage eh noch auf unsere Liste gefunden (wir haben das Essen eher so von Tag zu Tag geplant und auch spontan entschieden). So landeten wir in dem Restaurant in der Columbus Ave und ließen es uns dort gut gehen. Neben veganem Rotwein verzehrten wir Edamame als Vorspeise, anschließend hatte ich eine absolut köstliche Lasagne und mein Mann wählte Seitangeschnetzeltes mit selbstgemachten Pommes. Der Ober empfahl und noch ein Dessert und wir sagten natürlich nicht nein. Hier entschied ich mich für einen Limetten-Käsekuchen (der beste vegane Käsekuchen ever!!) und dazu Espresso und mein Mann hatte dreierlei Sorten Cashew-Eis (Schoko, Caramel und das dritte hab ich vergessen).
Alles, aber auch wirklich alles schmeckte einfach grandios und ich bin mir fast sicher, dass das auf alle Gerichte zutrifft, die dort auf der Karte stehen. Das blossom ist absolut ein "Muss" für jeden New York Besuch. Und auch wenn es im blossom nicht unbedingt ganz billig ist, bitte versprecht mir, dass ihr dort essen geht, solltet ihr mal nach New York kommen, egal ob ihr nun vegan lebt oder nicht! :-)
(Ganz begeistert war ich außerdem von den fotogenen Tischen im Außenbereich! :-) )


An einem anderen Tag vertrauten mein Mann und ich auf die Empfehlung eines veganen Freundes, den wir durch den Heidelberger Stammtisch kennen, der jedoch eigentlich New Yorker ist und sich zeitgleich mit uns dort aufhielt: Wir trafen ihn im "Cake Shop", einer coolen Szenekneipe in der Ludlow Street zwischen East Village, Lower Eastside und Chinatown, die tagsüber als Café öffnet und grandioses veganes Backwerk serviert.
Ich entschied mich für die Oreo-Torte und wurde wieder nicht entteuscht. Ich glaube das war der beste vegane Kuchen den ich in New York gegessen habe. Und schaut Euch die Auswahl in dem Tresen an: alles vegan! 




Direkt gegenüber vom Cace Shop sahen wir einen Laden namens "Earthmatters", einen Bioladen in dem man auch essen kann. Wir waren zwar eigentlich pappsatt, aber hier haben wir doch nochmal reingeschaut und ich habe mir zumindest einen leckeren frischen Detox-Saft mit Grünzeug und Ingwer gegönnt. Wie in einigen anderen Läden auch gesehen, kann man hier Detoxen. Man bezahlt einen (nicht unbedingt geringen) Betrag und kann sich dafür jeden Tag mehrere Detox-Säfte abholen. Vielleicht ein interessantes Angebot wenn man wenig Zeit aber viel Geld hat und mal detoxen will. ;-)



Kommentare:

birrrd hat gesagt…

Das Essen im Blossom sieht tatsächlich unglaublich lecker aus. Ich muss unbedingt mal schaun, wie man Edamame zubereitet, meine Schwiegermom hat nämlich welche mitgebracht und wenn wir sie nicht essen, dann liegen sie wohl auf ewig hier im Eis. Leider.

Linda hat gesagt…

Das Blossom fanden wir ja auch so supertoll!!! Am liebsten würde ich sofort wieder in den Flieger steigen!

Mel hat gesagt…

Die Torten sehen wirklich unglaublich gut aus!

Karmindra hat gesagt…

@birrd das ist ganz einfach, Edamamen 5 Min ins kochende Wasser geben, abschütten, in einer Schale servieren und leicht mit Salz bestreuen :)

Tolle Fotos und toller Bericht. Da bekomm ich doch mal wieder Lust irgendwann nach Amiland zu reisen...

LG
Karmi

Birdie hat gesagt…

Danke ihr lieben!

@birrrd: ich bin auch total süchtig nach Edamame! Ich habe mir hier jetzt auch welche im Asialaden gekauft und dann festgestellt, dass die schon vorgekocht waren. Da hat es gereicht sie in kochendes Salzwasser zu geben, zu warten bis das Wasser wieder kocht und dann schon abschütten.
Total lecker. Hmm.. leider schon alle, ich sollte neue kaufen... :-)

birrrd hat gesagt…

Neulich hat meine Schwiegermutter welche mitgebracht. Ich hab mir die heute Abend (nach einem kurzen Blick uns Internet) im Ofen gemacht. Mit Öl, Salz, Pfeffer. Hat funktioniert. Lecker. Bei den ersten beiden dachte ich nur man isst die Schale mit, bis ich mir fast die Zunge an der inneren Haut aufgeschnitten habe und die Splitter meine Kehle pieksten. Fies und gemein. Dann hab ichs rausgehabt und den Kern, sowie die Außenhaut geknabbert. Und beim nächsten Mal probier ich's mit Kochen. Danke, Kamindra und Birdie. : )

Birdie hat gesagt…

Haha, das hab ich beim ersten mal auch versucht, also die Schale mitzuessen. :-) Vor allem warem die Edamame gesalzen und da dachte ich, wieso salzt man das denn, wenn man es nicht isst? Aber man macht es eigentlich so, dass man die Schote in den Mund nimmt und die Bohnen dann raus"lutscht", oder man pult es eben mit den Fingern raus, dann ist das Salz aber eigentlich überflüssig.
Ich mache es mal so mal so. :-)

Homeveganer hat gesagt…

Jetzt wo ich das sehe, ich muss auch nochmal nach New York :) Beim nächsten mal aber nur mit veganer Begleitung! Ich war 2010 in Chinatown in einem veganen Lokal und mein Freund hat es fertig gebracht und dort nichts gegessen :( Als "Gegenleistung" habe ich ihm sogar noch versprochen, dass ich mit ihm mal in ein Steakhaus gehe. Aber sonst haben wir uns gut verstanden :)

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