Samstag, 19. Mai 2012

Russischer Zupfkuchen

Heute habe ich zum ersten Mal veganen russischen Zupfkuchen gebacken (Nein, ich habe heute keine Muffins oder Cupcakes für Euch, aber was Süßes musste es trotzdem wieder sein). Irgendwie war das eines dieser Rezepte, die ich immermal ausprobieren wollte, aber irgendwie dachte, dass man dafür kompliziert viele Zutaten braucht oder die Zubereitung umständlich ist.
Dem ist allerdings überhaupt nicht so! Tatsächlich hatte ich abgesehen vom Sojajoghurt alle Zutaten einfach sowieso im Haus und die Zubereitung ist ein Kinderspiel!
Das Rezept habe ich mir auch nicht selbst ausgedacht, sondern es ist eines dieser veganen Rezepte, die man auf allen Möglichen Seiten im Internet findet. Ich habe mich jedoch an die Anleitung der lieben Carola von Twoodledrum gehalten (hier zu finden), gestern gab es bei Carola sogar Russische Zupfkuchen-Cupcakes, daher hatte ich dann auch die Idee, diesen Kuchen nachzubacken. Außerdem findet man das Rezept auch noch hier und hier.


ca. 1,5 - 2 Stunden plus mehrere Stunden zum abkühlen, 1 Springform, einfach

Zutaten:
Boden:
- 200 g Mehl
- 120 g Zucker
- 2 gestrichende TL Backpulver
- 20 g Kakaopulver
- 1 TL löslicher Kaffee
- 2 EL Sojamehl
- 150 g Margarine

Füllung:
- 500 g Sojajoghurt natur (gabs im Laden nicht mehr, hab Vanille genommen, schmeckt auch :-))
- 125 g Margarine (flüssig)
- 120 g Zucker
- 1 Pckg Vanillepuddingpulver
- 1 EL Sojamehl
- 4 EL Sojamilch


Zubereitung:
Ofen auf 160°C vorheizen.

Die Trockenen Zutaten für den Boden vermischen und dann die Margarine unterkneten. 3/4 des Teiges in eine gefettete Springform geben und am Boden und ca. 1cm hoch an dem Rand festdrücken. Springform in den Kühlschrank stellen.
Die Margarine für die Füllung in einem Topf zum Schmelzen bringen, sie sollte jedoch nicht zu heiß sein.
Puddingpulver, Sojamehl und ein bisschen von dem Zucker vermengen und mit der Sojamilch glattrühren. Restliche Zutaten der Füllung hinzugeben und alles gut vermischen.
Die Füllung in die Springform füllen und aus dem restlichen Teig Krümel formen und diese auf die Füllung legen.
Nun das Ganze für 75 Minuten bei 160°C im Ofen backen. Anschließend gut abkühlen lassen bevor man ihn schneidet. Am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.





Kommentare:

Katrin hat gesagt…

Lecker! Muss ich masl nachbacken! Danke fuers Posten!

Kalinka Kalashnikova hat gesagt…

Mhh, der schaut aber gut aus. Werd ich auch mal probieren. :)

CH hat gesagt…

Bei dir sieht der irgendwie viel professioneller aus als bei mir :D

Birdie hat gesagt…

Danke, aber ich hatte heute einfach gutes Licht für die Fotos! Dafür sind Deine Zupfkuchen-Cupcakes der Hammer, das hab ich mich jetzt noch nicht getraut, werd ich aber mal ausprobieren! :-)

Anonym hat gesagt…

Den werde ich glaube ich mal nachbacken, um auch die Nicht-Vegane-Fraktion meiner Freunde mal wieder von der Veganen-Backkunst zu überzeugen :)

fryda hat gesagt…

Hihi, irgendwie hab ich das Gefühl, geht grade die "veganer-Zupfkuchen-Manie" herum. ;D Stoß in letzter Zeit oft auf Rezepte. Und habe auch schon selbst oft einen gebacken, nach dem Rezept von 'VeganesNom'.
Schmecken tut er jedenfalls sehr gut, so dass ich das 'Original' nicht vermissen tu.^^

Birdie hat gesagt…

Ich erinnere mich ehrlich gesagt gar nicht mehr an unveganen Russischen Zupfkuchen, und selbst gebacken habe ich den auch nie. Der vegane ist auf jeden Fall lecker und wurde heute an Omnis verteilt und gelobt. :-)
Rezepte wie dieses finde ich immer besonders gut, da dort keine exotischen Zutaten drin sind. Sojamehl und Sojajoghurt kennen ja auch viele Omnis.

Anonym hat gesagt…

Ist die Packung Vanillapulver der später erwähnte Pudding?
Sorry wenn ich da etwas auf dem Schlauch stehe :D

Birdie hat gesagt…

@Anonym: Ups, Du hast recht, ich habe es direkt geändert! Danke für den Hinweis!

Sarah hat gesagt…

Wie lecker der aussieht! Meinst Du, das Sojamehl ließe sich durch Speisestärke ersetzen? Ich ziehe in zwei Tagen um (Ende meines Praktikums) und meine Lebensmittelkisten quellen jetzt schon über. Aber ich möchte diesen Kuchen hier unbedingt noch für den Geburtstag meiner Schwester backen!

Birdie hat gesagt…

Hm, Sojamehl und Stärke haben zwei verschiedene Funktionen als Eiersatz. Sojamehl dient eher der Bindung und Stärke der Auflockerung im Kuchen.
Banane kann man jedoch auch als Bindemittel verwenden. Du könntest den Schokoteig vielleicht mit zerdrückter Banane (eine Banane ersetzt zwei EL Sojamehl) machen, wenn Dir Banane schmeckt.
In der Puddingfüllung hingegen könnte Stärke funktionieren und vielleicht einen EL Mehl mehr als angegeben. Müsste man eben mal testen. :-)

Anonym hat gesagt…

Lebe seit kurzem vegan und dies war mein erster Kuchen den ich für eine Grillfeier gemacht habe. Er kam total gut an und auch mein Freund fand ihn toll :) Und ich habe Käsekuchen immer sehr geliebt bevor ich vegan wurde und irgendwie denke ich, dass ich hiermit einen guten Ersatz gefunden habe. Er schmeckt zwar nicht wie Käsekuchen, aber ich mag die Konsistenz und hach ja, ein sehr leicht nachzubackender Kuchen mit sehr simplen Zutaten. Toll. Danke für diese Inspiration :)

Mike K. hat gesagt…

Boah, den werd ich die Woche mal probieren. Ist ja eine super Alternative zu den veganen "Käse"kuchen.

lg
Mike

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...