Mittwoch, 30. November 2011

unweihnachtliche Weihnachtsplätzchen

Heute habe ich Weihnachtsplätzchen gebacken. Da es derzeit um einen herum ja nur so wimmelt von Weihnachtsdeko, Lebkuchen, Zimt und Co, habe ich mich dazu entschieden einfach ganz "normale" unweihnachtliche aber dennoch leckere Plätzchen zu backen.
Ausgesucht habe ich mir die Citrus Glitters und die Peanut Butter Crisscrosses aus dem Buch "Vegan Cookies invade your cookie jar". Und hiermit spreche ich eine uneingeschränkte Empfehlung zum nachbacken (die Plätzchen) bzw. nachkaufen (das Buch) aus. :-)

links die Citrus Glitters und rechts die Peanut Butter Crisscrosses

Wie sieht es in Euren Backstuben aus? Alles recht weihnachtlich? Gibt es ein Plätzchenrezept, dass ihr mir empfehlen könnt? Ich bin gespannt!

Freitag, 25. November 2011

To go mug

Heute bin ich nach der Arbeit noch ein bisschen durch die Heidelberger Altstadt geschlender und war auch in einem kleinen Weihnachtsmarkt Büdchen das Tee, Gewürze und co verkauft. Dort habe ich einen Coffee mug entdeckt, der zu 100% aus recyceltem lebensmittelechtem Polypropylen besteht. Ist das nicht super? Der Kunststoff ist also nicht nur Schadstofffrei sondern auch sowohl recycelt als auch weiterhin recyclebar, da der ganze Becher nur aus einer einzigen Sorte Kunststoff besteht. Gekostet hat der Becher 9,59€ und ist von der Firma aladdin, die auf ihrer Website auch damit wirbt, dass alle Produkte Bisphenol A frei sind (bpafree). Die Amerikaner scheinen für das Plastikproblem etwas sensiebler zu sein.
Es gab ihn auch in grün mit ebenfalls grauem Deckel, aber ich fand es lustiger wenn der Spruch "This mug is actually GREEN" auf einem Becher steht, dessen Farbe nicht grün ist. ;-)

Ich glaube der rote Hintergrund gefällt mir nicht so.

Postelein-Salat und Chia-Bananenmilch

Nachdem ich gestern schon so einen gesunden Mittagssnack hatte, habe ich mich auch Abends wieder für Rohkost entschieden. Und zwar für etwas (zumindest für mich) ganz neues. Ja, Biokiste sei Dank gab es einen Salat aus Postelein (oder gewöhnliches Tellerkraut), Wurzelpetersilie, Tomaten, Birne und einem Dressing aus Kürbiskernöl, Zitrone und Agavendicksaft. Dazu gab es eine Chia-Bananenmilch.

Postelein ist ein typisches Wintergemüse und schmecken roh ein wenig wie Feldsalat mit leichtem kressearoma. Gekocht soll es wie Spinat schmecken.
Die Wurzelpetersilie habe ich zunächst mit Pastinaken verwechselt, da sie den sehr ähnlich sieht. Wurzelpetersilie wird oft zu Suppen verarbeitet, schmeckt aber auch prima geschält und geraspelt im Salat, es gibt dem Ganzen eine etwas kräftigere Note. Auf meinem Bild kann man das leider nicht sehen, da die Wurzelpetersilie von den Tomaten und Birnen verdeckt wird.


Und dann habe ich mir vor einigen Tagen ein Päckchen Chia-Samen gekauft. Chia-Samen gelten vor allem in der Rohkostküche als wahres Wundermittel. Sie sind sehr gesund da sie viel Omega-3-Fettsäuren enthalten, die man als Veganer ansonsten durch Leinsamen oder Leinöl aufnehmen sollte. Wenn man auf amerikanischen Rohkost Webseiten herumsurft stößt man ständig auf Rezepte mit Chia-Samen. Hier in Deutschland kann man sie bei den gängigen Rohkost-Onlineshops bestellen. Ich habe meine bei Keimling gekauft.
Man kann die Chia-Samen in etwas Wasser geben (3 EL Samen in ein Glas mit 200 mL Wasser geben) und richtiggehend zuschauen wie sie eine gelartige Schicht um sich herum bilden. So entsteht das sogenannte Chia-Gel, welches man beim Backen als Eiersatz verwenden kann.

Ich habe die Samen etwa eine Stunde in Wasser quellen lassen und dann zwei EL der glibberigen Masse zusammen mit zwei Bananen, 1 EL Agavensirup und etwas Sojamilch (also keine Rohkost, man hätte aber natürlich auch selbstgemachte Mandelmilch verwenden können, da hatte ich aber gerade keine da) im Mixer püriert. Lecker!

Donnerstag, 24. November 2011

Rohköstlicher Mittagssnack und Vegantreffen HD

Gestern hatte unser unabhängiger veganer Stammtisch in Heidelberg sein monatliches Treffen. Durch die Gründung unserer Facebookgruppe, ist unser kleiner Kreis seit dem letzten Treffen stetig gewachsen, so dass wir diesmal sogar zu neunt waren (letztes Mal waren wir nur zu viert)!
Und es war soso nett! Ich fand es richtig toll mit so vielen spannenden und interessanten veganen Menschen zusammen zu sitzen und zu plaudern und natürlich lecker vegan zu essen! Jeder hat was zu essen mitgebracht, so dass wir zwischen vielen Köstlichkeiten wählen konnten.
Fotos habe ich davon leider keine gemacht (es war so nett, da hab ich da gar nicht dran gedacht), vielleicht beim nächsten Mal.

Gerade mache ich ein kleines Mittagspäuschen und gönne mir dazu einen Snack aus Kaki, Datteln und frisch gepresstem Orangensaft.

Ich glaub ich muss meine Hintergründe mal bügeln... :-)


Ich freue mich schon aufs nächste Treffen und hoffentlich viele andere Aktionen!!

Dienstag, 22. November 2011

Schokostreuselcupcakes mit Erdnusstopping

Morgen haben wir wieder unseren Veganstammtisch. Nachdem wir beim zweiten (meinem ersten) Treffen unserer Gruppe nur zu dritt waren und beim dritten Treffen zu viert, sind wir morgen wohl ganze acht Leute! Ich bin schon sehr gespannt auf die neuen Gesichter!

Für den Stammtisch bringt jeder was zu Essen mit, ich habe mich für Schokostreuselcupcakes mit Erdnusstopping entschieden.


Zutaten:
Für die Cupcakes:
- 250g Mehl
- 100g Margarine
- 100g Zucker
- 2 Eiersatz
- 1 Pckg Backpulver
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 6-8 EL Sojamilch
- Schokostreusel

Für das Topping:
- 100g Erdnusbutter (creamy)
- 75g Puderzucker
- 100g Margarine
- 1 Pckg. Vanillezucker

Zubereitung:
Eiersatz anrühren (2 EL No Egg Pulver mit 4 EL Wasser vermengen) und mit Margarine, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
Anschließend Mehl, Backpulver und Sojamilch zugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
Der Teig wird sehr fest!
Die Schokostreusel unterrühren und den Teig auf ca. 10-12 Muffinförmchen verteilen (er geht im Ofen noch etwas auf), da der Teig so fest ist, verteile ich ihn immer mit zwei Löffeln und drücke ihn richtig in die Förmchen rein.
Anschließend im Ofen bei 160°C für 25-30 min backen.

Erdnussbutter, Margarine, Puderzucker und Vanillezucker zusammen schaumig schlagen und in eine Spritztüte, Backspritze oder Ähnliches (Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke) füllen und auf die erkalteten Cupcakes sprühen.


Und jetzt zu dem Bild: Finde den Fehler!


Richtig, der Hintergrund ist nicht weiß. :-)
Ich habe mal ein bisschen mit den Hintergründen meiner Lichtbox herumgespielt und blau hat mir spontan am besten gefallen, es bildet einen schönen Kontrast zu den hellen Cupcakes, oder?

Ich muss gestehen, mir haben meine Bilder aus der Lichtbox nicht so gut gefallen wie die, auf meinem Tischchen im Sonnenlicht. Aber das mit dem farbigen Hintergrund gefällt mir grade richtig gut, vielleicht wird es diesen Winter einfach etas bunter.

Sonntag, 20. November 2011

Seitan selbstgemacht aus Gluten

Nachdem ich bei den letzten beiden Versuchen (hier und hier) den Seitan aus mühsam ausgewaschenem Mehl hergestellt habe, habe ich diesmal Euren rat beherzigt und direkt Gluten (kann man bei Vegan Wonderland günstig bestellen) verwendet.
Das Glutenpulver verknetet man mit der gleichen Menge Wasser und Gewürzen nach Geschmack und lässt den entstehenden Klumpen anschließend in Gemüsebrühe kochen. Beim Kochvorgang hat sich mein Klumpen fast auf das Doppelte vergrößert. Gut, dass ich sowieso den großen Topf genommen hatte.
Den Klumpen anschließend wieder in Scheiben schneiden. Diesmal habe ich die Scheiben direkt angebraten, ohne Panade. War auch lecker!
Dazu gabs Kartoffeln und eine Soße aus Pilzen, Zwiebeln und Paprika mit Sojarahm.


Samstag, 19. November 2011

Bratkartoffeln mit Pastinaken oder Essen aus der Biokiste II

Wie immer habe ich gestern gleich ein paar Kartoffeln mehr gekocht. Heute habe ich sie dann zusammen mit Pastinaken (auch aus der Biokiste), Tomaten und Sonnenblumenkernen angebraten.
Nur eine kleine Portion, heute Abend gehts nämlich mal wieder mit Herrn B. ins MoschMosch. :-)



Pastinaken kenne ich erst durch die Biokiste und erst seitdem fällt mir auf, dass es die immer öfter irgendwo zu essen gibt. Ist das eine neue Mode oder kommt nur mir das so vor weil ich vorher nicht drauf geachtet habe?

Freitag, 18. November 2011

Mittagessen aus der Biokiste

Ich weiß ja nicht wie es euch so geht, aber im Alltag liebe ich es wirklich gesunde Sachen zu essen die seeehr schnell gehen. Wir ich bereits öfter mal erwähnte, gehören Kartoffeln eigentlich nicht dazu (obwohl ich sie gerne esse). Heute habe ich mich ein bisschen ausgetrickst und einfach erst die Kartoffeln gekocht und dann während sie im Topf köchelten den Salat zubereitet. Insgesamt ging es so auch schnell und ich hatte meine Kartoffeln.

Daher heute mal wieder etwas Leckeres aus der Serie: keep it simple - Feldsalat und Salzkartoffeln. :-)

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!!

Mittwoch, 16. November 2011

Pflanzenheld

Ich habe tatsächlich etwas gewonnen! Und zwar hat der Blog/Shop Pflanzenheld vor kurzem je eines seiner 8 verschiedenen Frühstücksbrettchen mit veggie-Motiven verlost. Man musste zur Teilnahme einfach auf der Pflanzenheld facebookseite sein Lieblingsbrettchen posten. Ich gewinne ja nicht wirklich häufig was, um so mehr habe ich mich darüber gefreut.
Ich habe mein Lieblingsmotiv, das kleine Küken mit der Aufschrift "Körnerfresser" gewonnen.
Da ich die Brettchen wirklich süß finde, möchte ich euch das nicht vorenthalten. Als kleine Beigabe gab es dazu noch ein paar Kärtchen mit einigen Motiven der anderen Brettchen.

Montag, 14. November 2011

Gemüsepfanne mit Sojamedalions

Heute gab es bei uns Gemüsepfanne mit Reis und Sojamedalions. Die Gemüsepfanne bestand aus Rosenkohl (was ich ja neuerdings gerne esse), Tomaten und Paprika mit etwas Sojacuisine.
Die Sojamedalions habe ich bei vegan Wonderland bestellt. Sie sind trocken und hart und man muss sie zunächst mit kochender Gemüsebrühe übergießen und kurz ziehen lassen, dann ausdrücken und kann sie anschließend weiterverarbeiten.
Ich brate sie dann gerne mit viiiel Paprika-und Currygewürz an, gebe dann noch etwas Gemüse dazu und lasse das ganze Köcheln.


Über das Ganze habe ich dann noch etwas Kürbiskernöl gegeben. Schade dass das Zeug so teuer ist, ich stehe da ja total drauf und kann es eigentlich über alles kippen. So eine Phase hatte ich letzten Herbst ja schonmal.
Habt ihr auch so Sachen die ihr Phasenweise stänsig essen könntet?

Sonntag, 13. November 2011

vegane Cake Pops

Cake Pops - Kuchen Lollies. Wenn man im Internet nach Backrezepten surft kommt man um Diese winzigen Kuchen am Stil kaum rum. Ich weiß gar nicht wer die als erstes gebacken hat, jedenfalls eine geniale Idee und etwas, was ich schon lange mal ausprobieren wollte, in einer veganen Variante natürlich.

Zutaten:
- veganer Schokokuchen (ich habe eine Backmischung von Bauckhof verwendet)
- ca. 4-5 EL Sojajoghurt natur
- ca. 1 EL veganer Frischkäse
- 1 Pckg Vanillezucker
- vegane Schokokuvertüre
- vegane bunte Zuckerstreusel
- vegane Schokostreusel

Zubereitung:
Man backt zunächst einen ganz normalen veganen Schokoladenkuchen, der Einfachheit halber habe ich eine Backmischung verwendet. Diesen lässt man anschließend abkühlen und zerbröselt ihn dann in einer Schüssel.
Man gibt dann den veganen Frischkäse und das Sojajoghurt (man kann auch nur Sojajoghurt nehmen, dann entsprechend mehr) und den vanillezucker zu dem Kuchen und vermengt alles zu einem Teig. Aus diesem Teig formt man dann kleine Kugeln.
Die Kugeln spießt man auf kleine Holzstile auf (ich habe Schaschlickspieße zerschnitten).
Nun lässt man die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und gibt die Streusel in kleine Schüsselchen.
Jetzt vorsichtig die Kuchenlollies erst in der Kuvertüre wenden und dann in eine Streuselsorte tunken. Anschließend fest werden lassen.



Meine Kuchenkugeln waren entweder zu weich oder zu groß. Jedenfalls sind sie immer runtergefallen. Also habe ich die Kugeln nur halb in der Kuvertüre gewendet und dann auf ein Backblech gelegt und mit den Streuseln bestreut. Anschließend ging das aufspießen dann wieder.

Habt ihr schonmal Cake Pops gemacht und wenn ja, wie habt ihr es geschafft, dass die Dinger auf den Stiften halten?

Samstag, 12. November 2011

Sellerieschnitzel

Heute gab es bei uns Sellerieschnitzel. Auch wieder etwas, was ich schon ganz lange ausprobieren wollte.
Da ich bei der Panade von meinem letzten Seitanschnitzel-Versuch nicht so ganz zufrieden war (sie ging in der Pfanne ab), habe ich diesmal auch noch Eiersatzpulver verwendet.

Zutaten:
- Knollensellerie
- no-egg Eiersatzpulver
- Paniermehl
- Gewürze

Zubereitung:
Die Sellerieknolle schälen, in dicke Scheiben schneiden und diese anschließend in einem Topf mit Wasser kochen, bis sie weich sind (aber immernoch bissfest).
Ein paar Löffel Eiersatzpulver mit etwas Wasser anrühren, sodass man eine dickflüssige luftige Masse erhält. Diese Masse in einen tiefen Teller geben. In einen weiteren teller Paniermehl geben und dieses mit einigen Gewürzen nach geschmack vermischen.
Die Selleriescheiben zunächst in die Eiersatzpampe legen und wenden, so dass sie überall (auch an den Seiten) von einer dünnen weißen Schicht bedeckt sind. Anschließend gibt man die Scheiben in das Paniermehl und wendet sie hier ebenso.
Nun sollten die Scheiben rundum mit Paniermehl bedeckt sein und man kann sie in etwas Öl anbraten.

Dazu gab es Rahmgemüse aus den Sachen, die wir gerade so da hatten. Ähnlich wie hier.

Lupineneis

Viele vegan-Blogger haben schon davon berichtet: Bei Edeka gibt es neuerdings veganes Lupineneis.
Bei uns in Heidelberg komme ich irgendwie nie sinnvoll am Edeka vorbei, der einzige den ich kenne ist mitten in der Altstadt und wenn ich da vorbeikomme, würde es nie Sinn machen Eis zu kaufen, da es schmilzt bis ich wieder zu Hause bin.
Gestern habe ich aber eine Freundin in Karlsruhe besucht und wir haben uns einen gemütlichen DVD-Abend gemacht. Um Getränke zu kaufen sind wir noch kurz zum Edeka geflitzt und da habe ich die Chance genutzt und mir ein Lupineneis geholt. Ich habe mich für Walnusseis entschieden, da ich Walnusseis auch bevor ich vegan wurde mit am liebsten gegessen habe (ich liebe es, wenn da noch etwas "Biss" drin ist durch die Nüsse).
Ich fand es wirklich sehr lecker! Es schmeckt ein kleines bisschen wässriger als ich normales Eis in Erinnerung habe, aber dennoch sehr gut. Ich bin jetzt auch sowieso nie so der passionierte Milcheisesser gewesen, deswegen bin ich da möglicherweise recht anspruchslos.

Bitte entschuldigt die Fotoqualität, ich hatte keine Kamera dabei und so musste mein Handy herhalten.



Leider konnte ich das restliche Eis nicht mitnehmen, es wäre auf der Rückfahrt geschmolzen. Also fahre ich ab jetzt immer zum Eisessen zu meiner lieben J. nach KA. :-)

Montag, 7. November 2011

Winterfotos dank Lichtbox

Euch ist bestimmt im laufe der letzten Monate aufgefallen, dass ich meine Essensfotos eigentlich immer an dem gleichen Platz aufnehme.
Bei meinem Lieblingsfotoplatz handelt es sich um ein unscheinbares weißes Balkontischchen. Wir haben einen West-Balkon, also immer ab Nachmittags Sonne, so habe ich zur Mittagszeit meistens tolles helles indirektes Sonnenlicht für meine Bilder. Und mit dieser Belichtung bin ich sehr zufrieden, denn so mag ich persönlich Fotos am liebsten: schön hell.

Mein Lieblingsfotoplatz im Sommer

Tja, so langsam macht sich aber nun der Herbst breit, ich liebe den Herbst un die tollen Farben und das schöne Licht. Nur für meine Lieblingsfotos sind Herbst und Winter nicht so toll. Auf dem Balkon wird es kalt, was bedeutet ich friere und mein Essen wird kalt (ich esse das ja anschließend noch), und manchmal regnet es, bald wird es vielleicht sogar schneien und das Licht ist nicht mehr so gut.
Um also nicht wieder auf schlecht beleuchteten Zimmer-Fotos zurückgreifen zu müssen, hat mein liebster Herr B mir schon jetzt mein Weihnachtsgeschenk überreicht: Eine Lichtbox mit zwei starken Scheinwerfern. Ist das nicht super? Ich hab mich gefreut wie blöde! :-)

Meine Lichtbox mit den Scheinwerfern

Und dann wurde sie auch gleich mit meinem heutigen Mittagessen eingeweiht (nur ein erstes Probefoto, an den Einstellungen muss ich noch arbeiten):

Ähmja, es gibt heute Zwieback (veganen), davon aber noch mehr als die drei Scheiben und dazu lecker Fencheltee. Und jetzt verziehe ich mich auch wieder ins Bettchen, ich hab mir nämlich so ne doofe Magen-Darm-Geschichte eingefangen.

Sonntag, 6. November 2011

Kürbissuppe mit Ingwer

Gestern lachte mich in der Gemüseabteilung ein schöner Hokkaido-Kürbis an, heute wurde er dann zu einer Kürbissuppe verarbeitet. Den Tipp von Euch mit dem Ingwer habe ich dabei nicht vergessen.

Zutaten:
- 1 mittlerer Hokkaido-Kürbis
- zwei Hände voll Kartoffeln
- ein Walnussgroßes Stück Ingwer
- Gemüsebrühe
- Sojacuisine (optional)
- Kürbiskerne (optional)
- Kürbiskernmus (optional)

Zubereitung:
Den Kürbis halbieren und die Kerne entfernen. Anschließend vierteln und schälen (muss man nicht beim Hokkaido, mache ich aber trotzdem immer) und in grobe Würfel schneiden. Die Kartoffeln waschen, schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und in möglichst kleine Würfelchen schneiden oder hacken.
Kürbis- und Kartoffel- und Ingwerwürfel in etwas Öl anbraten, anschießend mit etwas Gemüsebrühe ablöschen, so dass die Zutaten gerade bedeckt sind. Köcheln lassen bis die Kartoffeln weich sind und dann alles gut pürieren. Anschließend nochmal kurz erhitzen.
Vor dem Servieren habe ich meine Suppe noch mit etwas Sojacuisine, Kürbiskernen und Kürbiskernmus verfeinert.

Die Sonne scheint gerade so hell, dass ich die Suppe in den Schatten stellen musste um ein passables Foto hinzubekommen.

Samstag, 5. November 2011

Epigenetik

Heute Morgen hat Sarah von Vegan Guerilla ein Interview mit der Rugbyspielerin Johanna Jahnke veröffentlich, in dem diese den Tipp gibt, einen Radiopodcast über Epigenetik anzuhören.
Da mich das sehr interessiert, habe ich mir gerade die ganzen 30 Minuten des Podcasts angehört und muss Euch das einfach nochmal verlinken:


Die Epigenetik ist eine relativ neue Wissenschaft, die sich damit befasst, inwieweit unser Leben, unsere Ernährung und sogar unser Sozialverhalten (bzw. das unserer Mitmenschen) unsere Gene verändern können. Ein plakativeres Beispiel erzählt der Autor: wenn Babys in den ersten drei jahren ihres Lebens starker Hitze ausgesetzt sind, werden mehr Schweißdrüsen aktiviert, die das restliche Leben lang beiben. Zieht eine überfürsorgliche Mutter ihrem Baby nun immer Wollsocken an, wird das Baby zu einem Menschen mit Schweißfüßen heranwachsen.
Aber dies kann auch über Generationen vererbt werden: Man hat festgestellt, wenn junge Männer vor ihrewr Pubertät eine Zeit lang zuviele Nahrungsmittel zur Verfügung hatten, sich also überernährten, haben ihre späteren männlichen Enkel (!) eine weniger hohe Lebenserwartung.
Man muss nicht Biologie studiert haben, um zu verstehen wie wahnsinnig wichtig die Erkenntnisse sind, die man aus dieser neuen Forschung und ihren Ergebnissen gewinnen kann, bzw. noch gewinnen wird.
Also jeder von Euch der vor hat irgendwann nochmal Kinder zu zeugen (egal ob Mann oder Frau) sollte die 30 Minuten investieren und sich das anhören.

Sojanuggets mit Salat und Aioli

Esst ihr auch so gerne Knoblauch wie ich?
Wenn da nur nicht der Gestank am nächsten Tag nicht wäre. Ich selbst bin da bei anderen Leuten gar nicht so empfindlich, aber ich weiß, dass es Leute gibt, die das nicht aushalten können, beispielsweise mein Mann. Deswegen esse ich Knoblauch wirklich nur ganz ganz selten.
Aber wenn, dann richtig! So wie heute!
Mein Mann ist morgen nicht da, also gabs heute Mittag ein paar Sojanuggents mit viiiel Aioli und dazu einen Rucola-Tomatensalat.
Für die Aioli habe ich einfach jede Menge frischen Knoblauch in meine selbstgemachte Mayonaise gequetscht. Gut, dass Morgen Sonntag ist und ich jede Menge Schreibtischarbeit liegen habe, jetzt könnte ich wirklich nicht mehr unter Menschen. ;-)


Zu Gast bei Twoodledrum

Vor einigen Tagen wurde ich von der lieben CH für einen Gastpost auf ihrem Blog Twoodledrum eingeladen. Die Einladung habe ich natürlich gerne angenommen da ich ihren Blog schon seit Längerem gerne und regelmäßig lese.

Für meinen Gastpost habe ich eine Kürbispfanne mit Reis gekocht. Das Rezept findet ihr dann hier bei Twoodledrum.


Freitag, 4. November 2011

Kartoffeln mit Rotkohl

Gestern haben wir wieder unsere wöchentliche Biokiste bekommen. Unter anderem enthielt sie diesmal einen halben Rotkohl. Rotkohl ist ja eigentlich nicht wirklich was besonderes, ich habe ihn auch schon oft gegessen. Tatsächlich habe ich Rotkohl aber noch nie wirklich selbst zubereitet.

Also gab heute Mittag ein paar Kartoffeln mit Rotkohlgemüse. Mal wieder ein wirklich seeehr einfaches Rezept aus der Kategorie "wie ich aus zwei Zutaten und ein bisschen Klimbim eine sättigende Hauptahlzeit machen kann".

Zutaten:
- Kartoffeln
- 1/2 Rotkohl
- 1/2 Stück Räuchertofu
- Gemüsebrühe
- Sojacuisine

Zubereitung:
Die Kartoffeln kochen.
Rotkohl in möglichst feine Streifen hobeln, den Rächuertofu würfeln.
Räuchertofu in etwas Öl anbraten, den Rotkohl mit anbraten und das ganze dann mit etwas Gemüsebrühe ablöschen und ca. 20 min dünsten. Zum Schluss noch mit Gewürzen und etwas Sojasoße abschmecken.

Mittwoch, 2. November 2011

Seitan 2.0 - Fleischimitate

Heute habe ich einen zweiten Versuch gestartet Seitan selbst zu machen.
Diesmal habe ich ein paar eurer tollen Tips berücksichtigt und einige Gewürze und Sojasoße mit in die Seitanmasse geknetet und den Klumpen anschließend in einem Hitzebeständigen Gefrierbeutel gekocht. Da ich noch nicht dazu gekommen bin Glutenmehl zu bestellen, habe ich allerdings wieder ein Kilo Mehl ausgewaschen. Aber dabei habe ich laut Musik gehört, außerdem habe ich gerade ein paar Tage frei, also hatte ich die Zeit übrig.
Die Panade hat diesmal zwar nicht so gut gehalten, aber lecker wars trotzdem!



Und während ich meine panierten Seitanstücke so esse fällt mir wiedermal auf, dass sie irgendwie so aussehen, als wollten sie ein Schweineschnitzel sein.
Anfang des Jahres schrieb ich schonmal was zu dem Thema Fleischimitate.
Und jetzt wo ich das esse denke ich: Wer sagt eigentlich, dass Fleisch diese Form gepachtet hat? Ich habe bei der Herstellung nun wirklich nicht darauf geachtet, dass das Produkt wie Fleisch aussieht, sonsern ich wollte einfach ein leckeres Seitangericht essen. Stellt man Seitan her, bekommt man so einen großen Klumpen, da ist es naheliegend den in Scheiben zu schneiden und anzubraten. Das mit dem Panieren ist möglicherweise ein bisschen vom Schnitzel abgeguckt, aber nur weil Panade lecker ist.

Manchmal imitieren vegane Produkte sicherlich ein tierisches Vorbild, vielleicht weil manchen Veganern der Fleischgeschmack fehlt, weil man es so gewohnt ist oder aus irgendwelchen anderen Gründen. Manchmal aber ist eine bestimmte Form einfach naheliegend. Und ich sehe jetzt wirklich nicht ein in Zukunft nur noch Seitankugeln, eckigen Tofuaufschnitt und rautenförmigen Räuchertofu zu essen, nur damit man nicht sagen kann, wir imitierten Fleischprodukte. Es absichtlich zu vermeiden wäre doch auch irgendwie unnatürlich.
Und um jetzt noch ein bisschen ekeliger zu werden: Bei der Wurst hat die Fleischindustrie auch die Natur nachgeahmt. ;-)

Blog Geburtstag von Vegan Guerilla

Bestimmt kennen fast alle von Euch den tollen Rezepteblog Vegan Guerilla, schließlich ist er in recht kurzer Zeit zu einem der meistgelesenen Vegan-Blogs geworden. Kein Wunder bei den tollen und einzigartigen Rezepten die es dort zu bestaunen gibt, die auch immer mit einem richtig guten Foto begleitet werden! Der Blog und seine Autorin Sarah, feiern dieser Tage Geburtstag und veranstalten daher eine Blog-Geburtstagsparty mit jeder Menge Gastposts. Als Sarah mich gefragt hat, ob ich dabei sein möchte, habe ich natürlich sofort ja gesagt. Ein Gastpost auf einem meiner Lieblingsblogs? Klar bin ich da dabei!

In meinem Gastpost findet ihr ein kleines Interview mit mir sowie ein Rezept für leckere Lebkuchen.
Schaut doch mal bei Vegan Guerilla vorbei!

Dienstag, 1. November 2011

veganes Baiser

Anlässlich des heutigen Welt-Vegan Tages wollte ich Euch heute mal wieder ein richtiges Rezept posten, nicht nur zeigen was ich gegessen habe wie in den letzten Tagen.

Etwas, was ich schon länger mal testen wollte ist veganes Baiser. Baiser besteht ja eigentlich hauptsächlich aus Eiweiß und Zucker. Das ist schon eine kleine Herausforderung das nachzumachen, fand ich.
Ich finde es persönlich total lecker, wenn etwas Baiser auf einer fruchtigen Torte oben drauf ist, aber bevor ich das ausprobiere wollte ich mal testen ob mir das Baiser überhaupt gelingt.

Ich habe es mit no egg-Pulver gemacht und mich bei der Herstellung auch weitestgehend an die Packungsanleitung gehalten, bzw. diese Rezeptvorgabe etwas angepasst.

Zutaten:
- 90 g no egg Pulver
- 1 TL Pfeilwurzstärke (oder andere)
- 250 ml Wasser
- 1 TL Vanille
- 150 g Puderzucker
- 1 TL brauner Zucker

Zubereitung:
Den Ofen auf 130°C vorheizen
no egg Pulver und Stärkepuver gut vermischen (vorsicht, das no egg Pulver ist sehr fein und staubt dadurch sehr) und dann das Wasser hinzugeben. Alles einige Minuten mixen.
Den Puderzucker in eine Schüssel sieben und Vanille und den braunen Zucker untermischen. Diese trockene Mischung nach und nach mit dem flüssigen Teil vermischen.
Das Ganze anschließend einige Minuten bei hoher Stufe mixen, bis es eine feste Konsistenz hat, also spritzfähig ist.
Die Masse in einen Spritzbeutel füllen (oder in einen Gefrierbeutel und eine Ecke abschneiden) und in gewünschter Form auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen.
Für ca. 2 Stunden bei 130°C in den Ofen geben. Anschließend den Ofen ausstellen ohne ihn zu öffnen. So fällt das Baiser nicht in sich zusammen bevor es fest ist.

Wer mag, kann das Baiser anschließend noch mit der Unterseite in geschmolzene dunkle (vegane) Schokolade tauchen.

vor dem Backen

Nach dem Backen, schon in Schoki getaucht


Wie das nun funktioniert wenn man die Beisermasse auf einen Kuchen spritzt und dann mit dem Kuchen bei höherer Temperatur und weniger Minuten im ofen bäckt, werde ich demnächst mal ausprobieren. Oder bäckt man das Baiser extra und gibt es anschließend drauf? Vielleicht weiß das ja einer von Euch?

Auf die Idee heute Baiser zu machen bin ich übrigens durch Kims Kommentar, man könne mit no egg auch Baiser machen, in diesem Video gekommen, das ich mir heute Morgen ganz angeschaut habe. Toll, wie souverän die Kim das macht!





Und abschließend hoffe ich, dass Ihr alle einen schönen Welt-Vegan Tag hattet!!



Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...