Montag, 31. Oktober 2011

Pilzpfanne

Esst ihr auch so gerne Pilze wie ich? Also ich liebe Pilze, sie sind total lecker und trotzdem haben sie nicht viele Kalorien weil sie zum großen Teil aus Wasser bestehen.
Ich bekomme von Pilzenbloß immer Bauchweh, deswegen esse ich sie doch recht selten. Für die Pizza, die ich vor einigen Tagen für meinen Besuch gemacht hatte, habe ich Pilze gebraucht und hatte noch viele übrig. Deswegen habe ich ein bisschen durchs Netz gesurft und gefunden, dass es viele Leute gibt die von Pilzen Bauchweh und Blähungen bekommen. Was dagegen hilft ist zum einen schonmal kochen (also keine rohen Pilze beim Schnibbeln naschen) und Fenchel, am besten etwas Fenchel gleich mit rein in die Pilzpfanne. Genau das habe ich gemacht, eine Fenchel-Pilzpfanne. Und siehe da: kein Bauchweh. :-)
Dazu gabs ein Stück vegane Entenbrust aus Seitan (schmeckt angebraten genausogut wie vom Grill) und einen Klecks Senf.
Und wie man sieht: Jede Menge Herbstsonne!



Ich wünsche Euch allen ein schönes Halloween. Ich selbst stehe ja nicht so auf Verkleiden, aber Tanzen gehen ist trotzdem gut.

Freitag, 28. Oktober 2011

vegane Kürbiskern-Blätterteigstangen und Winterpudding

Heute Abend haben mein Mann und ich liebe Freunde zum Essen eingeladen.
Als Hauptspeise gibt es Pizza mit Hefeschmelz nach diesem Rezept und dazu Salat.

Zum Knabbern gibt es dazu ein paar Blätterteigstangen mit Käse. Spontan hatte ich dann die Idee, die Hälfte der Stangen mit dem neuen Kürbiskernmus zu bestreichen.

Hier das Ergebnis, schmeckt genauso lecker wie es (hoffentlich) aussieht!



Und die Zubereitung ist wirklich einfach!

Ich habe zunächst den Blätterteig (ich habe Dinkelblätterteig von Rewe verwendet) in breite Streifen geschnitten. Anschließend etwas veganen Käse drübergerieben (für die Käsevariante)

und quer gerollt.



Die andere Hälfte habe ich vor dem Rollen mit Kürbiskernmus bestrichen.



Anschließend habe ich noch etwas Käse drübergeraspelt. Hier haben wir übrigens den Cheezly Cheddar Natur verwendet. Er eignet sich hiervor hervorragend und schmeckt mir auch sehr gut! Ich glaub das wird mein neuer veganer Lieblingskäse, er ist im ofen nämlich auch super geschmolzen!

Als Nachtisch habe ich den Winterpudding von Arche vorbereitet. Er schmeckt lecker nach Schokolade und Lebkuchen.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Einfach nur Rosenkohl

Rosenkohl war bisher so ziemlich das Einzige was ich nicht gerne gegessen habe obwohl es vegan ist. Irgendwie fand ich den als Kind immer zu bitter und habe ihn daher dann Jahrelang nicht gegessen und das obwohl mir öfter Leute gesagt haben, dass der nicht bitter schmeckt, wenn man ihn nur richtig zubereitet und frische Ware nimmt.

Heute hatte ich dann Rosenkohl in meiner Biokiste. Also dachte ich mir, um es mit den Worten Barney Stinsons zu sagen: "Challenge accepted!"

Mittags gab es also Rosenkohl, in wenig Wasser blanchiert, ein bisschen Sojamilch dazu und etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss.
Tja, was soll ich sagen: So einfach, so lecker! :-)

Seitan selbermachen - Vegan in Heidelberg

Übers Internet habe ein ein paar andere Veganer in Heidelberg kennengelernt und wir sind gerade dabei eine kleine lokale Gruppe zu gründen. Bisher sind wir erst zu fünft, wir hoffen aber noch auf Zuwachs. Wenn Du also zufällig in Heidelberg oder Umgebung wohnst, vegan lebst und Lust auf eine nette Vegane Gruppe hast, schau doch mal hier vorbei:
Vegan in Heidelberg

Gestern hatten wir ein Treffen unserer kleinen Gruppe bei dem wir Seitan selbst hergestellt haben. Ein gruppenmitglied kennt sich da bestens aus und hat uns andere in die Geheimnisse der Seitanherstellung eingeweiht.
Tatsächlich ist es furchtbar einfach Seitan zu machen, die Zutaten sind günstig und überschaubar und ich hatte einen ähnlichen Aha-Effekt wie hier als ich mich plötzlich fragte, wieso ich das Zeug sonst immer teuer kaufe? Der Einzige Nachteil der mit einfällt ist, dass es etwas Zeit kostet. Alles in Allem haben wir sicherlich 2 Stunden gebraucht. In so netter Gesellschaft wie gestern Abend aber natürlich kein Problem!
Ich habe das Ganze natürlich auch bildlich dokumentiert. Ich bitte die Fotoqualität zu entschuldigen, es war teilweise etwas dunkel und ich musste mit Bltz arbeiten.

Zutaten:
- 1 kg Weißmehl
- 500 ml Wasser
- jede Menge Wasser
Optional zur Weiterverarbeitung:
- Paniermehl
- Gewürze

Zubereitung:

1. Man gibt das Mehl in eine Schüssel und fügt 500ml Wasser hinzu. Dies knetet man, bis ein gleichmäßiger fester Teig entstanden ist.



2. Dieser Teig wird zu einem Klumpen geformt und kann für ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen, was wir aber aus Zeitgründen weggelassen haben.

3. Den Teigklumpen gibt man in eine Schüssel und befüllt diese (vorsicht, nicht den Wasserstrahl direkt auf den Teig richten!) mit Wasser, so dass der Teig bedeckt ist. Anschließend wird der Teig vorsichtig geknetet.

Beim Kneten löst sich die Stärke im Wasser und langfristig bleibt nur das Eiweiß zurück. Das Wasser sollte dabei immer mal wieder ausgewechselt werden wenn es sehr weiß geworden ist.
Auf dem folgenden Bild sieht man schon die ersten Eiweißklumpen austreten.


Nach langem Kneten (ca. 30 min) sieht der Klumpen dann so aus, fast die ganze Stärke ist rausgewaschen und der Klumpen ist deutlich kleiner:


4. Diesen Klumpen gibt man nun in kochendes Wasser und lässt ihn dort 20 min köcheln. Hierbei vergrößert er sich wieder etwas

5. Anschließend wird der Klumpen in Scheiben geschnitten und diese lässt man nochmals etwas köcheln.

6. Nun wendet man die Scheiben in etwas Paniermehl gemischt mit Gewürzen und brät sie dann an.

Fertig!! Bei uns gab es dazu noch Ofenkartoffeln und Pilze.


Es schmeckt einfach super lecker, wir waren alle total begeistert!
Möglicherweise könnte man den geschmack noch etwas verbessern indem man Gewürze in den Seitanklumpen einarbeitet bevor man ihn kocht.
Ich werde das sicherlich nochmal testen!

Und ich freue mich schon jetzt auf ein neues Treffen mit den tollen Heidelberger Veganern!!
Es ist so schön, euch zu kennen!!

Meine Lieblingsweihnachtsleckerei

Ich hab mich schon das ganze Jahr darauf gefreut, dass die veganen Onlineversände wieder meine Leblingsweihnachtsleckerei führen. Und endlich ist es so weit!
Es sind die Weihnachtstrüffel vegan Selection von Vegan bakery. Ich könnte mich da reinsetzen!

Eine Packung kostet zwischen 6-8 Euro (bei Vegan-Wonderland gerade im Angebot) und enthält je vier Pralinen drei verschiedener Sorten:

- Gewürz Monde (schmecken herrlich nach Weihnachten und Nougat)
- Mandarinen-Sterne (mit einer leckeren frischen Creme und heller Schoki obendrauf)
- Pfefferminz-Sterne (mit heller Creme und Minzschokolade)

Am liebsten hab ich die Mandarinen-Sterne. Aber alle drei Sorten sind so lecker! Sie sind natürlich nicht ganz billig, aber verglichen mit normalen Luxuspralinen wahrscheinlich angemessen.
Für mich jedenfalls wieder eine Süßigkeit, bei der einem klar wird, dass man als Veganer auf nichts verzichten muss.

Einziger Nachteil: Wie fast alle veganen Leckereien (oder auch Leckereien überhaupt) enthalten sie etwas Palmkernöl. Ich verstehe nicht, warum das nicht durch etwas anderes ersetzt werden kann.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Neues Nussmus

Vor ein paar Tagen erreichte mich ein Überaschungspäckchen von Keimling.
Keimling pflegt zu einigen Bloggern einen guten Kontakt und bemüht sich, uns auf dem Laufenden zu halten. So durften einige von uns vier neue Nussmus-Sorten, die erst seit heute bei Keimling erhältlich sind schon vorher testen.

Aprikosenkernmus, Walnussmus, Kürbiskernmus und Hanfsamenmus.
Alles natürlich vegan und in Rohkostqualität.

Da ich ja immer gerne alles Neue teste und schon ein großer Fan von Mandelmus bin, habe ich das Walnussmus auch sofort angebrochen und probiert. Auch das Kürbiskernmus musste sofort geöffnet werden, da war ich einfach zu neugierig.



Der Geschmack war überraschend, oder eigentlich auch gerade nicht. Es schmeckt so, wie man es im besten Fall erwartet: Das Walnusmus schmeckt wie Walnüsse, das Kürbiskernmus wie Kürbiskerne. Man schmeckt deutlich, dass es sich hier um ein gutes naturbelassenes Produkt handelt und das sage ich nicht, weil ich es umsonst bekommen habe, sondern weil ich es so meine. Mir ist es wichtig, dass ich hier in meinem Blog meine ehrliche Meinung wiedergebe und wenn mir Produkte nicht gefallen, dann schreibe ich auch nichts positives darüber, darauf könnt ihr euch verlassen. Käuflich bin ich nicht!
Okay, damit wäre das auch geklärt.

Da ich ja gerade beschlossen habe wieder etwas mehr darauf zu achten, gesund und ausgewogen zu essen, kommt das Nusmus genau zur richtigen zeit. Nüsse sind für uns Veganer eine ideale Proteinquelle und enthalten auch ansonsten noch viele gute Sachen. Täglich eine Hand voll Walnüsse sollen sogar den Cholesterinspiegel senken.
Ich mag zwar Walnüsse gerne, finde es aber schon immer ein bisschen blöd, das mir die feine Haut der Nüsse oft zwischen den Zähnen stecken bleibt. Da ist das Mus natürlich praktisch. Ich glaube ich werde es mal im Obstsalat probieren, oder vielleicht fällt mir da auch noch was beim Backen ein!
Das Küsbiskernmus ist da eher weniger für Süßes geeignet, das würde ich eher zu einem Salatdressing verarbeiten oder mit in eine Suppe geben. Wenn man was komplizierteres möchte scheckt es bestimmt auch gut im Nudelteig, quasi als Kürbiskernnudel.

Die anderen beiden Sorten werde ich in den nächsten Tagen auch testen, aber immer schön eines nach dem anderen, sonst wirds nachher schlecht bevor es aufgegessen ist. ;-)
Ich stelle mir das Kürbiskernmus und das Hanfsamenmus ja auch sehr lecker im Salatdressing vor, oder vielleicht sogar als herzhafter Brotaufstrich.

Habt ihr vielleicht noch Ideen?

Montag, 24. Oktober 2011

Gemüse mit Reis

Heute hatte ich richtig Lust auf Reis. Dummerweise hatte ich keinen Vollkornreis mehr da, der schmeckt mir eigentlich besser.
Dazu habe ich dann eine Zucchini, eine rote Paprika und etwas Räuchertofu angebraten. Das war jetzt auch alles an Gemüse aus der letzten Biokiste, die nächste kommt erst Donnerstag, da muss ich wohl morgen einen kleinen Einkauf einschieben.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Einkaufsflatrate

Ich bin von www.kaufda.de auf eine Aktion aufmerksam gemacht worden:




kaufda verlost eine Einkaufs-Flatrate. Angeblich benötigt man im Durchschnitt ca. 200 Euro pro Monat für seine Einkäufe, diese 200 Euro bekommt man von kaufda für mindestens sechs (!!) Monate geschenkt wenn man gewinnt. Für jeden weiteren Teilnehmer verlängert sich die Aktion um einen Tag, bisher kommt man dadurch auf einen Gesamtwert von 1447 €! Der Gewinn wird in einer Summe aufs Konto überwiesen.
Zusätzliches Geld für noch mehr veganes Bioessen? Das kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen. :-)

Falls ihr auch mitmachen wollt, die Aktion findet ihr hier.

Süßkartoffelgemüse

Heute gab es eine schlichte Gemüsepfanne. Lustigerweise könnte man auf dem Bild meinen, dass Gelbe seien Kartoffeln und das Orangene Rüben. Das ist aber nur fast richtig. Das gelbe sind Butterrüben, das orangene zum einen Karotten und zum anderen Süßkatoffeln. Alles wiedermal aus der Biokiste.
Butterrüben kannte ich bisher auch nicht und hätte sie wohl eher für eine besondere Zubereitungsart gehalten. Tatsächlich sind es aber gelblich runde Rüben die ähnlich wie Kohlrabi schmecken und auch ganz ähnlich zubereitet werden können.

Ich habe das ganze Gemüse, zusammen mit etwas Porree (auch Biokiste) angebraten, in Brühe gedünstet und schließlich mit etwas Sojacuisine abgelöscht.

Schnell ,gesund und lecker, aber leider nur Zweifarbig. ;-)


Freitag, 21. Oktober 2011

Bratkartoffeln mit Salat

Ich glaube ich hatte es hier schon öfter erwähnt: Ich esse total gerne Kartoffeln!
Ich bekomme bei meiner Biokiste einmal im Monat 2kg festkochende Kartoffeln. Sie sind meistens noch sehr dreckig und müssen erst gründlich gewaschen und gebürstet werden. Das finde ich so umständlich, dass ich recht selten welche esse. Eben einmal im Monat. :-)
Wenn, dann koche ich aber auch gleich mehrere Portionen, so dass ich noch am nächsten Tag was davon habe.
Heute gab es also die restlichen Kartoffeln von gestern, dazu einen Salat mit Tomaten und getrockneten Feigen. Den Salat und die Tomaten hatte ich ebenfalls in der Biokiste.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Wirsing und Kartoffeln - ein typisches Herbst-Winteressem

Heute enthielt unsere wöchentliche Biokiste unter anderem Kartoffeln, einen Wirsingkohl und ein paar Weintrauben. Dies wurde dann gleich zu einem leckeren Mittagessen verarbeitet:


Wirsing mit Kartoffeln
Zutaten:
- Kartoffeln
- Wirsingkohl
- Räuchertofu
- Sojacuisine
- Gewürze (Salz, Pfeffer)

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen.
Den Wirsing gut Waschen und in fingerlange Streifen schneiden.
Den Räuchertofu würfeln und mit etwas Öl in einer großen Pfanne anbraten. Dann den Wirsing dazugeben und mit anbraten. Mit etwas Wasser ablöschen und bei mittlerer Temperatur etwas dünsten lassen (Deckel drauf). Zum Schluss etwas Sojacuisine hinzugeben.

Als Nachtisch gab es dann die Trauben.

Claudi goes TV

Unsere Claudi von Claudi goes vegan war vor kurzem im Fernsehen!
Da ich BR alpha leider nicht empfange, habe ich mich sehr gefreut, dass sie das Video jetzt in vielen Stunden Arbeit komprimiert und hochgeladen hat, so können wir es nun alle sehen.
Kommt sie nicht einfach super rüber im TV? Ich finde die Claudi ist eine ganz tolle und sympatische Vertreterin für uns Veganer und ich finde es super, dass sie mit ihrer Einstellung an die Öffentlichkeit geht!

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Soyabella

Ihr erinnert euch sicher noch, dass ich im Sommer öfter mal was über die Soyabella berichtet habe. Da ich von dem Gerät so begeistert war, bzw. bin, und mich schon darauf freue ein paar winterliche Suppen damit zu zaubern, hat Keimling mir nun mein Testgerät geschenkt!!


Danke dafür lieber Keimling-Versand!!

Dienstag, 18. Oktober 2011

Glücks-Sterne mit Brokkoli

Heute Mittag gab es Glücks-Sterne mit Brokkoli.

Die Sterne habe ich in einer Pfanne angebraten und den Brokkoli in Brühe gekocht. Anschließend habe ich die Sterne aus der Pfanne genommen und ein paar Sonnenblumenkerne darin angebraten, Sojacuisine zugegeben und mit Gewürzen abgeschmeckt. Diese Soße gab ich dann über den Brokkoli.

Shutdown Dietpage

Ich habe mich dazu entschlossen die Rubrik "Diet" doch wieder zu löschen.
Nach dem jährlichen "Ohgott-es-ist-bald-Sommer-und-ich-fühle-mich-dick-in-meinen-Sommerklamotten-Anfall, habe ich mich inzwischen wieder beruhigt. Es ist Herbst und langsam wird Winter und ich kann wieder Kleidung tragen in der ich mich wohl fühle, da sie die ein oder andere Speckrolle kaschiert. Irgendwie ist es doch entscheidend wie man sich fühlt.
Ich fühle mich insgesamt schon eigentich immer okay. Nur wie gesagt, im Sommer werde ich tendenziell unzufriedener mit meiner Figur, ich mag auch meine Sommerkleidung selbst weniger gern als meinen Herbst-Winter-Look mit Strumpfhosen, Rock und Stiefeln. Der schmeichelt einer weiblichen Figur eben mehr als dünne Tops und Ballerinas. Vielleicht liegt es daran.
Naja, jedenfalls habe ich beschlossen das Diäten sein zu lassen und mich lieber mit meiner Figur gut zu fühlen. Ich versuche natürlich denoch nicht allzu ungesund zu essen und wieder regelmäßig Sport zu machen.

Und mal sehen, vielleicht eröffne ich die Rubrik "Diet" ja nächsten Sommer wieder.
Schublade "Veganer" hin oder her, ich bin eben doch ein Mädchen und möchte mich hübsch fühlen.

Montag, 17. Oktober 2011

Vegan in Frankreich

Dieses Wochenende war ich beruflich in Frankreich. Am Samstag sind wir zweimal essen gegangen, untergekommen bin ich bei französischen Kollegen.
Als ich die Organisatoren im Vorfeld über meine Essensgewohnheiten aufklärte, sagte man mir, dass es in Frankreich sicherlich schwierig werden würde vegan zu essen, vegetarisch wäre wohl schon möglich, aber vegan, das würden die Franzosen nicht kennen.
Na toll, dachte ich mir, das wird ja was werden. Ich stellte mich also darauf ein, ständig meine Essensgewohnheiten erklären zu müssen, auf Unverständnis zu stoßen und immer wieder Käse angeboten zu bekommen.
Tatsächlich war es dann aber alles ganz anders. Schon bei der Ankunft wurde ich von meinen französischen Kollegen gefragt, was ich denn eigentlich genau essen könne (Sie sagten wörtlich: Du isst also eigentlich nichts?). Sie hörten mir interessiert zu und erklärten, dass sie sowieso hauptsächlich bio essen würden, wenig Fleisch und immer Sojamilch im Haus haben. Somit war das Frühstück schonmal gerettet: Es gab Bio-Cornflakes mit Sojamilch und dazu einen leckeren Tee.
Aber auch das Essen im Restaurant war unproblematisch. Unsere französichen Gastgeber hatten im Vorfeld bereits angemeldet, dass eine "végétalienne" dabei sei und etwas entsprechendes zu essen geordert. Besonders einfallsreich waren die Restaurants dann zwar nicht (es fehlen daher auch Essensfotos), es gab mittags einen Gemüseteller mit Kartoffeln und abends eine Gemüsepfanne mit Pilzen, aber immerhin keine Sahnesoßenprobleme, etc. Mir wurde zwar auch das normale Dessert gereicht (Eiscreme), darüber aber haben sich meine Sitznachbarn gefreut.
Ein kleiner Fehler passierte beim Abendessen dennoch, ich fand es aber schon fast wieder niedlich. Wie gesagt, mir wurde eine Gemüsepfanne serviert, das normale Essen war Hähnchenkeule mit Pilzrahmsoße und dazu Karotten, Blumenkohl und Bohnen mit Speck umwickelt. Meine Gemüsepfanne bestand aus einem Häufchen Pilzen, ebenfalls Karotten und Blumenkohl und, witzigerweise, auch aus einem Päckchen Bohnen mit Speck. Aber das habe ich einfach liegen gelassen, der Rest schmeckte auch nicht nach Speck, da die verschiedenen Gemüse nur zusammen angerichtet waren, aber nicht gekocht wurden.

Insgesamt war es ein ganz wundervolles Wochenende mit vielen guten Gesprächen, schönen Spaziergängen und nettem Beisammensitzen. Und, entgegen der Vermutung meiner Kollegen, sind auch in Frankreich Veganer keine Unbekannten, Exoten jedoch dennoch. Aber die Gastfreundschaft der Franzosen und ihr Bemühen mir vegane Mahlzeiten zu ermöglichen war wirklich ganz besonders!

Essensfotos habe ich keine zu bieten, dafür aber zwei schlechte Handsfotos von der Wunderbaren Landschaft auf einem Spaziergang.


Donnerstag, 13. Oktober 2011

Fleischsalat vom Tofutier

Ja und wo ich schonmal beim Bioladen war, musste ich auch mal wieder was neues testen, und zwar den Vleischsalat vom Tofutier von Viana.
Wenn ihr den letzten Post gelesen habt, werdet ihr euch jetzt wundern, aber ja, es ist tatsächlich so, ich habe das alles heute gegessen.
Jetzt bin ich aber auch sowas von pappensatt!

Ich finde den Vleischsalat ganz lecker, muss aber sagen, dass mir mein selbstgemachter sogar noch ein bisschen besser geschmeckt hat, was hauptsächlich daran liegt, dass das Tofu in dem Viana Fleischsalat recht würzig ist, was mich bei Vleischsalat nicht ganz so lieb ist. Ich werde ihn dennoch bestimmt nochmal wieder kaufen, auch wenn das Töpfchen mit 3,29€ kein ganz günstiger Spaß ist.


Frühlingsrollen mit Feldsalat

Heute hatte ich schon früher Feierabend und bin dann anschließend in die Stadt gefahren um in Bioladen noch was einzukaufen. Ich gehe ja total gerne Einkaufen, zumindest wenn ich Zeit dazu habe. Ich liebe es durch die Gänge zu wandeln und nach Leckereien Ausschau zu halten. Besonders gerne gehe ich daher natürlich in Bioläden einkaufen, da man dort meistens mehr veganes findet.
Einkaufen macht aber auch hungrig, also entschloss ich mich kurzerhand etwas mitzunehmen, was ich zu Hause schnell zubereiten kann. Ich weiß, es ist mal wieder eher FastFood und nicht wirklich gesund, aber ich entschied mich für die veganen Frühlingsrollen von Soto.
Als ich ein Teenie war, hab ich mal mit meiner Mama eine Riesenladung Frühlingsrollen gemacht, die haben wir dann in Pächchen eingefrohren und ich konnte mir immer, wenn ich zur Mittagszeit mit meinen Brüdern alleine war weil meine Mama noch arbeiten musste, welche auftauen und anbraten. Außerdem hatte meine Familie zu der Zeit so eine Phase, in der wir öfter chinesisch Essen gegangen sind, da gab es für mich auch immer Frühlingsrollen. Die waren damals natürlich nicht unbedingt vegan, aber immer wenn ich jetzt Frühlingsrollen esse, denke ich an diese Zeit zurück und das gibt mir ein gutes Gefühl.
Und gerade denke ich: Wieso mache ich nicht auch mal Frühlingsrollen selber? Ich würde sagen, das ist eine gute Idee für ein neues Rezept! :-)
(Und jedenfalls günstiger als 3,49€ für zwei Stück)

Damit es nicht ganz so ungesund ist, gab es dann noch etwas Feldsalat dazu. Der wartete schon zuhause auf mich, denn heute gab es die neue Biokiste.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Vegan Vichteln 2011

Auch dieses Jahr veranstaltet die liebe mamavegana von dem Blog Vegane Versuchsküche wieder eine vegane Vichtelrunde.
Nach der tollen Erfahrung im letzten Jahr, bin ich natürlich auch dieses Jahr wieder dabei und freue mich schon jetzt aufs Päckchen packen, verschicken und das Öffnen des eigenen Päckchens.

Wenn ihr auch mitmachen wollt, müsst ihr euch bis zum 30. Oktober bei mamavegana anmelden. Genaueres erfahrt ihr hier.

überbackenen Blumenkohl

Heute gab es was ganz simples zum Mittag, nämlich


überbackenen Blumenkohl
Zutaten:
- Blumenkohl
- Karotten
- Sonnenblumenkerne
- Sojasahne
- veganer Käse (optional)
- Gewürze (Salz, Pfeffer, Zucker, Paprika)


Zubereitung:
Den Blumenkohl waschen und in Röschen schneiden, diese dann bis sie bissfest sind in Salzwasser kochen.
Die Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Anschließend mit etwas Öl anbraten. Mit Salz, Pfeffer und wenig Zucker würzen.
Sojasahne mit den Gewürzen abschmecken.
Blumenkohl, Karotten und Sonnenblumenkerne in eine Auflaufform geben und die gewürzte Sojasahne drübergießen.
Wer welchen da hat, kann das ganze anschließend noch mit etwas veganem Käse bestreuen.
Das ganze für 10-15 min in den möglichst heißen Ofen (220°C)



Today I had something very simple for lunch:

Scalloped Cauliflower

Ingredients:
- Cauliflower
- Carrots
- Sunflowerseeds
- Soycuisine
- vegan Cheese (optional)
- Spices (Salt, Pepper, Sugar, Paprika)

Preperation:
Wash the Cauliflower and cut it in little pieces, then boil in salt water until firm to the bite.
Peel the carrots and cut them into slices. Roast gently with some Oil. Season it with salt, pepper and some shugar.
Season the Soycuisine with Salt, Pepper and Paprika.
Put the Cauliflower in some casserole and put the carrots and Sunflowerseeds on top. Then pour the Soycuisine over everything.
If you have some, you could also give some vegane Cheese on top.
Put everything in the oven. 220°C, 10-15 min.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Virginia Steak mit Pastinaken

Heute Mittag gab es bei uns Virginia-Steak von Wheaty mit Pastinaken und Feldsalat.


Da ich persönlich schon damals als Omni kein besonders großer Fan von Gerichten à la "Fleisch mit Beilage" war, ist das jetzt nicht gerade mein Lieblingsessen. Mein Mann aber war total begeistert und fand es besonders beeindruckend, wie "echt" das Steak schmeckt und manchmal kocht man eben auch was für den Herzallerliebsten. ;-)
Die Wahl der Beilagen wurde von dem Inhalt unser aktuellen Biokiste bestimmt. Pastinaken finde ich aber wirklich superlecker! Einfach schälen und in kleine Stifte schneiden und ab in die Pfanne mit etwas Öl. Schön anbraten (am besten mit Deckel drauf) und ein bisschen salzen und pfeffern, fertig.

Das Virginia Steak besteht aus Weizeneiweiß und nicht aus Tofu und schmeckt, wie gesagt, ziemlich Fleischähnlich. Also wahrscheinlich eine gute Wahl für all diejenigen, die den Fleischgeschmack mögen, aber der Tiere zuliebe drauf verzichten wollen.

Samstag, 8. Oktober 2011

MoschMosch in Heidelberg

Heute waren mein Mann und ich in Heidelberg im MoschMosch essen. Das ist eine Restaurantkette die Japanisches Essen anbietet. Die meisten Filialen befinden sich in Frankfurt, seit einiger Zeit gibt es aber nun auch eine bei uns in Heidelberg.
MoschMosch verwendet bei der Zubereitung der Gerichte nach eigener Aussage kein Glutamat. Es ist allerdings kein vegetarisches oder veganes Restaurant, aber alle veganen speisen sind mit einem kleinen "v" gekennzeichnet, so entfällt das lästige Nachfragen.
Ich fand den Laden ganz hübsch eingerichtet, am Samstagmittag war es natürlich recht voll. Ich persönlich finde, dass der Laden nicht unbedingt zum langen verweilen einlädt, eher ein Lokal in das man geht um zu essen und dann wieder weiterzieht. Aber das ist natürlich auch nur meine persönliche empfindung.
Das Personal war sehr nett und hat sich, trotz der vielen Gäste, die Zeit genommen einem die Soßen auf dem Tisch zu erklären. Auch das Essen war schnell fertig.

Da es ein spontaner Besuch war ("Ich hab hunger", "Ich auch", "Was ist denn dieses MoschMosch da?"), eigentlich wollten wir einfach nur so durch die Altstadt schlendern, hatte ich meine Kamera nicht dabei und kann euch daher leider nur Handybilder bieten.

Die Speisekarte, die praktischerweise auf jedem Platz als Tischset ausliegt.

Die wichtigste Info für mich. ;-)

Mein Mann wählte als Vorspeise Japanische Teigtaschen mit Gemüsefüllung (vegan)

Ich nahm grüne Sojabohnen (Man lutscht die Bohnen aus der gesalzenen Schale heraus, lecker!)

Und als Hauptgang entschieden wir uns beide für die Udon-Nudeln mit Gemüse und Tofu.

Wir fanden alles sehr lecker! Natürlich wäre es noch ein bisschen toller, wenn wir auch mal ein rein veganes Restaurant in Heidelberg hätten, aber wenn einfach alle Restaurants ihre veganen Gerichte als solche deklarieren würden, bzw. überhaupt welche anböten, wäre ich schon sehr glücklich!
Ins MoschMosch gehen wir bestimmt wieder!

Montag, 3. Oktober 2011

schneller veganer Käsekuchen

Ich wollte sie schon länger mal ausprobieren: die Backmischung für Käsekuchen von Bauckhof.
Wie fast alle Backmischungen von Bauckhof, kann man auch diese zu einem veganen Kuchen verarbeiten. Man benötigt nur noch Margarine und Seidentofu.
Ich finde Backmischungen sind immer eine gute Alternative zu selbstgebackenem, wenn man es mal eilig hat und keine Zeit sich ein Rezept zu überlegen. Dann kann man einfach in den Bioladen seines Vertrauens gehen und dort die Backmischung und die notwendigen Zutaten kaufen.

Die Zubereitung dauert nur wenige Minuten, dann kann der Kuchen schon für ca. 60 min in den Backofen.
Ich habe ihn dann abkühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank gestellt, so kann er schön durchziehen.
Heute Morgen gab es dann ein Stückchen zum Frühstück. :-)



Natürlich schmeckt er nicht genauso wie Käsekuchen, aber doch sehr sehr lecker! Und überhauptgarnicht nach Tofu, was ein bisschen meine Befürchtung war.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Lupinenschnitzel

In letzter Zeit habe ich immer öfter was über Lupinen als Fleischersatz gehört/gelesen.
Früher waren Lupinen giftig, aber seit einigen Jahren gibt es auch genießbare Sorten. Die Lupine ist, ähnlich wie die Sojabohne, eine Hülsenfrucht. Die Bohnen enthalten sehr viel Eiweiß und können zu einer Art Fleischersatz weiterverarbeitet werden.
Der große Vorteil der Lupine: Sie wächst in Deutschland!
Obwohl man soviel von der Lupine hört, gibt es noch kaum Produkte in Deutschlan zu kaufen. Irgendwann hatte ich mal eine Lupinensnackwurst im Internet bestellt, die mir allerdings gar nicht geschmeckt hat.
Vor einigen Tagen entdeckte ich aber ein Lupinenschnitzel im Bioladen. Das musste ich natürlich ausprobieren.


Heute Mittag gab es dann Lupinenschnitzel, dazu Sojarahmgemüse (Fenchel, Kohlrabi, Paprika, Lauch) und Maiskolben.

Also ich persönlich mal Tofu und Seitan doch ein bisschen lieber. Das Lupinenvleisch ist etwas faseriger als Tofu, eher ähnlich wie Seitan. Bei Seitan finde ich den würzigen Geschmack aber viel besser. Das Lupinenvleisch fand ich etwas fade und das obwohl es ja paniert war und ich normalerweise total auf fettiges paniertes Zeugs stehe. :-) Ich denke aber das ist Geschmackssache, dem ein oder anderen wird Lupine sicherlich viel besser schmecken!

Edit: Meinem Mann schmeckte es übrigens ganz hervorragend. Er sagte wörtlich "sehr lecker!". Tja, Geschmäcker sind verschieden.

vegan MoFo - not this time

Auch dieses Jahr gibt es wieder den vegan MoFo - vegan month of food.
Im Gegensatz zum letzten Jahr, werde ich diesmal aber nicht teilnehmen, zum einen weil ich die deadline verpasst habe, zum anderen aber auch, da ich es dieses Jahr nicht schaffen werde, wirklich jeden Tag, oder zumindest 5 Tage die Woche, im Oktober zu bloggen.

Aber es gibt wieder viele viele tolle Blogs die teilnehmen: C, mit Totally Veg, Claudi von Claudi goes Vegan, Veganolution, Green Cat von Mixxed Greens und viele viele mehr. Eine komplette Liste findet Ihr hier.


Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß beim vegan MoFo 2011!!
Vielleicht bin ich nächstes Jahr auch wieder mit dabei.

Samstag, 1. Oktober 2011

Salat mit Pastinaken

30°C am ersten Oktober.
Tja, da habe ich neulich noch den Herbst begrüsst, und finde mich zwei Wochen später zurück in den Sommer gebeamt.
Tja, wir sind ja anpassungsfähig. Also gabs heute einen Salat mit Tomaten, getrockneten Feigen, Sonnenbumenkernen und angebratenen Pastinaken. :-)


Zumindest an den Lichtverhältnissen merkt man aber, dass es Herbst wird.

Auf dem Weg zu unserem Lieblingsbioladen, fuhr vor uns übrigens ein Auto mit einem großen "go vegan" Aufkleber drauf. Yea! :-)
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