Donnerstag, 28. April 2011

Blogger gegen Tierversuche

Die liebe Pseudoerbe hat die Aktion "Blogger gegen Tierversuche" ins Leben gerufen, auf die ich euch gerne aufmerksam machen möchte! Ich finde das ist eine super Idee! Ich hoffe viele von euch machen mit, so dass wir zum einen ein zeichen setzen können und zum anderen eine schöne online-Bibliothek erhaten.
Danke Erbse!

"Diese Seite (zu erreichen unter: http://bgt.pseudoerbse.de) dient dazu Informationen bezüglich Tierversuchen in sämtlichen Bereichen zu bündeln um eine kleine Online-Bibliothek zu erstellen. Dies soll zum Zwecke der Aufklärung, Veranschaulichung und zum Nachschlagen geschehen. Gerne seid ihr alle herzlich dazu eingeladen die Linksammlung zu erweitern und zu ergänzen."

Essen wie Alicia Silverstone

Ich stehe ja total auf das Buch "The Kind Diet" von Alicia Silverstone, so sehr, dass ich es mir nun auch in deutsch gekauft habe. Hier ist der Titel "Meine Rezepte für eine bessere Welt" nicht ganz so einprägsam, aber der Innhalt ist ja der gleiche. Ich habe es mir hauptsächlich deshalb auf deutsch gekauft, weil es mir so umständlich ist nach amerikanischen Rezepten zu kochen und zu backen.

Und bei der Gelegenheit habe ich das Buch nun nochmal durchgelesen und bin wieder ganz begeistert. Es war irgendwie etwas in Vergessenheit geraten.
In dem Buch erzählt Alicia von ihrer makrobiotisch-veganen Ernährung und ihrer Vision mit einer veganen Lebensweise die Welt zu retten. Der manchmal etwas aufdringliche Schreibstil, der meiner Meinung nach aber einfach typisch amerikanisch ist, könnte einen manchmal stören, aber da kann man ja auch ob der guten Inhalte drüber hinweglesen.
In dem Buch finden sich viele vegane Rezepte und sogenannte "Superhero"-Rezepte. Ein Superhero (Superheld) ist man laut Alicia dann, wenn man nicht nur vegan isst, sondern auch noch ungesunde Sachen wie Zucker, Weißmehlprodukte etc. aus seinem Nahrungsplan streicht und statt dessen öfter Algen, Umeboshi, Miso und andere Zutaten der japanisch-makrobiotischen Küche verwendet.
Ich muss gestehen, das Konzept der Makrobiotik habe ich noch nicht ganz durchschaut und ich stolpere insbesondere über die leicht esoterischen Inhalte dieser Lebensweise. Aber die Idee, dass die Ernährung auf ganzem Getreide basieren sollte, man dies mit frischem Gemüse und Proteinen ergänzt, finde ich gut und ich habe mir vorgenommen möglichst oft so zu essen.
Immer japanisch/makrobiotisch schaffe ich nicht, ich brauch auch mal einen anderen Geschmack, außerdem müssen wir Europäer auch darauf achten, dass unsere Schilddrüsen nicht, so wie die der Japaner, an so viel stark iodhaltige Kost gewöhnt sind.
Aber wie gesagt, die Grundsätze: möglichst wenig Zucker und Weißmehlprodukte, möglichst viel ganzes Getreide, öfter mal sowas wie Umeboshi, Algen und Miso möchte ich in Zukunft beherzigen. Und ich bin schon ganz gespannt wie es mir damit geht. Ich hoffe natürlich auch damit (und mit regelmäßigem Laufen) das ein oder andere Kilo zu verlieren. 10 wären schön, um genau zu sein, aber bitte ohne Stress und mit leckerem Essen. :-)

Gestern bin ich dann mal wieder im Bioladen einkaufen gegangen und habe mich mit einigen der (sündhaft teuren) bio-asia-Lebensmitteln eingedeckt: Umeboshi-Pflaumen, Umeboshi-Paste, Algen, Miso-Paste, Miso-Instantsuppe. Dann noch: Quinoa, Bohnen, Kichererbsen, etc.
Zum Frühstück gabs dann Quinoa mit Birne etwas Erdnussmus, Hafermilch und Agavensirup.

Und zum Mittag gab es eine Suppe, inspiriert von Alicias tollen Rezepten:

Zutaten:
- Räuchertofu
- Rettich
- Zucchini (ist glaub ich nicht makrobiotisch)
- Kohlrabi
- Kohlrabiblätter
- Kichererbsen
- Azuki-Bohnen
- Wakame Algen
- Umeboshi-Paste
- Miso-Paste
- Shoyu Sojasoße
- Koreanderblätter
- Vollkornreis

Zubereitung:
Kichererbsen und Azuki-Bohnen über Nacht in getrennten Schüsseln in viel Wasser einweichen. Die Kichererbsen am nächsten Tag 90 min kochen, die Bohnen 30 min.
Vollkornreis kochen.
Räuchertofu und Gemüse in kleine Stücke schneiden und in etwas Öl scharf anbraten. Dann Wasser hinzugeben, so dass eine Suppe entsteht. Das ganze kurz köcheln lassen, Kichererbsen, Bohnen und Algen (vorher kurz Waschen, Achtung: die meisten getrockneten Algen werden sehr viel größer im gequollenen Zustand) zugeben. 1 TL Umeboshi-Paste (oder eine klein geschnittene Umeboshi-Pflaume) und 2 TL Miso-Paste zugeben und gut einrühren. Einige Minuten ziehen lassen.

Suppe in Suppentassen füllen. Der Reis, die Koreanderblätter und die Sojasoße auf den Tisch stellen, so dass jeder nach belieben seine Suppe damit verfeinern kann.
Man könnte drüber nachdenken auch die Algen extra zu servieren, die schmecken schon sehr intensiv und sind nicht jedermanns Sache.


Und als Nachtisch habe ich ein Stück Mochi angebraten (von beiden Seiten, bis es aufquillt und braun wird) und Agavensirup drüber gegeben. Ohne Sirup schmeckt das Reisküchlein eigentlich nach nichts. Man kann es daher auch in herzhaften Speisen verwenden. (Beispielsweise hätte man Mochi-Würfelchen mit in die Suppe geben können)
Ist sicher Geschmackssache, aber ich steh drauf!


(Alles was ich in Zukunft nach Alicia Silverstones Kind Diet kochen werde, wird unter dem Label "Superhero Food" zu finden sein)

Montag, 25. April 2011

Neue Lieblingsschoki & Essen von Gestern

Ich wollte euch mal meine neue Liebslingsschoki vorstellen: Die Schakalode Traube Nuss mit ganzen Haselnüssen und Weintrauben von Vantastic Foods.


Gestern gabs bei uns Burger und Salat. Mein Mann hatte Burger, ich Salat. Wenn das mal nicht die klassische Essensrollenverteilung ist und, ja, ich muss ein bisschen auf meine Figur achten und ess dann auch mal "nur" einen Salat. ;-)

Für die Burger verwendete mein Mann die Seitanburger, die ich diese Woche bestellt hatte.
Sein Fazit (das ich nach einem Bissen auch unterstütze): Die Hmm-Burger, die vegan wonderland selbst herstellt, sind besser! Sie schmecken uns einfach besser und sie sind flacher, was wir einfach beim essen ganz angenehm finden.

Und ich hatte meinen Salat, bestehend aus Blattsalat und Tomaten aus unserer letzten Biokiste, mit Räuchertofu und Wilmersburger Käseschmelz. Also eine etwas deftigere Salatvariante, garniert mit Balsamico-Dressing, Sonnenblumenkernen und Koriander.

Sonntag, 24. April 2011

Sommersonne und GelaTo Go Heidelberg

Ist es bei euch auch so heiß? Hier im schönen Baden-Württemberg fühlt es sich schon an wie im Hochsommer. Auf den Straßen sind die Leute mit Röcken und Shorts unterwegs und lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen.
Wir haben das gute Wetter ebenfalls genutzt und einen Osterspaziergang in die Heidelberger-Innenstadt unternommen.
Bei der Gelegenheit habe ich auch mal das Eis von GelaTo Go ausprobiert. Die bieten viele Sorten an, deren Zutaten ausschließlich bio sind, zudem haben sie veganes Sojaeis und vegane Sorbets. Die Sorten wechseln manchmal. Heute gab es nur veganes Schokosojaeis, da war mir grad nicht nach. ich entschied mich daher für Heidelbeer-, Wassermelone- und Mangosorbet. Mango war mit Abstand das beste, aber auch die zwei anderen Sorten waren lecker.
Das Ganze gab es im Becher, die Waffeln sind nämlich nicht vegan.


So lecker kann der Sommer doch weitergehen, oder? Ich verpflanze mich jetzt nochmal auf den Balkon und genieße den freien Tag! Ich hoffe Ihr alle habt ein schönes Osterfest!

Samstag, 23. April 2011

Dinkelvanillepudding mit Rhabarberkompott

Heute habe ich noch einen letzten Rest aus unserer Biokiste von letzter Woche verarbeitet: den Rhabarber. Interessant, wie lange der sich hält! Ich denke, da merkt man, dass die Produkte der Biokiste aus der Region recht schnell zum Verbraucher gelangen.

Dinkelvanillepudding mit Rhabarberkompott

Zutaten:
- Vanillepuddingpulver (veganes, also ohne Milchpulver, bekommt man in jedem Supermarkt)
- 1/2 L Dinkelmilch (oder irgendeine andere Pflanzenmilch)
- 3 EL Rohrohrzucker
- 5 Stangen Rhabarber
- etwas Wasser
- 1 Pckg Vanillezucker
- 2 EL Zucker
- 1 EL Stärke
- evtl. Sojasahne

Zubereitung:
Vanillepudding nach Packungsanleitung mit Dinkelmilch und 3 EL Zucker zubereiten.
In Gläser oder Dessertschalen füllen.
Rhabarber gründlich waschen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Geschält werden muss Rhabarber nicht, kann aber. Geschält verliert er allerdings die rote Farbe.
Rhabarber mit etwas Wasser einkochen. Vanillezucker, 2 EL Zucker und ggf. Stärke (vorher mit heißem Wasser glattrühren) hinzugeben, nochmals aufkochen lassen.
Den Rhabarber auf den Pudding füllen. Nach belieben mit beispielsweise Sojasahne dekorieren.

Wer's mag noch warm genießen! Yummie!



Achtung:
Die Oxalsäure befindet sich beim Rhabarber zwar hauptsächlich in den daher ungenießbaren Blättern und der Anteil in den Stangen ist für gesunde Menschen unkritisch, kleine Kinder sollten aber dennoch lieber keinen oder nur selten Rhabarber essen.
Auch Leute die Probleme mit Nierensteinen haben sollten hier aufpassen (Oxalsäure bildet Nierensteine).

Deftige und süße Leckereien zu Ostern

Da wir aufgrund der vielen Arbeit dieses Ostern nicht zu unseren Familien fahren können, haben mein Mann und ich uns ein kleines größeres Päckchen voller Leckereien vom Vegan Wonderland Versand gegönnt.
Es enthielt einige Ostersüßigkeiten, ein paar Basics, die uns ausgegangen waren (no-egg, Sahnesteif etc.) und darüber hinaus das ein oder andere vegane Ersatzprodukt, das etwas neuer auf dem Markt ist. Auch wenn wir versuchen unsere Ernährung hauptsächlich aus frischen Zutaten zusammenzustellen, finde ich es einfach zu spannend, was es da so alles gibt, und muss das unbedingt mal testen.

Der Versand klappte wiedermal unglaublich schnell, am Mittwochnachmittag bestellt, Donnerstagnachmittag war das Päckchen da. Bestellt habe ich, da es hier derzeit ca. 27°C heiß ist, mit doppeltem Kühlversand.
Das hier habe ich bestellt:

Von links oben nach rechts unten:
Wilmersburger Pizzaschmelz, Burger, "Lachs", Seitan-Burger, Sojatoo Sprühsahne, no-egg Ei-Ersatz, 3x Sojacousine, Coffee-creamer, Schakalode Traube-Nuss, Schakalode ganze Nuss, Leckerlade, Seitan Natur, "Hähnchen"-Schenkel, Sahnesteif, Kuchenglasur, Marzipan-Hase, zwei Riesenkeksteilchen in Ei-Form, ein Riesenkeksteilchen in Hasenform, ein paar Nougateier.

In den nächsten Tagen/Wochen werden dann immer mal Berichte über die neu getesteten Produkte folgen. Auch wenn ich es aus Neugierde fast gern täte, werden wir ja nicht alles auf einmal auffuttern. ;-)



Gestern gab es dann die Burger mit dem Wilmersburger Pizzaschmelz. Leider schmilzt er nicht schneller als das Brötchen braun wird, daher ist es nur angeschmolzen. War aber trotzdem lecker! Wird demnächst mal auf Pizza getestet.
Wenig Pizzaschmelt, ein flacher Burger, dafür ganz viel Salat, so ist ein "Ham"burger auch nicht ganz sooo ungesund. :-)


Und heute haben wir den Bakery Bunny von Vegan Bakery aufgenascht. Sehr lecker! Aber definitiv zu viel für eine Person.

Donnerstag, 21. April 2011

Biokiste III - Gemüsepfanne mit Nudeln

Heute sah der Inhalt unserer Biokiste so aus:

1 Salat
1 Kohlrabi
1 Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen
1 Gurke
0,5 kg Cherrytomaten
2 Räuchertofu
1 kleiner Brokkoli
4 Möhren
4 Bananen
1 Orange
2 Grapefruits
2 Birnen
2 Äpfel
1 Kiwi

Heute also etwas mehr Obst und dafür weniger Gemüse. Die Räuchertofu und die Tomaten habe ich zu der Abikiste dazu bestellt.
Zusätzlich gab es noch ein paar Flaschen alkoholfreies Bier für meinen Mann.

Vieles der Biokiste wurde dann heute Mittag direkt zu einer Gemüsepfanne mit Nudeln verarbeitet:

Zutaten:
- Vollkornnudeln
- veganes Pesto
- Sojaschnetzel
- Möhren
- Kohlrabi (inkl. Blätter)
- Brokkoli
- Sonnenblumenkerne
- Cherrytomaten
- Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika, Curry)


Zubereitung:
Sojaschnetzel mit kochendem Salzwasser übergießen und ziehen lassen. In der Zwischenzeit das Gemüse schälen und klein schneiden.
Nudelwasser aufsetzen. Nudeln hinzugeben.
Sojaschnetzel abtropfen lassen und mit Öl, Paprika- und Currygewürz in einer Pfanne anbraten. Möhren und Kohlrabi zugeben, mit anbraten. Brokkoli zugeben. Als letztes Tomaten und Kohlrabiblätter und Sonnenblumenkerne zugeben und mit anbraten. Das ganze mit Wasser ablöschen und einige Minuten köcheln lassen bis das Gemüse bissfest-weich ist.
Nudelwasser abgießen und Nudeln mit Pesto vermengen.

Sonntag, 17. April 2011

Cakes'n'Treats und Vegilicious Veggie Shop Dortmund

Wie bereits angekündigt waren wir am Wochenende unterwegs.
Meine liebe kleine Schwägerin hat uns zu einer Feier zu sich nach Holland eingeladen. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Zwischenstop beim Cakes'n'Treats Café und dem Vegilicious Veggie Shop in Dortmund gemacht. Beide Läden gehören Kim, die schon seit einigen Jahren einen meiner Lieblings-Vegan-Onlineshops, Vegan-Wonderland, betreibt. Seit ich von der Eröffnung der Läden in Dortmund gelesen hatte, wollte ich dort hin. Endlich bot sich nun eine Gelegenheit.
Und wir wurden wirklich nicht entäuscht! Es war absolut lecker und auch die Atmosphäre war sehr nett. Ich wünschte nur, die Läden wären nicht so weit von uns entfernt. Aber wir werden sicher wiederkommen!!


Die Kuchentheke ist auch schon am Samstagmorgen reichlich gefüllt, so dass wir ganz dekadent Torte frühstücken konnten.


Ich entschied mich für ein Stück Pistazientorte. Schön giftig grün mit lecker viel Creme. Sehr lecker, auch der Teig war richtig saftig.

Dazu hatte ich noch einen Caramel-Macchiato

Mein Mann wählte ein Stück Quark-Mandarinen-Torte, ebenfalls sehr lecker.

Und für die Weiterfahrt kaufte ich noch einen 'Chicken'-Bagel. Der Bagel war mit viel frischem Salat und so 'Chicken'-Teilen von Vantastic Foods gefüllt, die ich mir anschließend auch gleich im benachbarten Shop gekauft habe (Bericht folgt).

Also, wer auch immer Bekannte hat, die glauben, Veganer würden das Leben nicht genießen, sollte diese Leute nach Dortmund bringen und ihnen Kims vegane Torten vorsetzen. Ich glaube, es ist egal, welche man auswählt, sie sind alle unvergesslich köstlich!

Samstag, 16. April 2011

Von unterwegs

Kurzer Zwischenbericht von Unterwegs.
Herr B und ich haben heute ganz dekadent vegane Torte im Cakes 'n' Treats in Dortmund gefrühstückt. Super lecker! Dann gabs noch Caramel-Macchiato und einen Chicken-Bagel zum mitnehmen.
Anschließend waren wir noch im Vegilicious Vegan Shop shoppen.

Wirklich toll. Die beiden Läden sollte es in jeder Stadt geben!

Bilder folgen!

Donnerstag, 14. April 2011

Biokiste II

Heute haben wir zum zweiten mal unsere Biokiste bekommen.

Diesmal enthielt sie:
1 Birne
4 Äpfel
2 Kiwis
ein paar Stangen Rharbarber
3 Bananen
3 Champignons
0,5 kg Strauchtomaten
1 Dinkel Amaranthbrot
0,3 kg Spinat
1 Blumenkohl
2 Salate
1 Topf Koriander



Sieht wieder alles sehr frisch und appetitlich aus, oder?
Den Koriander und die Tomaten haben wir zu unserer Wochenkiste dazubestellt. Man kann das ja wie gesagt ganz komfortabel online regeln.
Im Kopf schwirren mir schon Ideen herum, wie ich die Sachen verarbeite...

Für Samstag haben wir übrigens einen Tisch in Kims Cakes 'n' Treats Café reserviert und werden dort Torte essen und was sonst noch so in uns reingeht. Ich freu mich wie blöd und werde natürlich danach hier berichten!!
Wer von euch war denn schon da? Was könnt ihr außer den Torten noch so empfehlen?

Sonntag, 10. April 2011

Mangold mit Bratkartoffeln

Heute Mittag habe ich wieder etwas aus unserer Biokiste verarbeitet und zwar den Magold und ein paar Kartoffeln.

Den Mangold habe ich einfach in kleine Stücke geschnibbelt, angebraten, mit etwas Wasser köcheln lassen und anschließend mit Pfeffer, Salz und Sojacousine abgeschmeckt.
Die Kartoffeln hatte ich schon am Donnerstag gekocht. Heute hab ich sie in Stücke geschnitten und zusammen mit meinem Lieblingsräuchertofu angebraten.
Ich weiß, das ist insgesamt recht Fantasielos, aber ich hatte nicht viel Zeit und lecker wars allemal.

Samstag, 9. April 2011

Vegane Tiefkühlpizza

Nachdem ich schon öfter mal was über sie gelesen habe, habe ich sie gestern im Alnatura entdeckt: die vegane Tiefkühlpizza von Natural Cool, eine Eigenmarke von Demeter.
Bei der Kasse teilte man mir dann mit, dass sie diese Pizza nun aus dem Sortiment genommen haben, allzugut hat sie sich also nicht verkauft.

Tja, Tiefkühlpizza hatte ich natürlich länger nicht mehr, ich war also gespannt. Um zumindest noch etwas gesundes zu Essen, habe ich mir die Pizza heute Mittag mit meinem Mann geteilt und dazu gab es einen grünen Salat (den aus der Biokiste) mit Gurke, Sonnenblumenkerne und Kürbiskernen mit Balsamico.

Ich fand die Pizza jetzt nicht so toll, sie war schon okay, aber ich denke ich würde nicht auf die Idee kommen sie nochmal zu kaufen. Wenn schon ungesunde Pizza, dann auch mit ungesundem veganen Käse, oder? Vegane Pizza ohne Käse bekommt man ja bei jedem richtigen Italiener, dann zwar ohne Chorizo, aber was solls, da kann ich auch drauf verzichten.
Überhaupt habe ich bemerkt, dass ich auch nicht sehnsüchtig an die normalen Tiefkühlpizzen zurückdenke, die ich zu meiner vegetarischen Zeit ganz gerne mal gegessen habe. TK-Pizza muss von mir aus gar nicht mehr sein. Vielleicht ne frische selbstgemachte vegane Pizza, das wär mal wieder schön. Aber so dann doch lieber nicht.
Mein Mann sagte, dass die Pizza ihm schon geschmeckt hätte und dass er sie durchaus auch wieder essen würde, aber dass er glaubt, dass er es doch eher nicht tun werde, da er Fertigessen eigentlich nicht so auf der Rechnung habe. Gut für ihn, dass er zu seiner Studentenzeit keinen Backofen hatte. ;-)


Freitag, 8. April 2011

Bier & Brause

Heute möchte ich mal ein paar Getränke vorstellen, die Herr B und ich ganz gerne mal trinken.
Ich trinke eigentlich hauptsächlich Wasser und Früchte- oder Kräutertee, aber ab und an, besonders Freitags im Red, trinke ich ganz gern mal ne Limo, dann gerne eine Biolimo von now, sie ist vegan, nur der Etikettenkleber enthält casein.
Ich habe bisher die Sorten fresh lemon, sunny orange, red berry und green herbs probiert. Alle sind lecker, frisch und nicht zu süß.




Für meinen Mann lassen wir uns jetzt mit der Biokiste alle 14 Tage ein paar Flaschen alkoholfreies Neumarkter Lammsbräu Dunkle Weisse liefern. Ebenfalls vegan.

Es folgt ein kleiner Gastbeitrag meines Mannes zu dem Thema:

Seit einiger Zeit probiere ich unterschiedliche alkoholfreie Biere, insbesondere Weißbiere, um die Unterschiede kennen zu lernen und heraus zu finden, welches mir am besten schmeckt. Besonders aufgefallen ist mir dabei das dunkle Weißbier (Markenbezeichnung: Dunkle Weisse) aus dem Hause Neumarkter Lammsbräu, das ich bei Alnatura gekauft habe.
Der ausgewogene Geschmack, zu dem auch der Hopfen-Anteil beiträgt, ist für ein alkoholfreies Bier angenehm herb und überzeugt im Vergleich mit den etablierten Anbietern Erdinger und Franziskaner. Wie für alkoholfreie Weißbiere üblich, ist der Brennwert mit 108 kJ / 100 ml so niedrig, dass es sich durchaus als Durstlöscher und Alltagsgetränk eignet. Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenzprodukten ist die Dunkle Weisse von Neumarkter Lammsbräu nicht nur mit dem Siegel der EG-Öko-Verordnung ausgezeichnet, sondern zusätzlich mit dem Bioland Siegel, das wesentlich höhere Anforderungen an die Produktion stellt.




Bei dem heutigen Essen im Red fragte mich eine der netten Angestelltinnen, ob ich Veganerin sei, ich bejahte das, worauf sie sagte: "Ich auch!" und wir uns beide gefreut haben. Das ist das nette daran, dass es noch nicht so viele Leute gibt die vegan leben, man freut sich immer nen (veganen) Keks, wenn man mal Gleichgesinnte trifft und fühlt sich sofort irgendwie verbunden.

Anschließend war ich noch mit meinem Mann in unserem Lush-Laden und habe nach meiner Lush-Verkäuferin und Leserin Nadine ausschau gehalten, leider haben die Verkäuferinnen keine Namensschilder und ich wollte nicht anfangen alle Verkäuferin zu fragen: "Bist du Nadine?". Vielleicht beim nächsten Mal. ;-)
Ich habe mir übrigens mal wieder das Happy-Hippie Duschgel gekauft und die Celestial-Gesichtscreme, die von so vielen gelobt wurde.

Donnerstag, 7. April 2011

Biokiste

Heute haben wir unsere erste Biokiste bekommen.
Sie enthielt: eine Aubergine, einen Salatkopf, zwei Zucchini, Mangold, zwei Bananen, eine Gurke, ein paar Mispeln eine Orange und 4 Äpfel.
Außerdem haben wir noch wöchentlich ein Vollkornbrot abboniert, diesmal wars ein Dinkel-Roggenbrot.
Zudem 2,5 kg Kartoffeln, die wir ab nun monatlich bekommen und 6 Flaschen alkoholfreies Weißbier für Herrn B, welches alle 14 Tage geliefert wird.
Alles zusammen hat 29,39 € gekostet, hinzu kam noch 10 Euro Pfand, eine einmalige Pfandzahlung für die Kisten.
Bei unserem Biokistenanbieter Dirks Bio-Kiste kann man ganz komfortabel die Bestellung bis zu zwei Tagen vorher noch anpassen oder auch stornieren. Man kann im Internet nachschauen, was in der nächsten Kiste drin ist und Sachen austauschen oder hinzulegen. Es können auch noch viele andere Lebensmittel wie vegane Brotaufstriche , Tofu, Essig und Öl mitbestellt werden (Ebenso wie Milchprodukte und Wurst, aber das interessiert ja nicht weiter).
Die Qualität der Lebensmittel macht einen hervorragenden Eindruck. Auf der Homepage des Anbieters erfährt man auch genau von welchen Höfen welche Lebensmittel bezogen werden.
Einzig hat es mich ein klein wenig gestört, dass der Inhalt der Kisten auch nochmal in je einer großen Plastiktüte verpackt war. Aber da werde ich einfach mal nachfragen, ob man die nicht weglassen kann. Ich schätze das ist als Regenschutz gedacht, falls man nicht zu Hause ist und die Kiste in den Hof gestellt wird.

Unsere beiden Kisten: links das Bier und das Brot, rechts das Gemüse und Obst



Und die Kartoffeln wurden dann heute Mittag direkt getestet, als Salzkartoffeln, zusammen mit etwas Sahnegemüse (Karotten, Kohlrabi, Zucchini, Kürbiskerne, Salz, Pfeffer, Sojacousine). Auch die Zucchini war lecker, das restliche Gemüse hatten wir noch vom letzten Bioladen-Einkauf.

Mittwoch, 6. April 2011

Vanilleküchlein mit Himbeersahne

Die liebe C brachte mich mit diesem Rezept auf die Idee für meine kleinen Vanilleküchlein, oder vielleicht eher -kekse, mit Himbeersahne. Für den Teig habe ich ein Rezept von Kim Veganwonderlands Bananenkuchen umfunktioniert.
Bei der Arbeit war ich damit heute der Hit. Alle fanden es superlecker und konnten gar nicht fassen, dass es vegan ist. Gesund ist es natürlich nicht gerade, aber auch Veganer brauchen ab und an eine ungesunde Sünde.

Zutaten (für ca. 20 Stückchen):
Für den Teig:
- 300g Mehl
- 1,5 Packg. Backpulver
- 250 g Rohrohrzucker
- 250 g Margarine
- 6 Ei-Ersatz
- Inhalt einer Vanilleschote
- Vanillesojamilch

für die Himbeersahne:
- 1 Pckg. Soyatoo Sojasahne
- 1,5 Pckg. frische Himbeeren
- 2 EL Rohrohrzucker
- 1,5 Pckg Sahnsteif
- 1 Glas Himbeermarmelade

Zubereitung:
Ofen auf Ober- und Unterhitze, 180°C vorheizen.
Zucker und Margarine schaumig rühren und anschließend den (aufgeschlagenen) Ei-Ersatz hinzugeben. Mehl, Backpulver und Vanille unterrühren und anschließend so viel Sojamilch hinzugeben, dass ein klebrig-cremiger, fester Teig entsteht.
Den Teig auf einem tiefen Backblech verteilen und ca. 45 min backen.
Die Sojasahne aufschlagen, Sahnesteif hinzugeben und nochmals aufschlagen. Evtl. einige Zeit kalt stellen. Die Himbeeren mit dem Zucker grob pürieren (kleine Stückchen dürfen erhalten bleiben) und unter die Sahne unterheben. Kalt stellen.
Den Kuchen nach den 45 min aus dem Ofen holen und auskühlen lassen. Anschließend in kleine Stücke schneiden und beide Innenseiten mit Marmelade bestreichen, Himbeersahne draufgeben und zusammenpappen.

Am besten Schmecken die Küchlein, wenn sie über Nacht im Kühlschrank ziehen. Dann zieht etwas von der Himmbeersahne in den Teig und macht diesen richtig lecker fruchtig pappig. Hmmm...


Sonntag, 3. April 2011

Der Sommer ist da und mit ihm das Eis!

Ich weiß, grade in vorletzten Post schrieb ich, dass es besser ist möglichst viele unverarbeitete Lebensmittel zu essen und dass Fertiggerichte und andere Produkte die (wie Green-Cat so schön schrieb) mehr als 5 Zutaten enthalten eher die Ausnahme bleiben sollten.

Gestern, als ich bei 25°C im Schatten zum Bioladen radelte, dachte ich mir: Eis ist doch ne super Gelegenheit für eine Ausnahme.
Und so wanderte das Kinder-Sojaeis pipo von Soyeah und ein Mango-Sorbet von Roggenkamp in mein Einkaufskörbchen. Zu Hause hab ich natürlich gleich beides auf unserem sonnigen Balkon genossen.



Allein optisch erinnert dies Eis stark an Ed von Schleck von Lagnese und rief dementsprechend intensive Kindheitserinnerungen an Familien-Radtouren an warmen Sommertagen hervor. Dementsprechend fand ich dieses Erdbeer-Vanilleeis superlecker, die Emotionen isst man da wohl mit. ;-)
Der Kunststoffteil der Verpackung besteht aus Polystyrol, welcher als gesundheitlich unbedenklich gilt, gesundheitsschädlich sind nur die Dämpfe wenn man den Kunststoff verbrennt.
Der Eisstiel ist übrigens gleichzeitig eine Trillerpfeife.



Das Mango-Sorbet fand ich enenfalls sehr gut. Von der Konsistenz her so, wie man sich ein Sorbet wünscht, Geschmacklich ebenfals super, frisch und schmeckt nach Mango.


Natürlich kann man Eis auch prima selbst herstellen. Am einfachsten wenn man eine Eismaschine hat. Ich hab zwar eine, aber das Gerät muss man vor Benutzung einige Stunden im Gefrierschrank lagern und da besitzen wir leider keinen, nur ein zu kleines Eisfach im Kühlschrank.

Samstag, 2. April 2011

Schadstofffreie Getränkeflaschen von ISYbe

Heute sind die Trinkflaschen angekommen, die ich mir bestellt habe, als ich auf die Plastikproblematik aufmerksam wurde.

Sie sind von der Firma ISYbe und bestehen aus Polypropylen. Sie sind schadstofffrei, spülmaschienenfest, geruchs- und geschmacksneutral und mit für Lebensmittel geeigneten Farbstoffen gefärbt.
Sie sind für Getränke bis zu 80°C geeignet und sogar für kohlensäurehaltige Getränke, da das Mundstück sich durch eine kleine Drehung fest verankern lässt, so dass es nicht durch den Druck, wie oft bei derartigen Mundstücken, geöffnet wird.
Es gibt die Flaschen in drei verschiedenen größen (1L, 750 ml und 500 ml) und mit verschiedenen Motiven.
Ich habe mich für eine 750ml und eine 500ml Flasche entschieden, beide mit Blumenmustern. Bestellt habe ich sie hier. Die kleine finde ich praktisch für unterwegs und die mittlere werde ich mit zum Sport nehmen.

Neuer veganer Pizzakäse

Überall liest man jetzt das die veganen Onlineshops (hier und hier) den neuen veganen Pizzakäse "Wilmersburger Pizzaschmelz" anbieten, er soll sehr Käseähnlich schmecken und sehr gut zerlaufen.
Ich hatte auch überlegt mit den mal zu bestellen und mir dann die Zutatenliste angesehen, er enthält, neben ansonsten unkritischen Bestandteilen, Natriumpolyphosphat.
Das-ist-drin schreibt dazu:

Beim Verzehr größerer Mengen von Phosphaten wurden ein Abfall des Calcium-Spiegels sowie ein Anstieg des Parathormonspiegels beobachtet. Es wird diskutiert, ob ein Zuviel an Phosphat mit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüchigkeit im Kindes- und Jugendalter einhergeht. Während der Gesetzgeber von der Unbedenklichkeit ausgeht, raten Verbraucherschützer von einem häufigen Verzehr ab.

Klingt für mich jetzt nicht nach einer Zutat die ich in einem Lebensmittel haben möchte. Ich würde den Käse vielleicht mal für einen besonderen Anlass besorgen, für eine vegane Pizza am Geburtstag oder Ähnliches. Regelmäßig werde ich es wohl lieber nicht essen.

Zu Beginn meiner Veganen zeit bin ich erstmal total auf alle veganen Ersatzprodukte abgefahren, eigentlich hat das noch bis vor kurzem angedauert (sieht man ja auch hier im Blog), aber seit einiger Zeit umfasst mein Speiseplan außer Obst, Gemüse,Getreideprodukten und Nüssen etc. eigentlich nur noch Räuchertofu, Yofu und Sojamilch. Und auch das nicht alles täglich.
Ich merke, dass es mir immer mehr auch um die eigene Gesundheit geht und nicht nur um die ethischen, ökologischen und sozialen Aspekte meiner veganen Lebensweise. Und in einer gesunden Ernährung haben diese künstlichen Ersatzprodukte meiner Meinung nach nur wenig Platz, eben bei besonderen Ausnahmen (wenn ich beispielsweise mal in einem veganen restaurant bin, esse ich auch gerne veganen Käse).

Was meint ihr dazu?
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