Donnerstag, 24. Februar 2011

Rahmgemüse mit Kartoffeln

heute gab es etwas ganz einfaches und leichtes zu Mittag: Fenchel-Porree-Möhren-Rahmgemüse und kleine Kartoffeln.

Als meine Mutter ein Kind war, gab es bei ihr zu Hause ständig Kartoffeln (Nachkriegszeit und so) und dementsprechend findet meine Mutter Kartoffeln ziemlich öde und kocht fast nie welche. In meiner Kindheit gab es folglich nur selten Kartoffeln und - klar - ich liebe Kartoffeln! Mir ist nur die Schälerei und die lange Kochzeit oft zu umständlich. Die Vorstellung, dass mir jemand jeden Tag Kartoffeln kocht ist gradezu paradiesisch. Schon spannend, wie einen etwas prägen kann, oder?
Verallgemeinern kann man das aber trotzdem nicht. Meine Schwiegermutter kocht auch ganz oft Kartoffeln und mein Mann liebt sie trotzdem sehr (wirklich, wir sollten öfter Kartoffeln essen!). Und Spätze sowie Gnoccies gab es bei uns zu Hause auch fast nie und, genauso wie meine Mutter, mochte ich das auch nie.

So, genug Geschichten über Kartoffeln und verkehrt-vererbte Geschmäcker. Hier mein heutiges Mittagessen (und es sind noch Kartoffeln für morgen übrig...)

(ich habe übrigens ein neues Objektiv: 50mm/1,8 von canon. Einfach super!)

Zutaten:
- eine handvoll kleine Kartoffeln
- eine Porreestange
- vier mittlere Möhren
- einen halben Fenchel
- Sojacousine
- Gewürze (Pfeffer, Salz)

Zubereitung:
Kartoffeln schälen (oder auch nicht, meine hatten leider zu viele Stellen) und in Salzwasser kochen lassen. Die kleinen Kartoffeln brauchen nicht so lange wie große.
Möhren, Porree und Fenchel in kleine Stücke schneiden und in wenig Öl anbraten.
Das Gemüse mit wenig Sojacousine ablöschen (hier braucht es wirklich nicht viel und so wird das Essen nicht zu kalorienhaltig) und würzen.


Vielen vielen Dank übrigens für all eure sehr lieben Kommentare unter dem Gewinspiel-Post!! Es freut mich sehr, dass ihr meinen Blog mögt und regelmäßig vorbeischaut! Das geht runter wie Öl!



Mittwoch, 23. Februar 2011

Lippenpflege

Ach, was solls, wo ich grad dabei bin mich wegen meines Gewinnspiels über Lippenpflege auszulassen, erstelle ich doch auch gleich den Post über meine veganen Lippenpflegeprodukte.
Ich glaube die Funktion des natürlichen Nachfettens meiner Lippen, habe ich ungefähr als 11jährige durch den intensiven (und damit meine ich alle 5 Minuten eincremen) Gebrauch von Labellos zerstört. Als elfjährige fand ich das noch cool, schon mit 13 eher nervig. Teenie eben.

Naja, seitdem versuche ich möglichst Produkte zu benutzen, die ich nicht so oft benutzen muss, wenn ihr versteht was ich meine. Heißt, sie sollten möglichst lange einen fettenden Film hinterlassen, sonst habe ich das Bedürfnis (klammern wir das hässliche Wort "Sucht" hier mal bewusst aus) sofort nachzucremen. Die Umstellung auf ein veganes Leben, hat mich da für eine neue Herausforderung gestellt, denn in keinem anderen Bereich musste ich mich so lange nach einem vegenen Ersatzprodukt umsehen. Aber was lange wird... und so. Hier also die Lippenpflege die sich momentan in meinem Besitz befindet:

(Ähäm, ja ich weiß, mein Hang zu Fotos mit großen Schärfenunterschieden ist der Erkennbarkeit nich immer zuträglich, aber es heißt ja auch Food 'n' Fotos)

Von links nach rechts/vordere Reihe zuerst:

Lush: none of your beeswax: einfach wegen des überzeugenden Namens gekauft und höchst zufrieden, mein Lieblingsprodukt und erst halb leer obwohl es im Juli gekauft wurde, meiner Meinung nach also ergiebig und reichhaltig. Ein ständiger Begleiter!

Lush: maple taffy: riecht einfach super, ich hab es noch nicht so lange, gefällt mir gut, wird meine erste Wahl aber nicht ersetzen können, eher ergänzen.

Lush: bubblegum lippenpeeling: Eigentlich gar kein Pflegestift, aber auch für die Lippen und daher hier aufgelistet. Entfernt kleine Hautschüppchen von den Lippen und kann anschließend abgeschleckt werden, schmeckt super süß nach Erdbeere. Steht bei mir im Badezimmerschrank. Ich halte es eher für eine witzige Idee als für etwas was ich wirklich brauche und verwende es nur anfallsweise. Finde es dann aber auch immer witzig und fühle mich ein bisschen wie ein Mädchen in der Greese Girlieschlafzimmerszene und will als nächstes ein ein Lockenstabmicro singen, weiß auch nicht wieso.

Hurraw: green tea: der Duft überzeugt mich leider nicht wirklich, ich weiß aber auch nicht mehr wieso ich die Idee überhaupt gut fand, dass ein Lippenpflegestift nach grünem Tee riecht. Grüner Tee schmeckt gut, riecht aber doch immer ekelig. Mit der Pflegewirkung bin ich zufrieden, nicht ganz so fettend wie mein Favorit, aber gut, besonders wenn man keine Zeit, Lust oder saubere Hände hat um ein Tiegelchen aufzuschrauben und mit den Fingern Balsam aufzutragen. Dieser Stift liegt bei mir neben dem Fernseher für gemütliche Abende mit samtigen Lippen bereit.

Hurraw: grapefruit: Pflegewirkung s.o., allerdings riecht er viel besser! Den Stift habe ich zur Ergänzung meines Favoriten auch stets dabei.

Yaoh: mango lipbalm: dezenter Mangoduft, riecht ansonsten eher nach dem enthaltenen Hanföl, was mir persönlich nicht gefällt. Ich glaube viele Veganer mögen diesen Pflegestift, mir persönlich fettet er wieder nicht genug, zu wenig, um genau zu sein. Deswegen liegt er auch eher irgendwo hinten in meinem Badezimmerschrank und gerät leicht in Vergessenheit.

So, nun habe ich so ziemlich alle Produkte nacheinander aufgetragen und schätze der Fettfilm hielte, würde ich die Lippen beim Waschen aussparen, so die nächsten 5-10 Tage. ;-)

kleines Gewinnspiel

bloglovin' und google zusammengenommen hat es mein kleiner Blog mittlerweile schon auf 110 Leser gebracht! Wow, ich freue mich sehr über so viel Interesse und hoffe euch auch weiterhin lesenswerte Beiträge bieten zu können.

Weil ich mich darüber sehr freue und weil ich mich bei euch bedanken möchte, dachte ich, ich veranstalte mal ein kleines Gewinnspiel.

Die Idee kam mir tatsächlich schon vor einigen Wochen, als ich mir selbst bei Hurraw zwei Lippenpflegestife bestellt habe (In grapefruit und green tea). Sie sind absolut vegan, bio und sogar roh. Da ich immer auf der Suche nach geeigneten Lippenpflegeprodukten bin, wollte ich mir dort welche bestellen, fand es dann aber unsinnig, nur für zwei Stifte ein Päckchen auf die Reise zu schicken. Naja und dann hab ich an euch gedacht und einfach gleich fünf bestellt um drei davon zu verlosen (und nein, ich werde dafür nicht bezahlt, habe die Stifte umsonst bekommen oder Ähnliches).
Verlosen werde ich die Pflegestifte black cherry, lime und chai spice. Da ich die natürlich nicht alle getestet habe, kann ich nicht sagen wie gut die sind, aber mit meinen beiden bin ich bisher sehr zufrieden (ich denke ich poste demnächst mal was über Lippenbalsam).

Die Teilnahmebedingungen sind ganz einfach: Es kann jeder teilnehmen,
außer gute Freunde und Verwandte von mir,
ihr müsst einfach nur einen Kommentar auf diesen Post hinterlassen in dem ihr kurz eure Teilnahme bekanntgebt (Anonym geht auch, aber dann schreibt einen Namen oder Nickname dazu, so dass ich den Gewinner eindeutig identifizieren kann). Das Gewinnspiel endet am 16.03.2011 (also in drei Wochen). Ihr dürft diese kleine Verlosung gerne auf euren Blogs weiterverbreiten, müsst ihr aber natürlich nicht.

Die Gewinner werden dann ausgelost und auf meinem Blog veröffentlicht. Diese werden dann dazu aufgerufen mir eine Email zu schicken. Platz 1 darf sich zuerst seinen Wunsch"geschmack" aussuchen, Platz 2 als zweiter und der dritte bekommt den dritten Pflegestift. Zudem werd ich euch noch eine kleine vegane Leckerei einpacken, das wird aber eine Überraschung.

Bleibt mir nur noch zu sagen:
Viel Glück!!

Sonntag, 20. Februar 2011

Wirsingrouladen

Heute habe ich mich an Wirsingrouladen versucht. Ein schönes Sonntagsessen, ich nenne es mal "Wirsingrouladen - frei nach Schnautze" :-)




Zutaten:
- 1 Wirsingkopf
- 1 Tasse Vollkornrundreis
- 500g Veggiehack (z.B. von viana)
- 1 Pckg Sojacousine
- Öl/Bratfett
- Gewürze (Salz, Pfeffer)

Zubereitung:
Eine Tasse Vollkornrundreis in zwei Tassen Wasser aufkochen und anschließend 40 min köcheln lassen.
Die schönsten äußeren Wirsingblätter vorsichtig und ganz vom Strunk abschneiden, putzen und beiseite legen. Aus dem restlichen Wirding den Strunk rausschneiden und den Rest in kleine Streifen schneiden.
Die Wirsingstreifen in einer großen Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten, anschließend weiter anbraten (mit Deckel unter gelegentlichem Umrühren) bis der Wirsing deutlich an Volumen verloren hat.
Die großen Wirsingblätter in kochendem Salzwasser 2 min. blancieren.
Das Sojahack und den ferig gekochten Reis zu dem Wirsing geben und mit anbraten.
Das Ganze mit Sojacousine ablöschen und nach Geschmack würzen.
Die Wirsingblätter abtropfen lassen und mit der Füllung befüllen. einrollen und mit einem Faden oder Holzspieß schließen. Ggf. noch anbraten.


Ich habe mich etwas darüber geärgert, dass ich nur bereits gewürztes Sojahack gefunden habe, ich fand den tomatigen geschmack eigentlich etwas unpassend für Wirsing. Im nachhinein denke ich, ich hätte die Rouladen einfach ganz ohne Hack machen sollen. Meinem Mann wiederum hat grade das besonders gut Geschmeckt. Wie bei so Vielem (und bei Essen erst recht) also Geschmackssache.
Eigentich nur fürs Foto habe ich die Rouladen, ganz nach "das perfekte Dinner"-Manier schön mit Balsamicocreme dekoriert. Es stellte sich jedoch heraus, dass das auch Geschmacklich ganz hervoragend passte! (Ich steh aber auch auf Balsamico)

Ich könnte mir auch vorstellen die Rouladen mit Kartoffeln zu befüllen, schmeckt sicher lecker!

veganes Sonntagsfrühstück mit Zwiebelmett

Heute haben mein Mann und ich den Tag mit einem richtig schönen Frühstück gestartet. Eine gute Stärkung für einen Sonntag den wir beide am Schreibtisch verbringen müssen.

Neben den "üblichen " Leckereien (Chocoreale, veganer Frischkäse, vegane Chorizo, Melasse, Shitakeaufstrich, Rote-Beete-Meerettich-Aufstrich, etc.) gab es in Anlehnung an die Diskussion zum Thema Imitation tierischer Lebensmittel (vielen Dank übrigens für eure tollen Beiträge!) auch wieder das bewährte Rührtofu und selbstgemachtes Zwiebelmett.

Nachdem es schon in so vielen Vegan-Blogs gepostet wurde, habe ich nun auch mal versucht das bisher öfter gekaufte Zwiebelmett aus Puffreiswaffeln selbst herzustellen. Es klappt bisher jedes mal prima, aber erst heute konnte ich ein gutes Foto bei Tageslicht machen (im Hintergrund ein Rührtofu-Brötchen):

Zutaten:
- 1 Pckg Reiswaffeln
- Wasser
- 1 EL Tomatenmark
- Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer)
- 1 mittlere Zwiebel
- 2 TL Senf

Zubereitung:
Gewünschte Menge Reiswaffeln (das Volumen verkleinert sich durch das einweichen) in eine Schüssel bröseln (nicht zu kleine Brösel), nach und nach ein wenig Wasser hinzugeben und unterrühren, bis eine leicht matschige Konsistenz erreicht ist. Auf keinen Fall sollte es zu matschig werden!
Tomatenmark hinzugeben und unterrühren.
Zwiebel schälen und in kleine Würfel hacken und in die Reiswaffelmatsche einrühren. Mit viiiel Paprikagewürz und etwas Pfeffer, Cayennepfeffer und Salz würzen. 2 TL Senf unterrühren.
Vor dem Verzehren mindestens 20 min im Kühlschrank ziehen lassen.

Die meisten Rezepte sind übrigens ohne Senf, aber als ich das zum ersten mal ausprobiert habe, fand ich zum Schluss dass noch etwas fehlt. Ich habe dann einfach etwas Senf untergerührt und dachte erst, nun hab ichs versaut weil es sehr nach Senf geschmeckt hat. Nach dem Ziehen lassen im Kühlschrank konnte man den Senf jedoch erstaunlicherweise nicht mehr rausschmecken, aber das Ganze hatte nun eine interessante "mettige" Note bekommen.


Hier unser heutiger Frühstückstisch:

Samstag, 19. Februar 2011

vegane Fleisch- und Wurstimitate

Vor ein paar Tagen fragte mich ein Kollege, warum es soviele Fleischersatzprodukte aus Tofu gäbe und warum wir Veganer und Vegetarier unser Tofu nicht in einer anderen Form essen würden, warum die Nachmache?
Gute Frage fand ich. Zwei liebe Kolleginnen (beide Omnis) sprangen sogleich für mich in die Bresche und sagten, dass es eben für beispielsweise Wurst schon diese Maschinen zu kaufen gäbe und dass die Tofuhersteller diese dann praktischerweise für ihr Tofuwürste kaufen können und dass die Form von Schnitzeln, Burgern und Würsten eben auch praktisch sei. Alles gute Argumente, auch dass es Leute gibt, die aus gesundheitlichen Gründen kein Fleisch essen, vor ihren Bekannten aber nicht als Außenseiter dastehen wollen und ihre veggie-Wurst eben ohne großes Aufsehen mit auf den Grill schmeißen wollen (besonders für Männer scheint es ja manchmal ein richtiggehender Identitätsverlust zu sein auf Fleisch verzichten zu müssen).

Ich selbst musste erstmal überlegen: Warum esse ich solche Fleischersatzprodukte? Zum einen finde ich es irgendwie lustig, vegane Hähnchenschenkel, ist doch irre! Und ich glaube ich esse einfach gelegentlich ganz gerne was fettiges und deftiges. Manche der Sachen finde ich einfach lecker. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es genauso wäre, wenn sie eine andere Form hätten. Und Tofuwürste esse ich beispielsweise gar nicht gerne, die schmecken mir einfach nicht so. Auf den Grill lege ich dann lieber ein Gemüsespieß.
Und was den Geschmack angeht ist das bei mir auch so eine Sache, ich kann nicht sagen, dass ich Fleischersatzprodukte esse weil mich der Geschmack an Fleisch erinnert, denn es ist mittlerweile fast 12 Jahre her, dass ich das letzte mal Fleisch gegessen habe (ich war vor meiner Umstellung auf vegane Ernährung lange Vegetarierin) und erinnere den geschmack kaum noch und auch als Kind habe ich nie gerne Fleisch gegessen. Eigentlich konnte meine Mutter mir das Fleisch hauptsächlich in Lasagne oder Spaghetti Bolognese "unterjubeln", Steak habe ich eher runtergwürgt.

Ich finde es jedenfals okay, dass es so viele vegane Produkte gibt die den Fleischgeschmack und auch die Form imitieren. Denn was ist denn dabei, wenn man den Geschmack von Fleisch mag, aber aus ethischen, ökologischen und/oder sozialen Gründen darauf verzichten will. Dann soll man doch sein veganes Schnitzel essen, ist doch toll, dass es die Möglichkeit gibt! Und wer lieber Gemüse essen möchte kann dies ja auch tun. Bei dem heutigen Angebot könnte eben theoretisch jeder vegan leben, ganz nach seiner Façon.

Freitag, 18. Februar 2011

red - vegetarisches Restaurant in Heidelberg

Obwohl es schon so lange geöffnet hat war ich erst heute zum ersten Mal im red, einem vegetarischen restaurant hier in Heidelberg.
Nach der Arbeit bin ich dort mit zwei Koleginnen zu einem späten Mittagessen und anschließendem Kaffe und Kuchen vorbeigegangen.
Es ist eigentlich kein restaurant, sondern ein Selbstbedienungsladen. man sucht sich auf dem reichhaltigen Buffet seine Speisen zusammen, alles vegetarisch, vegane Speisen sind mit einem "V" gekennzeichnet, glutenfreie mit einem "G". Anschließend bezahlt man nach Gewicht Die Auswahl an veganen Gerichten war so groß, dass ich mir meinen Teller viel zu voll gepackt habe, aber ich wollte einfach alles probieren (der Buffet-Effekt).
Obwohl ich nicht aufgegessen hatte und pappensatt war, musste noch ein Sojalatte und ein veganer Kirschstreusenkuchen von der Kuchentheke hinterher. Zudem habe ich mir noch zwei vegane Tiramisu-Trüffel mit Marzipan zum Mitnehmen gekauft.
Gekostet hat mich der Teller um die 12 €, der Kuchen 2,75€, der Kaffee auch irgendwie 2,50€ und die Trüffel je 1,75€.
Dafür, dass der Teller im Vergleich zu einem Restaurant sicherlich die menge einer Vorspeise und eines Hauptgerichtes umfasste, finde ich 12 € zwar nicht billig, aber auch nicht teuer, wenn man bedenkt, dass zudem alles 100% Bio ist.
Kaffee und Kuchen sind bei den üblichen Kaffeeketten auch nicht günstiger.

Die Atmosphäre hat mir gut gefallen. Man sitzt an hellen Holztischen und die Wände sind weiß gehalten. Das Buffet ist in einer Ecke und zerstört so nicht die gemütliche Atmosphäre. Die Kundschaft bestand hauptsächlich aus älteren leuten, Müttern mit Kindern und Ökos allen Alters wie wir. :-)

Ja, und es war echt mage lecker! Wir haben beschlossen jetzt öfter Freitags dort die Woche ausklingen zu lassen. :-)

Warum die Dinger Tiramisu-Trüffel heißen hat sich mir nicht erschlossen, schmecken hauptsächlich nach Marzipan, aber dennoch gut! (Das Bild hab ich zu Hause gemacht)


Hier mein mit allerlei köstlichkeiten vollgeladener Teller. Den Kirschstreuselkuchen hab ich leider vergessen zu fotografieren. Und es ist mal wieder ein Handyfoto, meine Kamera hatte ich nicht dabei.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Gefüllte Paprikapfannkuchen

Heute hab ich mir mit Spinat gefüllte Paprikapfannkuchen gemacht. Der Pfannkuchenteig ist schnell zusammengemixt und so ist das Ganze eine Alltagtaugliche Mahlzeit. Zu dem Spinat habe ich, wie in fast all meinen Gerichten, Sonnenblumenkerne gemixt. Find ich einfach super lecker, die verleihen dem Ganzen noch etwas mehr Biss. Ich finde nicht süße vegane Pfannkuchen schmecken etwas fad (bei den "normalen" hat man ja den (ekeligen) Eigeschmack), deswegen gebe ich immer viel Paprikagewürz dazu, um das Ganze etwas aufzupeppen.

Zutaten:
- Spinat (TK oder frisch)
- Sojacousine
- Sonnenblumenkerne
- Vollkorndinkelmehl
- Maismehl
- Paprikapulver
- Pfeffer, Salz, Muskat
- ggf. etwas Kürbiskernöl

Zubereitung:
Etwa eine halbe Tasse Dinkelvollkornmehl und eine viertel Tasse Meismehl (oder einfach nach gefühl und gewünschter Menge mischen) in eine Schüssel geben, ordentlich paprikapulver hinzugeben, etwas Salz und Pfeffer und einen EL Olivenöl. Das Ganze mit soviel Sojamilch glattrühren bis der Teig die gewünschte Konsostenz hat.
Spinat in einem Topf erhitzen, Sonnenblumenkerne hinzugeben. Mit Sahne, Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken und etwas köcheln lassen.
Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und den Pfannkuchen darin backen lassen.
Pfannkuchen auf einen teller legen (an den Rand), Spinatauf die eine Hälfte drappieren, zuklappen und mit Kürbisgernöl garnieren.



Auf Kürbiskernöl fahre ich derzeit total ab. Ich finde den nussigen Geschmack super lecker und kippe das seit einigen Tagen über fast jedes Essen.

Sonntag, 13. Februar 2011

Gefüllte Sojaschnitzel

Gestern im Bioladen entdeckt: Sojaschnitzel mit Pilz- oder Spinatfüllung. Bio und vegan.
Einfach kurz von beiden Seiten anbraten und fertig.
Ich war Geschmacklich allerdings etwas enttäuscht, was aber eher an meiner falschen Erwartungshaltung lag. Ich hatte bei dem Anblick der Schnitzel nämlich sofort Assoziationen an die vegetarischen Spinat-Kartoffeltaschen vom Aldi (die hab ich bevor ich vegan wurde gerne mal gegessen). Deswegen hat mich der Sojageschmack irgendwie gestört. Ich glaube aber, wenn man gerne Sojaschnitzel mit Füllung essen möchte schmeckts gut.




Samstag, 12. Februar 2011

weiße mousse au chocolat

Die liebe vegandary (hihi, ich muss bei deinem Namen immer an "how I met your mother" denken...) brachte mich durch ihren Kommentar zu diesem Post auf die Idee es auch mal mit weißer mousse zu versuchen.
Heute getestet und für absolut lecker befunden:

weiße mousse au chocolat
Zutaten:
- 1 Packung Sojaschlagsahne (sojatoo - bioladen)
- 1 Packung Sahnesteif
- 200 g vegane weiße Schokolade (ich habe meinen Favoriten gewählt)
- 1 TL Vanille/Mark einer Vanilleschote

Zubereitung:
- Sojasahne aufschlagen, Sahnesteif zugeben und nochmals aufschlagen, in den Kühlschrank stellen.
- Weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen.
- Vanille und geschmolzene weiße Schokolade zu der geschlagenen Sahne geben und gut unterrühren.
- mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
- Genießen!!


Schmeckt echt super lecker, ist aber auch ziemlich mächtig (wen wunderts bei der Zusammensetzung), also schon ein kleines Glas reicht und man ist voll und glücklich! ;-)

Donnerstag, 10. Februar 2011

Schakalode

Es musste mal wieder etwas süßes her... also habe ich vor ein paar Tagen Schokolade bestellt, vegane natürlich. Heute erreichte mich die Lieferung von alles-vegetarisch.de.
Schakalode ist die vegane Schokoladenmarke von Vantastic foods. Ich habe mich für Voll"milch"schakalode mit Schokolinsen und weiße Crisp Schakalode entschieden.
Beide habe ich natürlich gleich geöffnet und probiert und für sehr lecker befunden! Ich kann mich gar nicht entscheiden welche ich besser finde... jedenfalls haben beide genügend crunch! :-)


Eine der beiden Tafeln werd ich mir für meinen schrecklich langen Arbeitstag morgen (7:00 bis 20:00 Uhr) einpacken.
Oder vielleicht auch beide, entscheiden kann ich mich eh nicht.

Sonntag, 6. Februar 2011

Lasagne

Heute Abend gab es bei uns vegane Lasagne. Nach der Diskussion über Pflanzenmilch nach diesem Post habe ich es mal mit Mandelsahne von Eco Mil aus dem Bioladen probiert. Hier wird kein Palmöl als Emulgator verwendet sondern Sonnenblumenlecithine. Schmeckt super und weniger penetrant nach Mandel als Mandelmilch, das hätte ich mir jetzt in der Lasagne auch nicht so optimal vorgestellt.


Zutaten:

- Gemüse (hier: Pilze, Brokkoli, Karotten)
- Seitan (oder Räuchertofu)
- Lasagneblätter (eifrei)
- Sonnenblumenkerne (für den crunch)
- Mandelsahne
- evtl. veganen Käse (ich hab tofutti "mozarella style" verwendet und vergessen mit zu fotografieren)


Zubereitung:
Ofen auf 200°C vorheizen.
Gemüse und Seitan in kleine Stücke schneiden und anbraten.
Sonnenblumenkerne hinzugeben.
Mit Wasser ablöschen und ein bisschen köcheln lassen.
Das Gemüse sollte nicht zu weich werden, da es ja später im Ofen noch weiter gart.
Pflanzensahne zum Gemüse geben, etwas einkochen, ggf. mit Speisestärke andicken.
Auflaufform mit Lasagnenudeln auslegen, etwas Gemüse-Sahne-Pfanne auf den Lasagneblättern verteilen und mit einer weiteren Schicht Nudeln abdecken. So weiter verfahren.
Die letzte Schicht sollte aus Gemüse-Sahne-Pfanne bestehen und nicht aus Nudeln.
Nun das Ganze mit veganem Käse abdecken und für ca. 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben.

Zartbitterschokolade mit Haselnüssen

Ich behaupte gerne man kann die Menschen in zwei Gruppen teilen: Die die gerne knusprige Sachen essen, und die die es lieber mögen wenn Lebensmittel weich/schmelzend/labberig sind.
Ich gehöre zu ersteren. Ich liebe Brot mit knusprigem Rand, kross gebratene Pommes/Frühlingsrollen/Ofenkartoffeln.... (beliebig fortzusetzen) und auch meine Schokolade mag ich am liebsten mit Biss. Deswegen lagere ich sie selbst im Winter oft im Kühlschrank.

Ein gutes Beispiel für diese "Schubladisierung" ist übrigens diese Milka-Werbung die es früher einmal gab, für eine Nougatschokolade. Die Tafel lag über den Rand einer Tischkante, ein Rosenblatt fiel drauf und in Zeitlupe brach die weiche Schokolade ab. Bei der Werbung durchfuhr mich immer ein "Igiiiitt" während meiner Mutter das Wasser im Munde zusammenlief.

Am besten ist es natürlich, wenn Schokolade Nüsse enthält, richtig schön knackig. Gestern entdeckte ich zu meiner Freude eine vegane Nussschokolade von Rapunzel im Bioladen. Sie ist zartbitter, was mir nicht immer schmeckt (ich esse nicht so gerne bitter - nein, nicht noch eine Schublade...), aber diese Sorte ist wirklich lecker!

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