Sonntag, 30. Januar 2011

veganes mousse au chocolat

Inspiriert von C´s Schoko-Cupcake-Topping habe ich heute mal das vegane mousse au chocolat von Attila Hildmann ausprobiert. Dazu gab es schlicht und einfach Dosenpfirsiche. :-)
Das Ergebnis kann sich wirlich sehen lassen und schmeckt nochmal um einiges leckerer als es aussieht!


Zutaten (für 4 Portionen):
- eine Packung Sojaschlagsahne (sojatoo)
- 1 Packung Sahnesteif
- 200g vegane Schokolade
- 1 TL Vanille (oder das Mark einer Vanilleschote)
- ca. 2 EL Agavensirup
- ein paar Stücke weiße Reismilchschokolade
- 4 Dosenpfirsiche

Zubereitung:
Die Sojasahne steif schlagen, Sahnesteif hinzugeben und nochmals schlagen, dann kalt stellen.
Schokolade in einem Wasserbad schmelzen lassen.
flüssige Schokolade, Vanille und Agavensirup zu der Sahne geben und unterrühren.
Das Ganze nochmal ca. 1/2 - 1 Stunde lang kalt stellen.
Mousse au chocolat mit geviertelten Pfirsichen und Geraspelten weißen Schokosplittern servieren.

Tofu Scrumble Zweiter Versuch

Heute morgen gab es zum zweiten Mal veganes Rühr"ei". Diesmal habe ich viele eurer Ratschläge befolgt und mein erstes Rezept mit Sojamilch, Sojasoße und Tomaten verfeinert.
Viel besser, gar nicht mehr trocken und superlecker war das Ergebnis!
Danke nochmal für eure tollen Tips! (Schnittlauch hatte ich leider nicht da, sonst hätte ich das auch getestet).

Donnerstag, 27. Januar 2011

Fallaffel mit Reis

Heute Mittag gab es Fallaffel mit Reis. Den Reis habe ich mit Mais- und Paprikaresten und Reissahne verfeinert. Dazu gab es einen Klecks selbstgemachter Balsamico-Mayo. :-)

Samstag, 22. Januar 2011

gefüllte Vollkorn-Pita-Taschen

Heute Mittag musste es mal wieder schnell gehen, trotzdem wollte ich gerne was gesundes mit viel Gemüse essen. Also gab es Vollkorn-Pita-Taschen (vom DM) gefüllt mit Kichererbsen-Ingwer Aufstrich (von Alnatura), Babyspinat, Champignons, Tomaten, Paprika und Avocado.



Und anschließend gings gestärkt, aber nicht im Esskoma, zurück an die Arbeit.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Kartoffelsalat und Nudel mit Feigen-Pilzsoße



Hier der angekündigte Kartoffelsalat mit der selbstgemachten Mayo. Sieht ein bisschen wie hingeklatscht aus, isses auch, war aber lecker! :-)




Heute gabs Nudeln mit einer Soße aus Pilzen und getrockneten Feigen

Zutaten:
- Champignons
- getrocknete Feigen
- Sojasahne (zum kochen)
- Gewürze
- Nudeln
- Sonnenblumenkerne (ich steh einfach drauf!)

Zubereitung:
Nudeln wie gewohnt zubereiten.
Pilze vierteln und scharf anbraten, nach einiger Zeit Sonnenblumenkerne hinzugeben, mit anbraten. Wenn die Pilze die gewünschte Bräunung haben geviertelte getrocknete Feigen hinzugeben, kurz mit anbraten, würzen und mit Sojasahne ablöschen.


Montag, 17. Januar 2011

selbstgemachte vegane (eifreie) Mayonnaise

Ihr findet mich noch immer kopfschüttelnd. Es ist mir wirklich ein RÄTSEL wieso ich jemals in meinem Leben Mayo GEKAUFT habe! Sie ist soo einfach herzustellen!!

Der Plan war heute Abend Kartoffelsalat zu machen, um den morgen mit zur Arbeit zu nehmen. Falls sich jetzt einige wundern: Bei mir gehört Mayo in den Kartoffelsalat. Mal wieder keine vegane Mayo im Haus, denn die gibts ja nur im Bioladen und da waren wir schon länger nicht mehr.
Ich habe also ein bisschen gegoogelt, bei Chefkoch.de und vegan.de mehrere Ideen gefunden und schließlich folgendes Rezept zusammengebastelt (garantiert dioxinfrei ;-):

Zutaten:
- 100 ml Sojamilch (Bio Sojamilch von Alpro)
- 250 ml Keimöl (oder Rapsöl, Olivenöl geht nicht, hab ich Weihnachten erfolglos versucht)
- einen gehäuften TL Senf
- Pfeffer
- Salz

Zubereitung:
Öl und Sojamilch vorher ca. eine Stunde kaltstellen!
Alles in ein schmales Püriergefäß (oder ein Glas) geben. Den Pürierstab ganz bis auf den Boden tauchen und mixen. Bereits nach wenigen Sekunden merkt man, dass es fest wird. Nun den Mixer langsam nach oben ziehen, so dass das Öl mit gemixt wird. Das Ganze solange durchmixen, bis die gewünschte Durchmischung und Konsistenz erreicht ist. Evtl noch nachwürzen.
Fertig.

Und es schmeckt wie es soll: nach Mayo. Besser als jede gekaufte! Und die Konsistenz stimmt auch. Und so sieht sie aus:
Fazit: Ich werde NIE wieder Mayonnaise kaufen!

Den Kartoffelsalat zeige ich dann morgen. :-)

Nachtrag (17.01.11, 22:00): Die Frage WARUM Mayo auch ohne Ei geht hat mich nicht ganz losgelassen. Schließlich benötigt man in normaler Mayo das Ei als Emulgator, also um zu ermöglichen, dass sich Fett und Wasser mischen wodurch überhaupt erst die typische Mayo-Konsistenz entsteht.
Fett (Öl) und Wasser (Sojamilch) haben wir auch in der veganen Mayo. Wieso klappt das also ohne Ei? Einerseits ist Senf auch ein schwacher Emulgator, den hab ich aber beim ersten Versuch erst hinterher zum Würzen dazugegeben und es hatte trotzdem geklappt. Andererseits ist es das Lecithine, welches im Ei enthalten ist, das emulgiert. Und in Soja ist ja Sojalecithine enthalten. Die Sojamilch bringt also ihren eigenen Emulgator bereits mit. Und genau hier könnte auch der Knackpunkt sein warum es manchmal klappt und manchmal nicht, es kommt vielleicht auch auf die Sojamilch drauf an und deren natürlichen Lecithinegehalt. Ich habe die Bio-Sojamilch von Alpro (die grüne Packung) verwendet. Wenn ihr das Rezept auch mal testet würde es mich sehr interessieren, welche Sorten noch klappen und welche nicht. Aber auch ich werd es sicherlich nochmal testen, wir haben auch immer mal wieder andere Sorten Sojamilch da, je nachdem wo wir so einkaufen gehen.

Sonntag, 16. Januar 2011

dioxinfreies veganes Rührei

Ich bin schon oft auf Blogs, in Kommentaren etc. über Rezepte für veganes Tofu-Rührei gestoßen, gestern war es dann soweit, wir haben gemütlich gefrühstückt und so dachte ich mir ich probiere das mal aus.

Zutaten:
- Natur Tofu
- Curry Gewürz
- Paprika Gewürz
- Salz
- Pfeffer
- Öl
- Sonnenblumenkerne

Zubereitung:
Tofu mit einer Gabel oder den Fingern zerdrücken und zerkrümeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Tofu hinzugeben. Anbraten und dabei kräftig mit den Gewürzen würzen. Sonnenblumenkerne hinzugeben (kann man natürlich auch weglassen, aber ich steh drauf).

Dann das "Rührei" auf Brot, oder so, je nach Geschmack verzehren.

Ich fand es lecker, aber ein klein wenig trocken, vielleicht ist es gut nach dem Braten nochmal ein bisschen Öl hinzuzugeben. Mein Mann sagte, das schmecke wirklich fast wie Rührei.
Und ganz dioxinfrei. :-)

Mittwoch, 12. Januar 2011

Sandwiches

Nach der schönen ruhigen Weihnachtszeit hat mich mittlerweile der Alltag wieder voll im Griff. Ihr merkt es daran, dass ich selten poste, ich daran, dass ich auch gar nicht dazu komme Fotos zu mache, geschweige denn was vernünftiges zu essen.
Das liegt möglicherweise auch daran, dass ich unter der Woche allein zu Mittag esse und mir nur für mich selbst dann doch nicht so die Mühe gebe (ja, eine Runde Mittleid hätte ich an dieser Stelle schon gerne ;-P ).
Aber schluss mit dem Gejammere, ein Foto kann ich euch dann doch zeigen: Es gab Sandwiches mit Senf, Sprossen-Mix, Tomate, Avocado und Salat.


Donnerstag, 6. Januar 2011

Restaurant Sehnsuchtsküche

Soeben kommen mein Mann und ich von einem sehr leckeren Essen im veganen Restaurans Sehnsuchtsküche in Mühlacker zurück.
Wir hatten schon lange vor dort mal essen zu gehen, da es von uns nicht so weit entfernt liegt. Aber wie das immer so ist, man kommt nie dazu und verschiebt es immer.
Nun waren wir also endlich mal da und fragen uns: Wieso erst jetzt? Es ist wirklich lecker! Die Sehnsuchtsküche bietet typisch schwäbisches Essen, aber rein vegan in einer häuslichen Atmosphäre. Das Restaurant ist an eine Reithalle angegliedert und man kann von einigen Tischen aus den Reitern beim trainieren zusehen. Die Besitzer sind sehr nett und freundlich und man fühlt sich sehr wilkommen.

Ich habe mir das vegane Cordon Bleu mit Bratkartoffeln bestellt und mein Mann hatte eine Bratkartoffelpfanne mit Seitanschnetzel. Das essen war schwäbisch deftig, aber sehr lecker! Interessant vor allem das Cordon Bleu, ich habe keinen Vergleich, da ich in meinem Leben bisher noch gar kein Cordon Bleu gegessen habe, aber ich fand die Kombi aus Seitan und veganem Käse lecker.

Wie immer habe ich mich nicht getraut meine Kamera herauszuholen und habe nur unauffällig mit meinem handy ein Bild von meinem Essen gemacht. Ich entschuldige mich daher (mal wieder) für die entsprechend schlechte Qualität.


Wir werden dort sicherlich wiedermal essen gehen. Insbesondere ist es sicherlich eine gute Idee dort omnivore Freunde der deftigen Küche hin auszuführen. ;-)

gesichtsbuch

Ich habs mir grade von der lieben C abgeschaut und nun auch einen facebook-account für Food and Fotos erstellt. Aus beruflichen Gründen halte ich meine Identität ja weitgehend versteckt. Nun können wir uns bei facebook aber über diese Seite treffen. :-)
Würde mich freuen, wenn ihr da mal vorbei schaut, den Banner findet ihr rechts.

Sonntag, 2. Januar 2011

Tiramisu - 2011

Liebe Leser, ich wünsche euch allen ein frohes neues jahr 2011! Wow, was für eine Zahl. Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht!

Mein Mann und ich haben Silvester bei Freunden verbracht und dort Fondue gegessen (es gab einen Extra-Topf für Gemüse). Als Dessert habe ich mich zum ersten mal an vegane Tiramisu herangetraut, nach dem Rezept von Attila Hildmann. Ich habe noch Haselnusskrokant oben drüber gestreut. Ich war selbst ziemlich gespannt, aber es hat allen wirklich gut geschmeckt. Schade, dass ich nach dem Fondue schon so satt war.

Kurz vor dem Servieren habe ich über den Haselnusskrokant noch Kakaopulver gestreut.


Zutaten:

- veganen Zwieback (z.B. von Burger, bei uns im Rewe erhältlich)
- 1 Packung Sojatoo Schlagsahne (Bioladen)
- 1 Packung Vanillepudding
- 500 ml Sojamilch
- 1-2 Tassen Kaffee
- 8 EL Amaretto
- Kakaopulver
- Haselnusskrokant

Zubereitung:
Sojaschlagsahne mindestens für zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.
Vanillepudding nach Packungsanleitung mit 500 ml Sojamilch zubereiten und abkühlen lassen.
Währenddessen 1-2 Tassen starken Kaffee kochen, ebenfalls abkühlen lassen und anschließend Amaretto hinzugeben.
Die Sojasahne aufschlagen und unter den kalten Pudding unterheben.
In einer Auflaufform den Boden mit Zwieback bedecken und diesen dann mit soviel Kaffe-Amaretto-Gemisch übergießen, bis dass der Zwieback schön weich ist. Nun eine Schicht Vanille-Sahne drüber geben. Das Ganze wiederholen und zum schluss die Sahneschicht mit Haselnusskrokant bestreuen. Kurz vor dem Servieren noch Kakaopulver drüber streuen (Hierdurch kann man ganz prima Risse verdecken die durch einen evtl. Transport entstehen).

Auch für Nicht-veganer finde ich dieses Rezept sehr empfehlenswert, da es natürlich keine Eier enthält. Normalerweise enthält Tiramisu ja rohe Eier, was wirklich gefährlich werden kann, steht das Tiramisu eine zeitlang ungekühlt herum bevor man es isst.
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