Dienstag, 28. September 2010

Fundstück - Zwiebelmettyfoto

Ach, da schlummerte noch etwas auf meiner Kamera.. das Zwiebelmetty hatte ich nämlich schon vor dem Wochenende gänzlich vertilgt und ganz vergessen, dass ich wohl tatsächlich daran gedacht hatte es bildlich festzuhalten.

Hier also die pikante Leckerei in all seiner Schönheit
(und mit Paprikagewürz gepimpt - ich steh auf Paprika..)

Montag, 27. September 2010

Testbericht: Brathähnchen, Schinken, Zwiebelmetty

Es folgt ein kurzer Testbericht zu den vor einigen Tagen gekauften veganen Produkten.

Veggie Brathähnchen am Stück von vantastic foods
Eigentlich wollte ich auch diese Hähnchenkeulen aus dem Galileo-Video haben, habe aber versehentlich das Brathähnchen am Stück gekauft. Ich habe es zunächst mit schön viel Paprika gewürft und anschließend angebraten. Geschmeckt hat es mir leider nicht so doll. War schon okay, und ich habe es auch aufgegessen, aber nochmal werde ich es nicht kaufen. Interessieren würds mich, ob mal jemand die Keulen getestet hat und ob die besser sind.

veganer Schinken von pural
Ich habe ihn heute morgen aufm Brötchen gegessen, das war lecker. Noch besser stelle ich ihn mir in einem dicken Sandwich vor. Mit meinem Lieblingsaufschnitt Wheaty vom Rauch kann er allerdings nicht mithalten. Wird sicherlich gelegentlich mal bestellt. Soll auch angebraten verzehrt werden können, das habe ich nicht probiert.


Zwiebelmetty von vegan wonderland
Absolut genial fand ich dafür das Zwiebelmetty. Ich kann nicht sagen, ob es wirklich so wie Mett schmeckt, das ist zu lange her, aber es ist definitiv super lecker, besonders wenn man ganz gerne mal herzhaft isst, wie ich. Wird sicherlich öfter bestellt.

Donnerstag, 23. September 2010

Leckerlade - der Name ist Programm

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, habe ich vor zwei Wochen meine neue Stelle angetreten. Nach dem Studium und dem Ref verdiene ich jetzt also zum erstenmal richtig. Mein Job ist momentan ganz schön stressig und zeitraubend, aber ich liebe ihn trotzdem.
Tja, und was macht man wenn man weniger Zeit und mehr Geld hat? Richtig: Onlineshopping. :-)

Also habe ich vorgestern mal wieder eine Bestellung bei vegan Wonderland abgesetzt die schon heute eingetroffen ist.
Unter anderem wurde folgendes eingekauft:

veganer Schinken


Na-Muh-Chäs "Dezent" und "Walnuss"


Vegane Brathähnchen
(der Galileo-Beitrag hat mich neugierig gemacht)

Zwiebel-Metty
(s.o.)
Den veganen Schinken, die Brathähnchen, den Walnusskäse und das Zwiebelmetty habe ich bisher noch nicht probiert (man muss sich seinen Proviant ja einteilen..), werde aber darüber berichten wenn ich es tue.


Bereits getestet habe ich heute Mittag den dezent-Käse, zusammen mit diesen Gemüsebällchen aus dem Bioladen:

Zusammen mit Vollkorntoast, Salat, Tomaten, Veganer Mayo (Bioladen), Ketchup und veganem Frischkäse gab das dann ein leckeres Sandwich. Ich finde den Käse lecker, ich kann mir nicht vorstellen ihn pur oder solo aufs Brot zu essen, aber so in der Kombination mit anderen Sachen schmeckt er gut und verleiht dem Sandwich etwas Pepp.


Und da das Beste ja bekanntlich zum Schluss kommt:
Ich habe mir auch eine Tafel Leckerlade von Clarana bestellt. Hierbei handelt es sich um eine ganz neue vegane Schokolade die bislang auch das einzige Produkt der Marke Clarana ist. Clarana gehört übrigens mit Rezeptefuchs zusammen. Und sie ist einfach superlecker! Sie kommt dermaßen nah an Kuhvollmilchschoki, dass ich jede Wette eingehen würde, Omnis schmecken den Unterschied gar nicht. Ich habe mittlerweile schon viele vegane Schokoladen probiert und viele fand ich auch lecker, aber diese ist ganz eindeutig mein Favorit. Und ich bereue jetzt schon, nur eine Tafel gekauft zu haben. Die sollte man wirklich vorrätig haben!


So, und nun aber wieder husch husch an den Schreibtisch...

Donnerstag, 16. September 2010

Vegan Wonderland

Mein Lieblings-Vegan-Shop bei Gallileo!
Ich weiß, viele haben es schon gepostet, aber weil ich mich so gefreut habe es zu sehen, muss ich das einfach auch tun! :-)



Am besten finde ich natürlich den Koch, der sich doch so leicht über das "Ersatzfleisch" lustig macht und dabei so aussieht, als würde er persönlich, dank seines Fleischkonsums, schlechte Chancen haben gesund alt zu werden....
Aber auch das Mädel, das erst herzhaft in das "Fakesteak" beißt und mit vollem Mund "lecker" sagt, aber dann, nachdem sie weiß was sie isst beginn dran rumzumäkeln ist wieder typisch. Bloß nicht zugeben das es lecker war. Und zu dem Kommentar bezüglich "diät" muss ich ja wohl nix mehr sagen.
Ich hätte mir gewünscht, dass die Reportage zumindest irgendwas dazu sagt, dass es eine ziemlich tolle Sache ist, dass man, wenn man gerne Fleisch isst, ganz ähnlich schmeckende aber pflanzliche Produkte verzehren kann und so mit einem mini Kompromiss, ganz viel für die Ökobilanz tun kann und keine Tiere umbringen lassen muss.

Aber immerhin gibt es überhaupt solche Reportagen, es ist ein Anfang, und sicherlich muss man vorsichtig anfangen um die Omnis nicht gleich zu verschrecken.

Mittwoch, 15. September 2010

Apfelkuchen

Mein Mann hatte gestern Geburtstag und durfte sich zu diesem Anlass einen Kuchen wünschen. Gewünscht wurde ein gedeckter Apfelkuchen mit einer dicken Zuckergussschicht. Mein Schatz ist eben ein ganz süßer!
Sein Wunsch sei mir Befehl:

Zutaten:
- 600 g Mehl
- 200 g Rohrohrzucker (oder normaler)
- 300 g Margarine
- 1 Pckg Backpulver
- 6 El Sojamilch oder Wasser

- 5 Mittelgroße Äpfel
- eine Handvoll getrocknete Aprikosen (mein Mann mag keine Rosinen)
- 1 Tl Zimt
- Marzipanrohmasse

- 1 Pckg Puderzucker
- Zitronensaft

Zubereitung:
Mehl, Zucker, Margarine, Backpulver und Sojamilch mit der Rührmaschine oder dem Handrührer zu einem gleichmäßigen Teig kneten.
Die Springform mit Margarine einfetten und mit etwas megr als der Hälfte des Teiges auskleiden. Hierbei den Boden bedecken und einen Rand stehen lassen.
Den Boden mit Marzipan bedecken. Das geht am besten indem man das Marzipan vorher im Kühlschrank lagert, oder sogar kurz ins Eisfach tut und dann über eine Reibe kleinschnetzelt und auf dem Boden verteilt.
Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
Getrocknete Aprikosen in kleine Stücke schneiden und mit den Äpfeln mischen.
Zimt über die Apfel-Aprikosenmischung geben, vermischen und das Ganze auf den Marzipan-Teig geben.
Nun den restlichen Teig ausrollen und den Kuchen damit abdecken. Den Rand andrücken und mit der Gabel kleine Löcher in die Decke piksen.

Den Kuchen in dem Vorgeheizten Backofen bei ca. 175°C 40-45 min backen.

Den Puderzucker mit Zitronensaft zu Zuckerguss verrühren und auf den schon leicht abgekühlten Kuchen streichen.

Noch ein Tipp: Der Teig ist sehr fest, daher rolle ich ihn auch vor dem Einfüllen des Bodens aus. Dies tue ich, indem ich ihn zwischen zwei Frischhaltefolienbahnen lege und mit dem Nudelholz drüber rolle. So bleibt der Teig nirgends kleben und man kann ihn anschließend mit der Folie hochheben und vorsichtig in die Form legen. Genauso mit dem Teig für den "Deckel" verfahren.

Das Rezept liest sich jetzt so lang, ist aber echt nicht kompliziert.


Tja, wenn man das Wetter so anschaut wird es offensichtlich: Der Sommer ist vorbei. Das merke ich zudem auch daran, dass meine langen Ferien vorbei sind und ich nun voll in meiner neuen Arbeitsstelle eingespannt bin und doch deutlich weniger Zeit zum posten habe. Dummerweise bin ich nach einem langen Arbeitstag auch meistens zu faul noch was gesundes und fotowürdiges zu kochen. Aber ich denke das wird sich wieder ändern, wenn ich mich erstmal eingewöhnt habe.

Freitag, 10. September 2010

Pflaumenkuchen II

Und wenns mal schnell gehen muss tuts auch der Pflaumenkuchen aus der Vollkornbäckerei um die Ecke. Dank Hefeteig ebefalls vegan. Jippieh! :-)
Das war genau die richtige Stärkung nach dem ersten Arbeitstag!

Donnerstag, 9. September 2010

Karottencurry mit Cashewkernen

Heute habe ich ein weiteres meiner Ich-habe-noch-Gemüse-was-koche-ich-nur-damit-Gerichte gekocht. Auf jeden Fall benötigen tut man dafür Karotten, Currypulver oder -paste und kokosmilch. Ansonsten kann wieder frei nach Schnauze Gemüse reingeworfen werden. Bei mir sah die Zusammensetzung heute so aus:

Zutaten:
- Karotten
- grüne Paprika
- rote Paprika
- Sojaschnetzel (vegan wonderland)
- Currypulver
- 1 Dosen/Packungen Kokosmilch
- 1 EL Kokosöl zum anbraten (Olivenöl geht auch)
- Cashewkerne

Zubereitung:
Gemüse putzen, ggf. schälen und in die gewünschte Größe schneiden.
Sojaschnetzel nach Packungsanleitung zubereiten.
Kokosöl in der Pfanne erhitzen und Currypulver hinzugeben und kurz anbraten. Von dem gewöhnlichen Currypulver muss man schon ne große Menge nehmen, ich habe etwa 2 El genommen. Mit Currypaste kenne ich mich leider nicht aus.
Dann die Sojaschnetzel und Karotten darin anbraten (wenn man auch Zwiebeln verwendet, erst diese dann die Karotten etc.).
Anschließend das restliche Gemüse hinzuegeben, alles kurz anbraten.
Nun Kokosmilch drübergießen, bei meiner Menge (s. Photo) waren es zwei Packungen/Dosen.
So lange auf mittlerer Flamme köcheln lassen, bis das Gemüse die gewünsche Konsistens hat (ca. 20 -30 min).
Auf die Teller füllen und Cashewkerne drüber streuen. Bei mir gabs heute außerdem Reis dazu.


Hier das Essen in der Pfanne, um mal zu sehen von welcher Menge ich so spreche:

Und so sah es dann fertig aus:

Mir ist übrigens aufgefallen, dass meine Rezepte in der Regel überhaupt nicht kochbuchtauglich sind, heißt es fehlen Mengen- und Zeitangaben und geneuere Beschreibungen welche Gewürze verwendet werden sollen.
Das liegt allerdings nicht daran, dass ich eine so routinierte tolle Köchin bin, dass mir dererlei Dinge als selbstverständliche Kleinigkeiten vorkommen, sondern ganz im Gegenteil: ich habe meistens eine grobe Idee und koch dann drauf los, manchmal sind die Ergebnisse auch echt schlecht, aber das wisst ihr nicht, weil ich dass dann natürlich nicht veröffentliche. ;-)
Zudem koche ich eigentlich immer zu viel, deswegen wären meine Mengenangaben auch eher wenig hilfreich. Mein Mann allerdings freut sich meistens wenn noch Essen übrig ist wenn er nach Hause kommt! (Wir essen beide Mittags die Hauptmahlzeit, er auf der Arbeit, ich zu Hause, da ich Nachmittags zu Hause arbeite).
Naja, letztlich hoffe ich einfach, dass ihr mit den Rezepten trotzdem gut zurecht kommt!
Eine Ausnahme bildet übrigens alles Gebackene, da halte ich mich recht genau an Rezepte und gebe diese auch so wieder. Sonst gelingen Kuchen/Torten/Muffins und ähnliches ja auch oft nicht.

Mittwoch, 8. September 2010

Schnelle Gemüsepfanne mit Linsen

Eine meiner Liblingsgemüsepfannen, die ich koche wenn ich noch irgendwelches Gemüse dahabe, ist eine Linsen-Gemüsepfanne.

Zutaten:
- Öl/Fett zum anbraten
- rote Linsen (die muss man nämlich nicht vorher einweichen
- 1 große Tasse Gemüsebrühe
- Dose Tomaten (kleingeschnitten oder selbst kleinschneiden)
- Gemüse nach Wahl (bei mir wars Brokkoli und rote Paprika)
- Gewürze

Zubereitung:
Die Linsen in ein feines Sieb geben und gründlich mit kaltem Wasser waschen.
Gemüse putzen und in kleinere Stücke schneiden.
Öl/Fett in eine Pfanne geben und die Linsen darin kurz anbraten.
Gemüse hinzugeben und mit anbraten (wenn man Zwiebeln verwenden möchte, besser erst die Zwiebeln anbraten, dann Linsen dazu, dann das restliche Gemüse).
Nun das ganze mit Gemüsebrühe übergießen (so dass die Linsen auf jeden Fall bedeckt sind, der Brokkoli schaute bei mir noch etwas raus, da der so sperrig ist) und so lange köcheln lassen bis die Linsen weich sind.
Die Dose Tomaten hinzugeben und würzen, evtl etwas Stärke unterrühren und nochmal aufkochen lassen um die gewünschte Konsistens zu erreichen.
Anschließend servieren.

ich hab meinen Teller Gemüse noch mit einer Scheibe veganen Käse gepimpt. Lecker lecker.

Und schaut mal was im Ofen vor sich hin backte:
Am Nachmittag bekam ich dann Besuch von einer ebenfalls veganen Freundin und habe für uns meine Lieblingsmuffins gebacken.
Es ist so schön mal einen Besuch zu haben, der sich über meine Auswahl an Soja-/Dinkelmilch freut und nicht wie sonst so oft sagen zu müssen "möchtest du einen Kaffee? Ich habe aber nur Sojamilch da..", auch wenn die meisten meiner Freunde das ja kennen und sogar ganz gerne mal etwas Vanillesojamilch trinken.

Sonntag, 5. September 2010

Pflaumenkuchen

Was braucht man für den perfekten Sonntagnachmittag? Richtig, einen schön leckeren Kuchen!
Tatsächlich war es so, dass ich vor zwei Tagen Pflaumen gekauft hatte und mir bisher einfach nicht nach frischen Pflaumen war, bevor sie dann schlecht werden habe ich beschlossen einen Kuchen damit zu backen.
Ich habe ein einfaches Rezept beim Veggiekochbuch gefunden und leicht verändert:

Pflaumenkuchen mit Streuseln

Zutaten:
- Pflaumen
Teig:
- 200 g Mehl
- 100 g Zucker
- 50 g Margarine
- 1 TL Backpulver
- Prise Salz
- Schuss Vanillesojamilch (im Original war Selters)
Streusel:
- 200 g Mehl
- 125 g Margarine
- 100 g Zucker
- 1 kleine Prise Salz
- 1/2 TL Backpulver
- 1/2 Pckg. Vanillezucker (ich liebe Vanille)

Zubereitung:
Teigzutaten gut mischen und in eine Springform drücken (am Rand etwas höher). Den Teig dann mit Pflaumen belegen.
Zutaten für die Streusel durchmischen und über die Pflaumen streuseln.
Das Ganze sollte bei 150°C für 40 min in den Ofen. Da war der Teig bei mir unten noch Roh, habe den Kuchen daraufhin nochmal für 10 min bei 170°C reingeschoben.

Natürlich hab ich sofort ein Stück gegessen und erst dann an das Foto gedacht... :-) War aber auch sooo lecker!
Und übrigens ein prima Beispiel dafür, dass man auch als Veganer ganz schnell und einfach einen köstlichen Kuchen zaubern kann. Die Zuaten sollten allesamt in jedem Supermarkt/Discounter erhältlich sein.


Samstag, 4. September 2010

Review: Wolfram Fleischhauer - Drei Minuten mit der Wirklichkeit

Wolfram Fleischhauer - Drei Minuten mit der Wirklichkeit


In diesem Buch geht es um die Liebe zwischen einer jungen berliner Balletttänzerin und einen Tangotänzer aus Argentinien. Als der Argentiner nach merkwürdigen Vorkomnissen plötzlich in seine Heimat verschwindet, reist die Balletttänzerin ihm nach und gerät auf der Suche nach ihm immer tiefer in die Tangowelt Argentiniens.
Was zunächst nach einer Vorlage für einen kitschigen Tanzfilm klingt, entpuppt sich beim lesen schnell als eine äußerst spannende und vielseitige Erzählung, in der allerdings auch die Romantik nich zu kurz kommt. Auch die politischen Geschehnissen der jüngeren Vergangenheit Argentiniens spielen eine große Rolle, so dass man auch als außenpolitisch nicht überaus interessierter Mensch nebenbei etwas über Argentiniens Vergangenheit lernt.
Super Buch, ab dem letzten Viertel konnte ich es nicht mehr weglegen und musste im Urlaub einen Strandtag dafür opfern. Hat sich gelohnt!

Review: Carlos Ruiz Zafón - Der Schatten des Windes

Nachdem ich in mehreren Kommentaren auf den Link in der rechten Leise "ich lese momentan" angesprochen wurde, habe ich beschlossen mal ein paar Reviews über Bücher zu schreiben die ich in den letzten Wochen so gelesen habe.
Da ich während meines Studiums so verdammt viele hochtrabende und anstrengend zu lesende Bücher lesen und diskutieren musste, lese ich mittlerweile in meiner Freizeit wieder gerne schöne Schmöker, ein bisschen Spannung ist gut und Romantik sollte auch nicht ganz fehlen. Am besten sind die Bücher immer dann, wenn man am liebsten alles absagen möchte um weiterzulesen.
Den Start macht:

Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón
Den Klappentext möchte ich hier nicht nochmal abtippen, nur soviel: es geht um einen Jungen der ein besonderes Buch bekommt und sich in eine verworrene Geschichte um den Autoren verstrickt. Es fängt meiner Meinung nach ein wenig schleppend an, wird dann aber schnell spannend. Eine gut erzählte und phantasievolle Geschichte. Ich konnte das Buch zwar immer gut wieder weglegen, habe mich aber auch jedesmal wieder aufs Lesen gefreut.

Freitag, 3. September 2010

Zwiebelschmelz

Als ich mich im Urlaub mit einer Freundin über mein Vegansein unterhielt, sagte sie so nebenbei, das Einzige was sie gelegentlich im Bioladen kaufe, sei vegetarisches Schmalz mit Apfel und Zwiebeln. Das auf frischem Brot sei einfach echt lecker.
Ich habe in meinem Leben noch nie Schmalz gegessen, weder vegetarisches, noch richtiges, das war mir selbst vor meiner vegetarischen Zeit immer zu ekelig.
Aber die pflanzliche Alternative wollte ich dann auf den Rat hin doch mal probieren und habe mir heute im Bioladen ein Töpfchen Zwiebelschmelz von bruno fischer gekauft.
Ich stehe ja sehr auf fettiges Essen, was wohl auch erklärt warum ich keiner dieser megadünnen Veganer bin ;-). Jedenfalls hat es mir richtig lecker geschmeckt, auch dank der starken Zwiebelnote. Ob es schmeckt wie Schweineschmalz kann ich allerdings mangels Vergleich nicht sagen. Aber wenn man mal was deftiges braucht, ist dies eine Möglichkeit.

Donnerstag, 2. September 2010

Toast mit Käse und Optimismus

Heute Mittag gab es zu dem Rest meiner Kürbissuppe von gestern ein Brot mit Tomatenmark, Tomaten und veganem Cheddar überbacken.
Sicherlich nicht gesund, aber ein essen was bei mir fiese Kindheits-flashbacks hervorruft, und sowas muss eben manchmal sein, oder? :-)
Diese veganen Käsescheibchen mag ich überbacken übrigens am liebsten, sie zerlaufen fast wie echter Käse und auch geschmacklich ist es super. So kalt auf Brot ist es im Sandwich ganz nett, muss aber nicht sein, und pur schmeckt es mir doch etwas fade.


Ich möchte übrigens mal ein optimistisches Statement abgeben: Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber ich habe das Gefühl, es werden immer mehr Leute Veganer oder Vegetarier oder beschäftigen sich mit ihrem Fleischkonsum und schränken ihn merklich ein.
Liegt das jetzt alles an dem Hype um das Buch von dem Foer? (Das mein omni-Mann übrigens grade liest :-) ) oder hat es etwas mit dem erwachendem ökologischen Gewissen zu tun? Ich weiß es nicht, aber es ist doch deutlich.

Als ich es vor ca. 7 Jahren schonmal mit dem Veganismus probiert habe, habe ich mich noch als extremen Exoten wahrgenommen, vegane Produkte gab es nur in Bioläden, von denen es auch viel weniger gab, und bei den wenigen Vegan-Versänden. Heute gibt es selbst beim Aldi Soja-Schnitzel und Sojamilch in verschiedenen Geschmacksrichtungen.
Manchmal werde ich trotzdem noch deprimiert und es geht mir auf den Keks mich so oft erklären zu müssen, so rüber zu kommen als wollte ich mit meiner Lebensweise auffallen, immer die zu sein, die eine "Extrawurst" im Restaurant, beim gemeinsamen Kochen, auf Partys, etc. braucht. Und ich denke, das vegane Leben wäre noch so viel einfacher wenn es alle machen würden, wenn alle Leckereien beim Bäcker vegan wären (was ja GEHT!) und alle Gerichte in Restaurants und Imbissbuden (was ebenfalls GEHT!), wenn man selbstverständlich vegan begelgte Brote am Flughafen kaufen könnte (was auch GEHT!) und Eis nur mit Soja und Früchten hergestellt würde (wie gesagt, es GEHT!). Aber nein, man muss mühsam suchen, umbestellen, eigenes Essen mitbringen oder verzichten.
Neulich war ich mal wieder so richtig frustriert und da sagte mein Mann zu mir: "Du musst das so sehen, Du gehörst zu den Vorreitern dieser Bewegung, zu einer art Avantgarde, so wie früher mal die ersten Vegetarier. Und du hast entweder die Möglichkeit das jetzt durchzustehen und weiter zu machen, oder du gibst auf und wartest bis es sich gesellschaftlich durchgesetzt hat und steigst dann wieder ein."
Zu den Vorreitern würde ich mich nun nicht wirklich zählen, zum einen, da es Leute giebt die sich seit Jahren und Jahrzehnten vegan ernähren und zum anderen weil ich das mit dem veganen Leben sehr so für mich mache und, mit Ausnahme dieses Blogs, nicht in der öffentlichkeit groß darstehe und meine Ansichten herausposaune und Leute bekehre, das ist einfach nicht meine Art.
Aber der Blickwinkel: "Wir sind erst am Anfang, in Zukunft werden immer mehr Menschen Vegetarier und auch Veganer" ist doch ein sehr schöner, oder? Und ich freue mich grade sehr sehr, dass ich den Weg jetzt schon gefunden habe.
Und Aufgeben kommt natürlich gar nicht in Frage!

Mittwoch, 1. September 2010

Kürbissüppchen und Süßkrams

Wenn man eine pflanzenbasierte Kost isst und zudem noch versucht so lokal und saisonal wie möglich zu kaufen, gibt es immer wieder Lebensmittel über die man sich freuen kann, wenn sie wieder in den Läden auftauchen. So stolperte ich gestern bei Aldi über die ersten Kürbisse dieses Jahr und habe direkt einen mitgenommen und heute zu meinem Mittagessen verarbeitet:

Kürbissuppe

Zutaten:
- Olivenöl
- 1 kleiner Hokaido-Kürbis
- Kürbiskerne
- Sojasahne (die zum kochen)
- Gewürze nach Geschmack (Curry, Paprika, Pfeffer, Cayennepfeffer)

Zubereitung:
Kürbis halbieren, Kerne entfernen und Kürbis in Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel in einem Topf mit etwas Olivenöl (Kokosöl wäre sicher auch lecker gewesen) kurz anbraten und mit ca. 500ml Gemüsebrühe auffüllen. Das ganze bei mittlerer Hitze kochen lassen bis die Kürbisstücke weich sind, dauerte bei mir ca 10 - 15min. Dann den Topf vom Herd nehmen und das ganze pürieren bis die gewünschte Konsistens erreicht ist. Wird die Suppe zu dickflüssig, kann man noch weitere Brühe oder Wasser unterrühren. Nach Geschmack Gewürze hinzugeben und das ganze nochmal kurz aufkochen.
Anschließend mit Sojasahne und Kürbiskernen dekorieren und genießen.
Sehr lecker, schnell gemacht und die Zutaten sind im Supermarkt erhältlich. Verzichtet man auf die Sojasahne, ist derzeit sogar alles im Discounter zu kaufen.

Wie man sieht ist meine "Suppe" ganz schön dickflüssig geworden und eher ein Brei als eine Suppe, aber genauso mag ichs! :-)


Zu meinem Nachmittagskaffe habe ich mir heute zwei Kekse von "Break & Bio" aus meiner letzten Veganversand-Bestellung gegönnt.

Die Kekse bestehen aus einer hellen und einer dunklen Hälfte und einer Schokocreme in der Mitte. Die dunkle Hälfte schmeckt ebenfalls nach Schoko, die helle erinnerte mich stark an die hellen Weihnachtskekse zum Ausstechen und dekorieren aus meiner Kindheit: buttrig und sehr süß. Insgesamt lecker, aber mehr als zwei gegen nicht auf einmal. :-)

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